Pflanzenporträts

Lenzrosen (Helleborus orientalis)

2. März 2021

Der Winter ist noch lange nicht vorbei, aber viele von uns sehnen sich jetzt schon nach dem Frühling, nach Sonnenschein und farbenfrohen Blüten von Tulpen, Narzissen und Vergissmeinnicht. Aber es tut sich schon etwas im Garten! Die ersten Schneeglöckchen und Nieswurze blühen und machen Hoffnung auf das Frühjahr. Hier stelle ich euch die Lenzrose vor, die man jetzt schon in einigen Gegenden blühen sieht.

Verschiedene Lenzrosen (Arminiuspark Bad Lippspringe)

Die Lenzrosen (Helleborus orientalis Hybriden) bringen attraktiven Blütenschmuck in den Garten, wenn sonst noch wenig blüht und tragen mit ihrem hübschen Laub das ganze Jahr über zur Struktur im Beet bei.
Sie sind immergrüne horstbildende Stauden. Das handförmige, ledrige dunkelgrüne Laub, ist an den Rändern fein gesägt. Die nickenden Blüten erscheinen von Februar bis April an aufrechten Stielen. Die Farbpalette reicht von weiß über verschiedene Rosatöne und dunkelrot bis zu fast schwarzem Rot. Es gibt Sorten mit ungefüllten, halbgefüllten und gefüllten Blüten und viele Lenzrosen haben rosa oder rote Sprenkel. Die auffälligen gelben oder grüngelben Staubfäden tragen zur Attraktivität ihrer Erscheinung bei.

Lenzrosenblüte mit feinen dunkelrosa Sprenkeln und reinweißem Rand.
Blüte mit feinen dunkelrosa Sprenkeln und reinweißem Rand. (in unserem Garten)

Die Lenzrose mag einen absonnigen bis halbschattigen Standort, gedeiht aber auch an sonnigen Plätzen, wenn sie ausreichend feucht sind. Der Boden sollte humos und durchlässig sein und gern kalkhaltig. Am wohlsten fühlt sich die Pflanze unter laubabwerfenden Gehölzen, wo sie zur Blütezeit viel Sonnenlicht bekommt und später unter dem Blätterdach etwas schattig steht.

Lenzrosen eignen sich für Beete, Waldgärten und den Gehölzrand. Schön wirken sie in größeren Gruppen und dort, wo sie sich ausbreiten dürfen. Für eine Saison können sie in Pflanzgefäßen wachsen, am besten an einem Ort, wo man sie vom Haus aus gut sieht oder in der Nähe des Eingangs, wo sie Bewohner und Besucher empfangen.
Wo sich die Lenzrosen wohlfühlen, säen sie sich selbst aus. Die Stauden möchten gern in Ruhe gelassen werden und sind pflegeleicht, da sie lange am selben Platz stehenbleiben können. Sie werden mit den Jahren immer schöner.

Die Lenzrose gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie ist verwandt mit der weiß blühenden Christrose (Helleborus niger) und der Stinkenden Nieswurz (Helleborus foetidus), die hellgrüne Blüten mit roten Rändern hat. Beide sind ebenfalls immergrün und bei uns winterhart. Zur Gattung gehört auch die attraktive Korsische Nieswurz (Helleborus argutifolius) mit gelbgrünen Blüten, die bis – 17° C winterhart ist und mit trockeneren Standorten zurecht kommt.

Was passt zur Lenzrose?

Gute Partner sind frühe Zwiebelblüher wie Schneeglöckchen (Galanthus) und Winterlinge (Eranthis hyemalis). Gut sehen die Lenzrosen aus neben Efeu (Hedera helix), Frühlingsgedenkemein (Omphalodes verna) und Lungenkraut (Pulmonaria). Das dunkle Laub wirkt sehr hübsch unterpflanzt mit einem Teppich aus Gefleckten Taubnesseln (Lamium maculatum) mit panaschiertem Laub wie z.B. der Sorte "White Nancy". Rotblühende Lenzrosen passen zu gelbgrüner Kriechspindel (Euonymus fortunei "Emerald and Gold") und helllaubigen Purpurglöckchen wie Heuchera "Caramel". Hellblühende Sorten ergänzen sich gut mit Schwarzem Schlangenbart (Ophiopogon planiscapus "Nigrescens") und immergrünen Seggen mit hellen Streifen wie Carex morrowii "Variegata".
Als Hintergrund eignen sich Gehölze mit farbiger Rinde wie Zimtahorn (Acer griseum), Birken oder Sibirischer Hartriegel (Cornus alba "Sibirica").

