Gartenjahr

Immergrüne Pflanzen Teil 1: Stauden mit grasartigen und schwertförmigen Blättern

9. Dezember 2021
Immergrüne Pflanze: Weißrand-Japan-Segge (Carex morrowii )"Variegata"
Immergrüne Pflanzen: Weißrand-Japan-Segge(Carex morrowii )"Variegata" mit Kaukasusvergissmeinnicht "Jack Frost"
Weißrand-Japan-Segge (Carex morrowii ) "Variegata" mit dem nicht immergrünen Kaukasusvergissmeinnicht "Jack Frost" (Brunnera macrophylla) (Gartenschau Bad Lippspringe)

Struktur ist auch und gerade im Winter ein wichtiges Gestaltungsthema. Wir lassen Gräser und Stauden stehen, unter anderem, weil ihre unterschiedlichen Formen und die Samenständen das winterliche Bild bereichern. Dazu kommen immergrüne Sträucher und Stauden, die mit verschiedenen Grüntöne und Blattformen dazu beitragen, dass der Garten auch in der kalten Zeit attraktiv aussieht. Hier stelle ich euch nun dazu einige Pflanzen mit grasartigem oder schwertförmigem Blattwerk vor, die auch im Winter grün sind. (Einen Artikel über immergrüne Struktur für das ganze Jahr findet ihr hier, einen weiteren über immergrüne Stauden mit anderen Blattformen hier).

Auch im Winter möchten wir mit unterschiedlichen Blattformen gestalten, damit das Gartenbild interessant und attraktiv aussieht. In den Beiträgen "Mit Laub gestalten Teil 1: In der Sonne " und "Teil 2: Schattige Partien" und im Beitrag "Struktur Teil 3: Struktur im Beet" habe ich darüber schon etwas geschrieben.

Immergrüne Pflanzen mit grasartigen Blättern

Seggen

Einige Seggen sind auch im Winter grün. Um etwas mehr Farbe zu bekommen, eignen sich Seggen mit weißen, gelben oder hellgrünen Streifen. Ich verwende gern die horstbildende Japan-Goldsegge (Carex oshimensis) "Evergold". Mit ihren gelben Streifen bringt sie Frische und Heiterkeit ins Beet. Sie ist auch eine Bereicherung für die Kübelbepflanzung. Ihre Halme sind fein und hängen über:

(Carex oshimensis) "Evergold" mit Frauenmantel (Alchemilla mollis)
(Carex oshimensis) "Evergold": der gelbe Streifen passt gut zur gelbgrünen Blüte des Frauenmantels (Alchemilla mollis).

Die Weißrand-Japan-Segge (Carex morrowii) "Variegata" ist ebenfalls horstbildend, ihre Blätter sind aber steifer als die der Japan-Goldsegge:

Weißrand-Japan-Segge (Carex morrowii) "Variegata" 
mit Bergenien
Immergrüne Pflanzen: Die Weißrand-Japan-Segge (Carex morrowii) "Variegata" sorgt mit den Bergenien unter immergrünen Gehölzen für einen schönen Winteraspekt.

Die Teppich-Japansegge (Carex morrowii subsp. foliosissima) "Ice Dance" ähnelt der Weißrand-Japan-Segge, ihre Blätter sind aber etwas weicher. Sie bildet durch kurze Ausläufer mit der Zeit dichte Teppiche. Deshalb sollte sie nur neben starkwüchsigen Partnern stehen. Unerwünschte Ausläufer kann man entfernen und daraus leicht neue Pflanzen gewinnen.
Für die drei Japan-Seggen werden Standorte im Halbschatten bis Schatten empfohlen. Bei und im Garten gedeiht die Japan-Goldsegge "Evergold" jedoch auch an sonnigen Plätzen.

Teppich-Japan-Segge (Carex morrowii subsp. foliosissima) "Ice Dance" mit Funkie, Astern und Herbstanemonen
Teppich-Japan-Segge (Carex morrowii subsp. foliosissima) "Ice Dance" mit Funkie, Astern und Herbstanemonen.
Immergrüne Seggen flächig gepflanzt
Immergrüne Seggen ergeben flächig gepflanzt ein schönes, ruhiges Bild. (Botanischer Garten Gütersloh)

Blauschwingel

Der Blauschwingel (Festuca glauca) möchte sonnig stehen und vor allem sehr gut durchlässigen Boden, nur so übersteht er unsere nassen Winter. Mit seinen blauen Halmen setzt er Akzente im Beet, ich verwende ihn aber auch als Laubkontrastpflanze im Kübel.

