Gartenjahr

Immergrüne Pflanzen Teil 2: Stauden mit runden, herzförmigen und anderen Blättern

14. Januar 2022

Ihr lieben Gartenfreunde,
nun ist die Weihnachtszeit vorbei, Maria und Josef aus der Krippe wurden längst mit den letzten Sternen und Lichtlein für den nächsten Advent in ihre Kisten in den Urlaub geschickt. Nun liegt also der lange Winter vor uns …

Kriechender Günsel mit dunkelrotem Laub (Ajuga reptans)
Kriechender Günsel mit dunkelrotem Laub (Ajuga reptans) und gelbgrünes Purpurglöckchen (Heuchera)

Damit der Garten im Winter nicht so trist ist, finde ich es wichtig, neben den Gräserhorsten und den vertrockneten Stauden mit ihren Samenständen ausreichend immergrüne Pflanzen im Garten zu haben. Jetzt könnt ihr schauen, ob ihr Stellen habt, die euch zu leer sind, wo euch einfach ein bisschen Leben fehlt. Vielleicht findet ihr hier das eine oder andere Schätzchen, das euer winterliches Gartenbild bereichern kann. (Einen Artikel über immergrüne Struktur für das ganze Jahr findet ihr hier, einen weiteren über immergrüne Stauden mit grasähnlichen Blättern hier).
Ihr müsst natürlich jetzt nicht gleich loslegen und die Beete umgestalten, aber es ist hilfreich, euch für die Planung zu notieren, wo ihr immergrüne Pflanzen einfügen möchtet. Im Frühling ist das im Überschwang der Gefühle sonst schnell wieder vergessen.
Tatsächlich könntet ihr das eine oder andere Pflänzchen jetzt noch pflanzen, sofern ihr es im Pflanzcontainer kauft und der Boden noch frostfrei ist. Ich würde aber lieber warten, bis es wieder gemütlicher im Garten wird …

Immergrüne Stauden für sonnige Bereiche

Purpurglöckchen

Für sonnige bis halbschattige Bereiche sind mir die Purpurglöckchen besonders lieb. Es gibt sie in so vielen verschiedenen Laubfarben und mit verschiedenen Blattmustern, dass sich für jede Gartensituation und jeden Geschmack etwas finden lässt. Die hellgrünen Sorten vertragen es nach meiner Erfahrung schattiger, während die rotlaubigen Sorten vergrünen, wenn sie nicht genug Sonne abbekommen. Sie blühen im Juni/Juli und mögen frischen, normalen Gartenboden.

Purpurglöckchen (Heuchera) "Little Prince" mit Raureif
Purpurglöckchen (Heuchera) „Little Prince“

Bergenien: wertvolle Strukturpflanzen

Bergenien sind für mich das ganze Jahr über wichtige Strukturpflanzen. Ich liebe ihre großen glänzenden Blätter, die Ruhe in eine Pflanzung bringen. Einige Sorten färben sich zum Winter rot und setzen damit einen besonderen Akzent. Bergenien blühen im Frühling in Weiß oder Rosa. Sie möchten einen sonnigen Standort und vertragen recht trockene Standorte, wenn sie erst etabliert sind. Sie wachsen auch an schattigeren Standorten, blühen dort aber kaum. Dennoch verwende ich sie auch in solchen Bereichen, um das Laub als Ruhepol zwischen kleineren Blättern zu verwenden.

Balkanstorchschnabel: pflegeleicht und immer ansehnlich

Der Balkanstorchschnabel (Geranium macrorrhizum) eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte und kommt gut mit Trockenheit zurecht. Er ist wintergrün und bildet über Ausläufer dichte Teppiche. Er blüht von Mai bis Juli weiß, rosa oder pink.

Nieswurze

Die Nieswurze fallen wohl den meisten zuerst ein, wenn man sie nach immergrünen Stauden fragt. Kein Wunder, sie sind ja nicht nur im Winter grün, sondern blühen auch schon, bevor die Frühlingsblüher überhaupt nur daran denken. Dazu gehören die Christrose (Helleborus niger) mit weißen Blüten im Januar bis März, die Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) mit grünlich-weißen Blüten von Februar bis April und die Lenzrosen (Helleborus orientalis-Hybriden). Sie gibt es mit Blüten in Weiß, Rosa, Rot bis hin zu fast schwarz von Februar bis April. Sie alle möchten es sonnig bis halbschattig.