Auf einen Blick
Blütezeit: Februar bis April
Licht: Sonne bis Halbschatten
Boden: normaler Gartenboden, frisch und humos, gern kalkhaltig
Höhe: 30-40 cm
Breite: 50 cm
Sonstiges: Blattschmuckstaude, Schnittblume, frühe Insektenweide, giftig!
Pflege: Wer keine Sämlinge möchte, sollte Verblühtes entfernen. Braune oder schwarze Flecke auf den Blättern im Herbst und Winter sind ein Zeichen für einen Befall mit der Schwarzfleckenkrankheit. Damit sich dieser Schadpilz nicht ausbreitet, sollte man das befallene Laub abschneiden. Es treibt bald wieder frisch aus.

Tipp:
Oft wird geraten, die Blätter vor der Blüte komplett abzuschneiden, damit man die Blüten besser sieht. Ich meine, das ist Geschmackssache. Ich persönlich entferne sie nicht, denn sie gehören für mich zur Pflanze dazu und ich mag es nicht, wenn die Blütenstiele nackt dastehen. Die Blüten kann ich trotzdem sehen …

Weiße Lenzrose (Helleborus orientalis) "White Lady"
Helleborus orientalis 'White Lady' (Botanischer Garten Gütersloh)
Weiße getüpfelte Lenzrose (Helleborus orientalis) "White Spotted Lady"
Die Sorte 'White Spotted Lady' (Botanischer Garten Gütersloh)
Rote Lenzrose (Helleborus orientalis) "Red Lady"
Helleborus orientalis 'Red Lady' (Botanischer Garten Münster)
Die Lenzrose "Blue Metallic" hat schwarzrote Blüten
Außergewöhnlich ist die Sorte 'Blue Metallic Lady' mit schwarzroten Blüten (Botanischer Garten Gütersloh)
Eine zart rosane Lenzrose
Zarte rosa Blüten

Lenzrosen in unserem Garten

Die roten Blütenblätter der Lenzrose sind im Sonnenlicht zart und durchscheinend.
Die Blütenblätter sind im Sonnenlicht zart und durchscheinend. (in unserem Garten)

Ein schöner Kontrast: dunkelrote Blüten einer Lenzrose zum gelbgrünen Laub der immergrünen Kriechspindel (Euonymus fortunei "Emerald and Gold").
Ein schöner Kontrast: dunkelrote Blüten (hier schon fast verblüht) zum gelbgrünen Laub der immergrünen Kriechspindel (Euonymus fortunei "Emerald and Gold"). Auch das dunkelgrüne Blattwerk der Lenzrose passt später zu den panaschierten Blättern.
Schneeglöckchen mit Lenzrose
Hier haben sich Schneeglöckchen zur Lenzrose gesellt.
Eine halbgefüllte getüpfelte Lenzrose
Eine halbgefüllte Lenzrose. Die handförmigen, großen Blätter passen gut zu den kleinen Blattrosetten des Porzellanblümchens (Saxifraga urbium) davor.
Gefüllte Lenzrose "Phoebe"
Die gefüllte Sorte 'Phoebe'
mit Narzissen und Schneeglöckchen
'Phoebe' mit Narzissen und Schneeglöckchen
Lenzrose mit Hasenglöckchen
Lenzrose mit Hasenglöckchen. Die ersten Samenkapseln sind gut zu erkennen.
 Sämlinge der Lenzrose
Die Sämlinge sind an den festen, dreigeteilten Blättern mit dem gezähnten Rand gut zu erkennen. Ich bin schon jetzt gespannt, wie sie einmal blühen werden!
Auch ohne Blüten bringt die Lenzrose im Winter kräftiges Grün ins Beet.
Auch ohne Blüten bringt die Lenzrose selbst im Winter kräftiges Grün ins Beet.
Blätter einer Lenzrose zusammen mit Schwarzem Schlangenbart vom Frost überhaucht
Hier ist das Laub zusammen mit Schwarzem Schlangenbart (Ophiopogon planiscapus "Nigrescens") vom Frost überhaucht.