Blauschwingel (Festuca glauca) "Elijah Blue"
Blauschwingel (Festuca glauca) "Elijah Blue" (Landesgartenschau Bad Lippspringe)

Marbeln

Die Marbeln oder Hainsimsen (Luzula) fühlen sich unter Bäumen wohl. Sie gedeihen im Halbschatten und im Schatten und vertragen Wurzeldruck. Besonders schön finde ich sie, wenn die Horste flächig im Waldgarten gepflanzt sind.

Waldmarbel (Luzula sylvatica)
Die Waldmarbel (Luzula sylvatica) unter Bäumen (Berggarten Hannover)

Die Lilientraube

Die Lilientraube (Liriope muscari) ähnelt auf den ersten Blick der Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum). Sie blüht jedoch nicht im Frühling, sondern von August bis Oktober in Violett. Sie ist horstbildend und mag den Halbschatten.

Lilientraube (Liriope muscari)
Die Lilientraube (Liriope muscari) (Kew Gardens)
Liriope "Gold Banded" hat schmale gelbe Blattränder
Die Liriope "Gold Banded" hat schmale gelbe Blattränder. Bei uns säumt sie die Treppe zur Haustür.

Schlangenbart

Der Japanische Schlangenbart (Ophiopogon) mag humose Böden im Halbschatten. Im Juli und August hat er fast weiße Blüten mit violettem Hauch, gefolgt von schwarzen Beeren. Über kurze Ausläufer bildet er gleichmäßige Teppiche und ist ein feiner Bodendecker. Die Schlangenbärte gehören ebenso wie die Lilientraube zu den Schneeglöckchengewächsen.

Kleiner Schlangenbart (Ophiopogon japonicus) "Minor"
Der Kleine Schlangenbart (Ophiopogon japonicus) "Minor" (im Vordergrund) wird nur 5-10 cm hoch und wirkt fast wie ein Rasen.
Japanischer Schlangenbart (Op
Der Japanische Schlangenbart (Ophiopogon japonicus) wird bis zu 20 cm hoch.

Die Pflanze, nach der ich in unserem Garten am meisten gefragt werde, ist der Schwarze Schlangenbart (Ophopogon planiscapus) "Nigrescens". Seine Blüten sind weiß mit rosa Hauch und die Blätter sind glänzend schwarz. Er hat eine tolle Wirkung neben hellem Laub.

Schwarzer Schlangenbart (Ophopogon planiscapus) "Nigrescens" mit Japanischem Berggras (Hakonechloa macra)
Schwarzer Schlangenbart mit Japanischem Berggras (Hakonechloa macra) und Magnolienlaub (Magnolia denudata) (Berggarten Hannover) Die grünen Spitzen sind frische Triebe, die sich später auch schwarz färben.

Immergrüne Pflanzen mit schwertförmigen Blättern

Spitz zulaufende schwertförmige Blätter hat die Fädige Palmlilie (Yucca filamentosa). An den Blatträndern hat sie lockige Fäden. Die hohen Blütenstände mit den cremeweißen glockenförmigen Blüten sind eindrucksvoll, können aber am falschen Platz im Garten schnell als Fremdkörper wirken. Sie möchte einen sehr warmen, gut durchlässigen Platz in der Sonne und kalkhaltigen Boden. Sie verzweigt sich über Ausläufer.

Die Blaugrüne Palmlilie (Yucca glauca) ist eher eine Liebhaberpflanze. Sie wächst langsamer als die Fädige Palmlilie, wirkt aber vom Wuchs her noch ordentlicher.

Blaugrüne Palmlilie (Yucca glauca)
Die Blaugrüne Palmlilie (Yucca glauca) zeigt einen ersten Blütenstiel. (Kew Gardens)

Auch die Stinkende Schwertlilie (Iris foetidissima) mit ihren schwertförmigen Blättern bleibt im Winter lange grün. Das Laub wirkt aber durch die alten Blätter dazwischen eher unordentlich und ich finde sie im Winter nicht wirklich attraktiv.

Demnächst schreibe ich hier über immergrüne Stauden mit anderen Blattformen; ihr wisst ja inzwischen, ich liebe Laubkontraste …
Welche dieser Stauden habt ihr im Garten? Wie habt ihr sie verwendet, was mögt ihr an ihnen? Hinterlasst mir doch eure Gedanken dazu in einem Kommentar unten!
Ich wünsche euch ein schönes, gemütliches Adventswochenende, bis demnächst,
Susanna


20 Kommentare

  • Antwort Elke Schwarzer 9. Dezember 2021 at 18:59

    Hallo Susanna,
    ich habe Icedance und Evergold, die sehen zwar ähnlich aus, aber Evergold wächst bei mir nicht gut, während Icedance wuchert, man kann ständig Ableger gewinnen. Das zarte Evergold gefällt mir besser.
    Viele Grüße
    Elke