Syrisches Brandkraut: grünes Blattwerk und haltbare Samenstände

Das Syrische Brandkraut (Phlomis russeliana) ist fast das ganze Jahr über attraktiv. Nicht nur die gelben etagenförmig angeordneten Blüten im Juni/Juli sind ein Hingucker, auch die Samenstände sind bis zum Ende des Winters haltbar. Die großen graugrünen Blätter haben eine grobe Struktur.

Syrisches Brandkraut im Winter
Syrisches Brandkraut (LGS Bad Lippspringe)

Kriechender Günsel

Den Kriechenden Günsel (Ajuga reptans) gibt es in unterschiedlichen Grün-, Rot- und Brauntönen und sogar rosa marmoriert. Er möchte sonnig bis halbschattig und auf frischem oder feuchtem Boden stehen. Die meisten Sorten werden etwa 15 cm hoch. Die bei uns heimische Wildstaude bildet flache Rosetten und breitet sich mit der Zeit aus. Im Mai bis Juni zieren sie hübsche Blütenkerzen in Blau oder Weiß.

Nelkenwurze

Auch die Nelkenwurze bilden Blattrosetten aus, die im Winter auf dem Boden aufliegen und grün sind. Manche gedeihen in der vollen Sonne, manche mögen lieber halbschattig stehen. Während die meisten sich mit frischem Boden begnügen, möchte die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – wen wundert’s? – es feucht um die Füße.

Polsterstauden: immergrüne Kissen mit leuchtenden Frühlingsblüten

Eine ganze Reihe von Polsterstauden und kissenförmigen Halbsträuchern, die im Frühling den Garten mit ihren leuchtenden Farben verzaubern, sind immergrün. Das sind unter anderem die Schleifenblume (Iberis sempervirens), das Felsensteinkraut (Aurinia saxatilis), das Blaukissen (Aubrieta), der Polsterphlox (Phlox subulata) und das Sonnenröschen (Helianthemum-Hybriden). Sie alle mögen einen sonnigen Platz auf durchlässigem Boden. Aber über diese Gartenschätzchen schreibe ich im Frühling ausführlicher …

Wolfsmilch: wintergrüne Sonnenkinder

Einige Wolfsmilcharten sind auch im Winter grün. Ich mag sie besonders wegen ihrer hübschen Struktur – und natürlich auch wegen der leuchtend gelbgrünen Hochblätter, aber das ist ja nicht das Thema in diesem Artikel …
Dazu gehört zum Beispiel die Mandelblättrige Purpur-Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides „Purpurea“) mit dunkelroten Blättern, die 30-40 cm hoch wird und im April bis Juni mit ihren Hochblättern leuchtet.

Ein weiteres Sonnenkind ist die Walzenwolfsmilch (Euphorbia myrsinites) mit ihren hübschen blaugrünen Blättern. Ein Pflanzenporträt findet ihr hier. Ihre leuchtend gelbgrünen Hochblätter erscheinen im Mai und Juni.

Wollziest

Genaugenommen ist auch der Wollziest (Stachys byzantina) wintergrün, doch bei uns im Garten sieht er zum Frühling hin immer ziemlich „gerupft“ aus. Wir haben viele Amseln im Garten – ob die wohl dafür verantwortlich sind oder doch eher die Nässe im Winter? Der Wollziest setzt – solange er schön ist – mit seinem hellen silbrigen Laub Akzente. Ich mag besonders die kleinere Sorte „Silver Carpet“, die 20 cm hoch wird und wenig blüht. Ganz ehrlich: beim Wollziest bin ich so begeistert vom Laub, dass ich die Blüten entferne.

Wollziest (Stachys byzantina) "Silver Carpet"
Wollziest (Stachys byzantina) „Silver Carpet“

Immergrüne Stauden für den Halbschatten und Schatten

Porzellanblümchen: kleine Rosetten mit hübscher Struktur

Das Porzellanblümchen (Saxifraga urbium) blüht mit duftigen rosa Blütenwolken im Mai und Juni und fühlt sich im Halbschatten wohl. Weiter unten seht ihr es im Winter zusammen mit einer Lenzrose.