Habt ihr auch Lenzrosen im Garten? Blühen sie schon und wie habt ihr sie kombiniert? Oder stehen sie vielleicht auf eurer Möchte-ich-haben-Liste? Scharrt ihr schon mit den Gummistiefeln, weil ihr gern wieder garteln möchtet? Schreibt mir doch eure Gedanken unten in den Kommentar!
Ich gehe jetzt mal wieder nach draußen, um zu schauen, wie weit bei uns die Lenzrosen sind. Einige dicke Knospen habe ich beim letzten Gartenrundgang schon entdeckt! Liebe Grüße aus meinem Garten,
Susanna

18 Kommentare

  • Antwort Petra Otto 15. November 2021 at 20:04

    Hallo Susanna,
    danke für den interessanten Beitrag über die Lenzrose. Der Unterschied zur Christrose war mir bislang gar nicht so bewusst. Ich habe drei Exemplare im Garten und muss jetzt mal genau schauen, was da so wächst:). Diese Pflanzen sollten in unseren Gärten viel häufiger stehen, bei der Farbauswahl-Wahnsinn. Gerade unter Bäumen eine gute Idee.
    Liebe Grüße Petra

    • Antwort Susanna 15. November 2021 at 20:20

      Hallo Petra,
      Mir sind die Lenzrosen in den letzten Jahren immer lieber geworden – nun ja, sie werden ja auch mit der Zeit immer schöner. Bei uns im Garten habe ich letztes Jahr die ersten Sämlinge entdeckt und ich bin gespannt auf ihre ersten Blüten! Dann schau doch mal, welche Schätzchen du da im Garten hast!
      Liebe Grüße aus meinem Garten,
      Susanna

  • Antwort Gerda 13. Dezember 2021 at 15:19

    Hallo Susanna,
    Auch ich liebe die frühe Blütezeit und Vielfalt der Lenzrosen sehr, in meinem Garten gibt es immer unzählige Sämlinge, und da sie leicht hybridisieren ist es immer spannend.
    Die Christrosen gelingen mir nur im Topf. Nieswurz habe ich auch, der blüht schon bald.
    (Fotos auf Instagram unter blanchefleur-06)
    Viele Grüße
    Gerda

    • Antwort Susanna 13. Dezember 2021 at 18:12

      Hallo Gerda,
      ja, ich finde es auch spannend, wie die Sämlinge wohl einmal blühen werden. Bei uns sind bis jetzt noch keine zur Blüte gekommen, sie sind alle noch jung. Die Christrosen scheinen empfindlicher zu sein als die Lenzrosen, die eine oder andere ist hier schon verschwunden. In unserem alten Garten haben sie sich wohler gefühlt und haben jahrelang üppig geblüht.
      Ich wünsche dir noch schöne Adventstage, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Olga von Preuschen 22. Januar 2022 at 17:01

    Hallo Susanna,

    vielen Dank für diesen Beitrag. Als wir gestern kurz über Tulpen schrieben, habe ich tatsächlich darüber nachgedacht, jetzt schon etwas wieder im Garten zu tun. Auf die Lenzrose bin ich bislang noch nicht von selbst gekommen. Das ist eine tolle Idee! Mal sehen, ob sich ein Plätzchen in unserem Garten dafür eignet.