    • Antwort Susanna 9. Dezember 2021 at 19:06

      Hallo Elke,
      "Ice Dance" gedeiht bei uns im Garten überall, wo es nicht zu sonnig steht. Ableger nehme ich auch, aber ich finde, es lässt sich gut im Rahmen halten. "Evergold" gefällt mir auch besser, der Habitus ist zierlicher. Ich wähle die beiden nach ihrer Nachbarschaft aus, denn "Evergold" passt für mich besser zu Gelb und Gelbgrün, "Ice Dance" wirkt gut mit Weiß.
      Liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Dagmar Bremer 9. Dezember 2021 at 19:33

    Liebe Susanna,
    Ein sehr schöner und hilfreicher Artikel gerade für die schwierigen Beete im Garten – unter Bäumen, im Schatten bzw. Halbschatten.
    In diesem Bereich habe ich dieses Jahr die Lilientraube gepflanzt und bin bisher sehr zufrieden damit. Auch Taubnesseln kommen dort gut zurecht.
    Die Teppich-Japan-Segge und den Blauschwingel habe ich in anderen Beeten.
    Viele Grüße
    Dagmar

    • Antwort Susanna 9. Dezember 2021 at 20:59

      Liebe Dagmar,
      die Lilientraube ist auch einer meiner Lieblinge. Wenn sie erst mal eingewachsen ist, wirkt sie wirklich toll. Schattige Beete unter Bäumen sind manchmal nicht so einfach, vor allem unter Flachwurzlern, aber ich mag auch die schattigen Bereiche, weil sich hier so schön mit Laubkontrasten gestalten lässt.
      Hab' ein schönes Wochenende, liebe Grüße aus meinem Garten,
      Susanna

  • Antwort Petra Otto 9. Dezember 2021 at 20:22

    Hallo Susanna ,

    die Seggen habe ich bei mir in Kübeln und im Beet direkt an der Terrasse. Jetzt im Winter ein super Hingucker mit den Bergenien.
    Ich finde diesen Aspekt im Winter immer wichtiger. Das kommt wahrscheinlich mit den Jahren, man beschäftigt sich einfach intensiver mit dem Garten , früher war es mir wurscht- aber da war ich auch von November bis März nicht im Garten:((. Mittlerweile durchgehend….-schon fast besessen:))))
    Der schwarze Schlangenbart hat bei mir auch schon gewohnt-wie gesagt, ich war unerfahren und er musste gehen. Ich hatte auch nur eine Pflanze, die immer etwas verloren aussah, würde mir heute natürlich nicht mehr passieren .Vielleicht versuche ich das nochmal mit den richtigen Partnern , wirklich sehr schön.
    Ich werde diesem wintergrünen Aspekt mal ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenken und noch ein bisschen stöbern.
    Danke für die Anregung .

    Einen schöne Abend und liebe Grüße
    Petra

    • Antwort Susanna 9. Dezember 2021 at 21:11

      Hallo Petra,
      mir geht es da genau wie dir: früher habe ich auf den Winteraspekt gar nicht geachtet. Ich habe den Eindruck, dass dieser Punkt allgemein mehr in den Blick gerückt ist, denn früher hat man die Beete im Herbst "aufgeräumt" und alles war monatelang kahl! Der Schwarze Schlangenbart hat bei mir im ersten Versuch lange gebraucht, um sich zu etablieren. An einer anderen Stelle ist er sehr viel schneller dicht und üppig geworden. Ich finde ihn sehr schön zum Beispiel mit gelbgrünen Purpurglöckchen.
      Ich wünsche dir auch noch einen schönen Abend und ein entspanntes Wochenende, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Joachim Wenk 10. Dezember 2021 at 10:40

    Hallo Susanna,
    wow das hast du aber sehr informativ und schön bebildert zusammengesammelt und präsentierst es uns. Da sind sehr schöne Beet-Szenen dabei. Mit der bewußten Gestaltung hapert es bei mir in den Beeten. Dazu bin ich ein viel zu experimentierfreudiger und intuitiver Gärtner. Viele der Pflanzen wären in meinem vollsonnigen, trockenen und schweren Boden leider nicht von langer Existenz. Einzig die Palmlilie, die habe ich tatsächlich auch. Die Pflanze habe ich seit bestimmt 20 Jahren, 10 Jahre jetzt im Beet und jedes Jahr (bis auf 2020) diese herrlichen, aufmerksamkeitshaschenden Blütenkerzen im Sommer. Eine herrliche Staude für sonnig-trockene Beete und immergrün und winterhart (20 Grad unter Null hält sie bei mir auch aus).
    Viel Spaß am Garteln und Schreiben wünscht der Achim