Elfenblumen: hübsches herzförmiges Laub

Die Elfenblume (Epimedium) hat ihren Namen nicht ohne Grund. Die zierlichen Blüten schweben an dünnen Stielen wie kleine Feen durch den Frühlingshauch und das Blattwerk ist einfach herz-lich! Bei den Arten muss man aufpassen, denn nicht alle sind wintergrün. Zu denen, die den ganzen Winter Laub haben, gehören Epimedium rubrum, Epimedium perralchicum und Epimedium versicolor. Sie breiten sich mit der Zeit flächig aus, mögen es schattig und vertragen Trockenheit.

Tipp: Es wird oft geraten, das Laub der Elfenblume im späten Winter vor dem frischen Austrieb zu entfernen, damit die Blüten besser zu sehen sind.

Haselwurz: ein kleiner Zwerg für den Schattengarten

Die Haselwurz (Asarum europaeum) wird nur 10 bis 15 cm hoch und ihre unter dem Laub versteckten Blüten sind unscheinbar. Aber ich liebe ihre glänzenden Blätter, die so hübsch geformt und in sich leicht gemustert sind.

Aronstab

Wunderschönes winterliches Laub hat der italienische Aronstab (Arum italicum). Es gibt Sorten mit unterschiedlich gemustertem Laub im Handel. Im Sommer sind die Blätter verschwunden, im Herbst treiben sie wieder aus und die leuchtend orangen, giftigen Beeren zieren die Pflanzen. Der Aronstab mag einen halbschattigen Standort mit humushaltigem, feuchtem Boden.

Und auch für den Winter: Laub kombinieren

Wie im übrigen Jahr sind es auch im Winter die Kombinationen verschiedener Pflanzen, die ein ansprechendes Gartenbild ausmachen. Ihr könnt die immergrünen Stauden untereinander kombinieren und sie immergrünen Gehölzen oder Gehölzen mit attraktiver Rinde zu Füßen legen. Auch dabei ist es gut, auf Blattformen und -farben zu achten, damit die Pflanzung interessant wird.

Lenzrose (Helleborus orientalis Hybride) und Porzellanblümchen (Saxifraga urbium) mit Raureif
Lenzrose (Helleborus orientalis Hybride) und Porzellanblümchen (Saxifraga urbium) mit Raureif
Glänzende Blätter der Haselwurz mit weißbunter Kriechspindel (Euonymus fortunei "Emerald Gaiety")
Glänzende Blätter der Haselwurz mit weißbunter Kriechspindel (Euonymus fortunei „Emerald Gaiety“)
Elfenblume (Epimedium x versicolor) "Sulphureum" und Bergenie im Winter
Elfenblume (Epimedium x versicolor) „Sulphureum“ und Bergenie
Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) und Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium)
Immergrüne Pflanzen: Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) und Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium) (Botanischer Garten Kassel)
Immergrüne Pflanzen: Goldsegge, buntlaubiger Efeu und andere
Diese langlebige immergrüne Kombination, die sich auch für größere Pflanzgefäße eignet, findet ihr hier näher beschrieben.

Wie sieht es bei euch im Garten aus? Habt ihr winterhübsche Kombinationen, die euch besonders gefallen? Seid ihr mit eurem Gartenbild zufrieden oder würdet ihr noch etwas ändern für einen attraktiveren Winter-Garten? Ich freue mich auf eure Kommentare!
Ich werde jetzt mal in den Garten gehen und nachsehen, wie weit meine Lenzrosen sind. Die ersten Knospen habe ich vor einer Weile schon entdeckt. Das ist doch eine tolle Aussicht auf den Vor-Vor-Vorfrühling …
Macht es gut und genießt, was immer euch die Winterzeit verschönert! Bis bald, liebe Grüße,
Susanna