    • Antwort Susanna 22. Januar 2022 at 17:25

      Hallo Olga,
      ja, es ist so verlockend, ich würde auch gern schon mal mit der Gartenarbeit anfangen! Wenn ich dir dazu einen Tipp geben darf: wenn du jetzt eine Lenzrose pflanzen möchtest, geh in eine gute Gärtnerei und kauf dir eine abgehärtete Freilandpflanze, die nicht vorgetrieben ist – auch wenn sie noch nicht blüht. Die gepuschte Massenware, die jetzt herrlich blühend im Gartencenter angeboten wird, ist nicht dafür geeignet, jetzt gepflanzt zu werden und würde dir wahrscheinlich nur kurzfristig Freude machen. Ich wünsche dir ein schnes Wochenende, liebe Grüße,
      Susanna

      • Antwort Olga von Preuschen 23. Januar 2022 at 9:48

        Hallo Susanna,

        vielen Dank für den Tipp. Wir haben zum Glück in unserer Nähe eine gute Gärtnerei.

        Liebe Grüße
        Olga

        • Antwort Susanna 23. Januar 2022 at 12:50

          Hallo Olga,
          die Lenzrosen werden dir bestimmt viel Freude machen. Nun bleibt dir bei all den hübschen Züchtungen die Qual der Wahl! Ich wünsche dir viel Freude dabei und einen schönen Sonntag! Ganz liebe Grüße,
          Susanna

  • Antwort Marion 22. Januar 2022 at 18:25

    Liebe Susanna,
    vielen Dank für Deinen schönen Artikel über die Lenzrosen. Wunderschön sind auch wieder die Fotos in Deinem Beitrag. Ich hatte in unserem leicht sauren Boden hier an der Küste zunächst gar kein Glück mit den Lenzrosen. Seitdem ich den Tip bekommen habe, dass die weißen Christrosen und die Lenzrosen Kalk brauchen und vorsichtig kalke kann ich auch ab Februar die schönen Blüten genießen, leider fühlen sie sich bei uns nicht so wohl, dass sie sich versamen.
    Herzliche Grüße
    Marion

    • Antwort Susanna 22. Januar 2022 at 20:36

      Liebe Marion,
      Lenzrosen kommen nach meinem Eindruck besser mit leicht saurem Boden zurecht als Christrosen. Bei uns im Garten haben die Lenzrosen einige Zeit gebraucht, um sich zu versamen. Vielleicht kommt es bei dir noch, wenn sie richtig eingewachsen sind? Ich bin jedenfalls gespannt, wie die Blüten meiner Sämlinge ausfallen werden, denn sie haben bisher noch nicht geblüht. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
      Susanna

  • Antwort Christiane Hame 24. Januar 2022 at 9:33

    Liebe Susanna,
    Meine absoluten Lieblinge. Ich kann kaum an einer vorbeigehen, ohne sie zu kaufen. Und in meinem Waldgarten gedeihen schon viele. Letzte Woche sind erst wieder 6 neue eingetroffen. Das Schöne: sie können auch im Winter gepflanzt werden. Und sie lieben die Geselligkeit. Es dürfen also gerne mehrere an einem Fleck sein. Ich kombiniere sie mit Farnen, Gräsern, Hepatica, Lungenkraut, Beinwell….die Niger hat länger gebraucht, hat sich inzwischen in meinem weißen Garten etabliert.

    • Antwort Susanna 24. Januar 2022 at 13:57

      Liebe Christiane,
      ich liebe solche Schattenpflanzungen, wie du sie in deinem Waldgarten hast. So großzügig lässt sich das leider bei uns nicht machen. Umso mehr hoffe ich, dass es mit einem Besuch bei dir irgendwann klappt und ich es bei dir im Garten bestaunen kann. Ich glaube, ein Plätzchen für die zauberhafte Hepatica lässt sich bei uns vielleicht noch finden …
      Die Christrose fühlt sich bei uns im Garten nicht so wohl, sie wird eher weniger als mehr. In unserem vorigen Garten mit gleichem Boden, etwa 300 m entfernt hatte ich stattliche Horste …
      Ich wünsche dir eine gute Woche, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Loretta Nießen 24. Januar 2022 at 15:44