20 Kommentare

  • Antwort Christiane Hame 14. Januar 2022 at 17:58

    Liebe Susanna,
    Die Mischung macht‘s. Zusammen mit den immergrünen Gräsern, den Farnen und einer gut einer proportionierten Dosis immergrüner Sträucher ergibt sich auch im Winter ein interessantes Gartenbild aus Immergrünen. Und dazu das Spiel mit Samenständen und gelben Grasbüscheln. Die die Immergrünen noch grüner wirken lassen. Und die Schnee- und Lenzrosen machen um diese Zeit schon Lust auf mehr. Ich halte die Schere noch zurück. Noch bieten die Blätter den Knospen Schutz.
    Liebe Grüße
    Christiane

    • Antwort Susanna 14. Januar 2022 at 19:22

      Liebe Christiane,
      da stimme ich dir zu, erst die Mischung aus den verschiedenen Strukturen macht den Garten im Winter attraktiv. Ich habe dazu mehrere Artikel geschrieben; vielleicht sollte ich hier auch noch auf die anderen hinweisen.
      Ich warte auch noch mit dem Schneiden und genieße das Gartenbild, dass sich mir jetzt bietet. Wir können ja auch nicht all die Insekten obdachlos machen, die jetzt zwischen den Blättern und in den Stängeln ruhen. Liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Heike Kirschner 14. Januar 2022 at 18:46

    Vielen Dank für deine immer tolle Blog-Beiträge ! Ich mag meinen Garten auch im Winter sehr und bin immer auf der Suche nach Inspiration und bei dir finde ich immer neue Anregungen! Ich habe schon Listen geschrieben was ich im Frühling unbedingt noch ergänzen muss!😍 Einen schönen Abend und ein schönes Wochenende wünsche ich dir!💚 Liebe Grüße Heike

    • Antwort Susanna 14. Januar 2022 at 19:25

      Liebe Heike,
      ich freue mich, dass du Ideen von meiner Seite mitnehmen kannst und wünsche dir ganz viel Freude an der weiteren Planung und Umsetzung! Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Anette Ulbricht 14. Januar 2022 at 21:35

    Hallo Susanna,
    ein sehr informativer schöner Blogbeitrag.
    Deine Pflanzenauswahl ähnelt der meinen sehr.
    Bei den Purpurglöckchen hat sich bei mir eine richtige Sammelleidenschaft eingestellt. Immer wenn ich eine neue Sorte sehe, muss sie mit. Auch, weil sie das ganze Jahr gut aussehen.
    Liebe Grüße
    Anette

    • Antwort Susanna 15. Januar 2022 at 12:02

      Hallo Anette,
      in diesem Jahr müssen bei uns einige Bereiche umgestaltet werden und ich habe auch weitere Purpurglöckchen eingeplant. Ich kann deinen Hang zum Sammeln gut verstehen, es gibt ja sooo viele hübsche Sorten und sie lassen sich wunderbar kombinieren. Hab‘ ein schönes Wochenende, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort kleiner-staudengarten 15. Januar 2022 at 9:16

    Liebe Susanna,
    welch ein ausführlicher Post, der so schöne Pflanzbeispiele für den winterlichen Garten zeigt…in meinem Garten sind die Leberblümchen auch wintergrün und ich erwarte immer ganz gespannt die kleinen hellblauen Blüten. Ansonsten…ohne Heuchera (da schneid ich die Blütenrispen ab), Helleborus, Elfenblumen und Bergenien geht es gar nicht ;-), der schöne Günsel bekommt hier im Sommer immer Mehltau, da er sicher zu trocken steht und das Porzellanblümchen ist ein toller Bodendecker, der bei mir tief im Halbschatten steht und dennoch blüht. Hach, schöne Vorstellung auch mit Phlomis und Euphorbien, bei denen ich nur bzgl. des Schneidens nicht so recht im Bilde bin.
    Nun wünsche ich dir ein feines Wochenende und einen guten Start den kleinen gelben Zwiebelblühern 😉 – lieben Gruß, Marita

    • Antwort Susanna 15. Januar 2022 at 11:58

      Liebe Marita,
      ach, die Leberblümchen! Ich ich habe sie schon oft bewundert, da hast du besondere Schätzchen! In meinen Garten haben sie es noch nicht geschafft, aber du hast mich inspiriert, sie auf meine Wunschliste zu setzen. Zusammen mit Lenzrosen oder Schlüsselblumen finde ich sie zauberhaft!
      Bei der Euphorbia robbiae schneidet man im Frühling nur braune abgestorbene Triebe heraus, sonst ist kein Schnitt erforderlich. Die Walzenwolfsmilch schneide ich nach der Blüte komplett zurück, dann treibt sie bald wieder frisch durch. Auf die Entwicklung der Winterlinge bin ich gespannt – so spät habe ich noch nie Zwiebeln versteckt …
      Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Renate Zickenheimer 15. Januar 2022 at 16:46

    Liebe Susanna, endlich jemand, der nicht die alte Mär erzählt, dass Bergenien in den Schatten müssen! Gut gemacht!
    Meine Entdeckung dieses Winters ist die Gattung Euphorbia, sie haben nicht nur den letztjährigen Juni-Hagel heil überstanden, nein sie stehen jetzt im Winter, oft mit einer hinreißenden Färbung, die Struktur ist ja bei fast allen sowieso topp, wie eine 1 in den Beeten und im Steingarten. Warum habe ich sie früher nicht so beachtet? Egal, jetzt weiß ich, dass ich noch ein paar mehr möchte.
    Dir einen schönen Sonntag. Wurzerl

    • Antwort Susanna 15. Januar 2022 at 16:56

      Liebe Renate,
      mit den Euphorbien geht es mir ähnlich. Am Anfang meiner „Gartenkarriere“ habe ich einige wenige davon gepflanzt – leider nicht erfolgreich – und hatte sie dann für unseren Garten ad acta gelegt. Inzwischen fallen sie mir immer wieder in Gärten als wahre Strukturkünstler auf und ich möchte auch noch mehr davon. Die Walzenwolfsmilch begleitet mich seit Jahren zuverlässig und ich liebe ihr blaugrünes Laub. In diesem Jahr möchte ich Mandel-Wolfsmilch pflanzen, mit weißen Narzissen und hellgrünen Purpurglöckchen stelle ich sie mir sehr schön vor! Ich wünsche dir auch einen schönen Sonntag, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Gabi 16. Januar 2022 at 11:30

    Liebe Susanna,
    wie schön mal wieder deine Fotos und die Pflanzkombinationen. Am besten gefällt mir die Schleifenblume bei dir im Winterkleid, schön mit der Umrandung aus Eis. Und über die Wolfsmilch habe ich auch schon nachgedacht, die möchte ich auch in meinem Garten haben. Mal gucken wo ich noch ein Plätzchen finde.
    Ein bißchen beneide ich dich um die Knospen deiner Lenzrose, ich glaube ich werde mal gucken, ob ich nicht auch mal eine auswähle, die schon früher als März/April blüht, so wie meine jetzige.
    Ansonsten ist mein Garten eher noch im Winterschlaf und sieht grauenhaft aus. Macht aber nichts. In diesem Jahr habe ich vieles stehen gelassen, was ich sonst immer im Herbst entfernt habe und das trocknet nun in der Einheitsfarbe braun so vor sich hin…aber irgendwann kommt der Frühling. 🙂
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Antwort Susanna 16. Januar 2022 at 13:30

      Liebe Gabi,
      die Walzenwolfsmilch kann ich dir nur wärmstens empfehlen! Ich finde ihre Struktur zu jeder Jahreszeit einfach nur schön und die Blüten sind auch ganz zauberhaft. Sie braucht einen warmen trockenen Platz. Wenn du den nicht hast, kannst du sie auch in einen Kübel pflanzen – da kannst du ihr die richtigen Bedingungen „zubereiten“.
      Obwohl die Knospen schon dick sind, wird es auch bei uns wohl noch dauern, bis die Lenzrosen blühen. Ich habe mir schon mal ein paar vorgetriebene Zwiebelchen gekauft, gegen den Winterblues!
      Ich wünsche dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Petra Otto 16. Januar 2022 at 13:20