    Liebe Susanna, ich habe es wieder genossen, deinen sehr informativen Beitrag zu lesen. Ja, ich stampfe schon im Garten mit den Gummistiefeln herum, weil bei uns sehr matschig ist. Im Frühling habe ich immer so viel zu tun, dass ich am bestens im Januar mit Abschneiden anfange. Am Sonntag habe ich die Blätter der Lenzrosen abgeschnitten. Jetzt kann man die schönen Blütenknospen sehen. Übrigens die Lenzrose Namens „White Spotted Lady“ in deinem Garten hat mir sehr gut gefallen. Lenzrosen gedeihen in unserem Garten, was nicht der Fall mit Christrosen ist Ich akzeptiere das und lasse die Stauden bei uns wachsen und sich ausbreiten, die auch mit den Bedingungen zurecht kommen.
    Ein lieber Gruß, Loretta

    • Antwort Susanna 24. Januar 2022 at 16:57

      Liebe Loretta,
      bei uns ist es auch matschig, grau und trüb. Da sind die Lenzrosen ein richtiger Stimmungsaufheller. Es gibt so viele hübsche Sorten, da fällt die Wahl schwer. Ja, das stimmt: die richtige Pflanze am richtigen Ort, nur so fühlen sie sich wohl und machen uns Freude. Ich wünsche euch eine gute Woche, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Christine Jesse 24. Januar 2022 at 21:42

    Liebe Susanna es ist eine große Freude deine Ausführungen zu lesen, zu studieren. Vor allem deine Vorschläge für passende Partner finde ich super interessant. Ein anderer Blickwinkel, ein bißchen anderer Geschmack und schon ist der eigene Horizont wieder etwas weiter. Mal sehen was sich davon umsetzen läßt. Danke und liebe Grüße Christine

    • Antwort Susanna 25. Januar 2022 at 10:17

      Liebe Christine,
      wie schön, dass du durch meine Kombinationsvorschläge auf neue Ideen kommst und auch etwas davon ausprobieren magst! Vielleicht sehe ich das Ergebnis irgendwann? Ja, wir haben alle unterschiedliche Lieblinge im Garten und gestalten auf ganz verschiedene Weise, deshalb finde ich auch den Austausch ganz spannend. Ich wünsche dir eine gute Woche, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Sybille Tetsch 25. Januar 2022 at 11:58

    Liebe Susanna,

    den Beitrag über die Lenzrosen zu lesen, den Du auf Instagram angekündigt hast, stand schon lange auf meiner to-do-Liste. Nun habe ich mir endlich die Zeit dafür genommen. Und da bin ich gleich beim ersten Punkt. Du hast vollkommen recht, wenn Du sagst, der Winter ist noch lange nicht vorbei. Ja das sehnen nach Blumen und Farbe im Garten habe ich auch, aber ist es nicht so, dass wir gerade jetzt einmal still sein sollten? Kraft schöpfen, träumen und Pläne machen? Den Trubel und die Arbeit mal hinten anstellen sollten? Ja, der Winter ist kein Winter mehr, aber die Natur hat dies Pause so nötig und wir, so denke ich, eigentlich auch.
    Danke für Deinen tollen Beitrag zu den Lenzrosen, ich habe wieder viel gelernt und bestätigt bekommen, dass ich so einiges intuitiv richtig gemacht habe. Ich werde gleich mal die Korsische Nieswurz googeln. Man lernt doch nie aus. Schön, dass es so einen tollen Austausch gibt und hier mal an dieser Stelle ein DANKE für Deine Zeit und Mühe.

    Ganz liebe Grüße
    Sybille

    • Antwort Susanna 25. Januar 2022 at 12:18

      Liebe Sybille,
      ach, ich weiß ja, dass wir den Winter brauchen. Nicht nur die Natur und der Garten ruhen und sammeln Kraft. Auch wir kommen zur Ruhe und besinnen uns und nehmen eine Auszeit vom Gärtnern. Trotzdem fällt es manchmal schwer, abzuwarten, bis es wieder losgeht und der Frühling uns mit Blüten und Wärme verwöhnt. Und in so einer Phase habe ich wohl den Beitrag überschrieben …
      Vielen Dank für deine Wertschätzung, Sybille – da macht mir das Schreiben gleich noch mehr Freude! Ich wünsche dir eine schöne Gartenpause und viele kreative Planungsideen, liebe Grüße,
      Susanna

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