    Liebe Susanna,
    ein sehr schöner Artikel über wintergrüne / immergrüne Stauden im Winter. Ich habe mir sehr viele Gedanken um meinen Buchsgarten gemacht. Die Bepflanzung in weiß war dort eine Herausforderung und ist wahrscheinlich auch jetzt noch nicht endgültig, der Wandel im Garten…. Ich habe dort die Rispenhortensie „Bobo“ und eine weiße Bauernhortensie gepflanzt. Als flächige Unterpflanzung habe ich die gefleckte Taubnessel „White Nancy“ für mich entdeckt. Einfach zauberhaft und empfehlenswert und selbst jetzt gut zu erkennen.
    Diese Jahr ist mein Projekt, neues Beet anlegen und mit Bergwaldgras flächig bepflanzen und zum Rand hin mit Haselwurz. Mal schauen, ob die Idee in meinem Kopf dann auch was wird oder ob der Standort dann doch zu trocken ist. Versuch macht klug. Es gibt so viel, was noch ausprobiert werden möchte, aber leider ist mein Garten auch endlich.
    Ich freu mich jetzt erstmal auf die kommenden Wochen und dass die Gartengeräte wieder zum Einsatz kommen.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Petra

    • Antwort Susanna 16. Januar 2022 at 13:38

      Liebe Petra,
      „White Nancy“ habe ich auch im Garten. Sie ist das Kontrastprogramm zum Schwarzen Schlangenbart und liegt dem Straußenfarn zu Füßen. Bei uns ist sie im Winter nicht mehr attraktiv, deshalb habe ich sie hier nicht genannt. Bergwaldgras und Haselwurz , finde ich, sind eine perfekte Kombination. Ich drücke dir die Daumen, dass sie bei dir gelingt!
      Ich wünsche dir auch einen schönen Sonntag, herzliche Grüße,
      Susanna

  • Antwort Elke Schwarzer 17. Januar 2022 at 7:58

    Hallo Susanna,
    Aronstab ist eine gute Idee, den könnte ich Mal teilen und hinten in die Bärlauchecke setzen, damit es da nicht immer kahl aussieht.
    Viele Grüße
    Elke

    • Antwort Susanna 17. Januar 2022 at 9:03

      Hallo Elke,
      schön, dass ich dich ein bisschen inspirieren konnte. Die weißen Bärlauchblüten passen doch gut zum gemusterten Laub des Aronstabs. Und mir hast du einen Denkanstoß gegeben – hatte ich doch versehentlich den heimischen Aronstab genannt, der gar nicht wintergrün ist … Ich habe es flugs geändert! Ich wünsche dir eine gute Woche, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Loretta Nießen 17. Januar 2022 at 13:15

    Liebe Susanna,
    welch ein schöner und informativer Artikel über immer/wintergrünen Stauden. Ich kann mir auch kaum einen Garten ohne diesen Pflanzen vorstellen. Ich schätze Bergenien sehr, weil sie eine gute Struktur verleihen, Elfenblumen können große problematische Gartenecken bedecken und Sonnenröschen sind einfach eine Augenweide im Sommer.
    Liebe Grüße
    Loretta

    • Antwort Susanna 17. Januar 2022 at 13:40

      Liebe Loretta,
      die Bergenien sind mir auch besonders lieb. Da sie sowohl an sonnigen als auch an schattigeren Plätzen wachsen, kann man sie gut einsetzen, um verschiedene Bereiche zu verbinden. Und nicht nur die hübschen Sonnenröschen, auch die anderen Immergrünchen haben auch noch zu anderen Zeiten mit ihrem Blütenschmuck etwas zu bieten … Liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Wölk Stephanie 19. Januar 2022 at 17:22

    Hallo Susanna,
    Du hast wieder einmal bestens recherchiert! Da soll nochmal einer sagen im Winter ist nichts los im Garten. Meine Favoriten im Winter sind Epimedium und Geranium. Anspruchslose Gartenbewohner mit wunderbaren Blüten in der wärmeren Jahreszeit. Außerdem kann man sie prima vermehren durch Teilung. Freuen wir uns schon, in unserer Vorstellung, auf das was bald kommt.
    LG…Stephanie

    • Antwort Susanna 19. Januar 2022 at 17:28

      Hallo Stephanie,
      Storchschnabel und Elfenblume mag ich auch gern. Sie sind so robust und pflegeleicht und kommen mit Problemstandorten zurecht. Und doch sind sie das ganze Jahr über hübsch anzusehen. Ja, ich freue mich auch schon auf den Frühling, wenn die Immergrünen nicht mehr die Hauptrolle haben … Liebe Grüße,
      Susanna

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