    • Antwort Susanna 10. Dezember 2021 at 11:30

      Hallo Achim,
      ach, mit der Intuition ist das so eine Sache bei mir. In unserem Garten habe ich einige Bereiche sogar auf dem Papier geplant und bin sehr zufrieden damit. Andere Bereiche gestalte ich spontan aus dem Bauch heraus und sie gefallen mir auch, ich denke, da spielt auch die Erfahrung eine Rolle. Und dann sind da spontane Veränderungen, hm … da sehe ich dann später Vorher-Fotos und denke: ach, so war es auch schön … Aber der Garten ist nicht statisch und so verändert er sich und wir verändern ihn, sonst wäre es ja auch langweilig!
      Danke, dass du deine Erfahrung mit der Palmlilie hier geteilt hast. Ich habe sie (bisher) nicht im Garten und bin da auf das in der Theorie Gelernte angewiesen. Man kann halt nicht alles selbst ausprobieren.
      Ich wünsche ein schönes Adventswochenende, liebe Grüße aus meinem Garten,
      Susanna

      • Antwort Joachim Wenk 11. Dezember 2021 at 6:29

        Hallo Susanna,
        oh ja man kann nicht alles haben und probieren. Einmal ist ja der Garten irgendwie einfach immer zu klein und zum Anderen hat man nicht immer alle Standortbedingungn parat für alle potentiellen Versuchsobjekte. Und wenn die nicht passen, dann kann man es auch gleich lassen, so meine Erfahrung. Und bei mir sind dann eben die Bedingungen eher auf Yucca als auf Schlangenbart oder Simse getrimmt. Blauschwingel ginge auch noch, hatte ich einen, aber da kommt noch was dazu zu den Standortbedingungen. Die Vorlieben des Gärtners. Irgendwie bin ich einfach kein Freuund von Gräsern und das merkt der Schwingel irgendwie…..
        Viele Grüße Achim

        • Antwort Susanna 11. Dezember 2021 at 8:57

          Hallo Achim,
          ja, die Standortbedingungen sind natürlich eine Grundvoraussetzung. Wenn die Pflanzen dann auch noch merken, dass man sie nicht mag … da wird es schwierig. Zum Glück gibt es eine Vielfalt an anderen Gartenschätzen mit besten Voraussetzungen für die gegenseitige Liebe. Manchmal zu viele, denn da kommt wieder der Platzmangel ins Spiel …
          Liebe Grüße,
          Susanna

  • Antwort Christiane Hame 10. Dezember 2021 at 22:02

    Hallo Susanna, die morriwii muss ich inzwischen schon im Zaum halten. Ich habe sie in Drifts gepflanzt, die jetzt die Helleboren bedrängen.nach einigen Jahren muss man eingreifen. Die Evergold mag meinen Garten nicht. Sie übersteht keinen Winter bei mir. Aber die Carex und die Aronstäbe bringen neben den Helleboren und den Epimedien das Wintergrün in den Garten.

    • Antwort Susanna 11. Dezember 2021 at 8:48

      Hallo Christiane,
      in Drifts gepflanzt finde ich die "Ice Dance" wunderschön! Sie decken den Boden wunderbar ab und sehen so gleichmäßig aus. Ein Auge muss man aber schon auf sie haben, da hast du recht. Carex und Aronstäbe … Da habe ich gerade ein Bild aus dem Sommer vor Augen, wie die Früchte des Aronstabs neben einer gestreiften Segge so schön "knallen". Aber auch im Winter sind seine marmorierten Blätter eine tolle Bereicherung für das Gartenbild!
      Viele Grüße ins verschneite Bayern,
      Susanna

  • Antwort Loretta Nießen 11. Dezember 2021 at 7:41

    Liebe Susanna,
    wie du, achte ich auch, dass unser Garten im Winter attraktiv bleibt. Die in dem Artikel erwähnten Pflanzen haben bei uns im Garten einen Platz gefunden. Stinkende Nieswurz hat sich bei uns selbst ausgebreitet und wirkt sehr natürlich. Gerade jetzt zeigt die Nieswurz ihre hellgrüne Blüten, die noch sehr lange ein Blickfang im Garten sein werden. Deshalb schätze ich diese Staude. Außerdem passt die Stinkende Nieswurz gut zu unserem naturnahen Garten.
    Ein schönes Wochenende und wundervollen dritten Advent.
    Liebe Grüße
    Loretta

    • Antwort Susanna 11. Dezember 2021 at 15:22

      Liebe Loretta,
      die Stinkende Nieswurz mag ich auch gern, sie sieht so hübsch aus zusammen mit Schneeglöckchen und Winterlingen in Bereichen, wo sie verwildern können. Aber mit den Helleboren sind wir eigentlich schon bei meinem nächsten Artikel 😉 .
      Ich wünsche dir auch einen schönen gemütlichen dritten Advent. Liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort kleiner-staudengarten 11. Dezember 2021 at 18:27

    Liebe Susanna,
    wunderbare Pflanzbeispiele hast du zusammen getragen…die immergrünen Pflanzen, Blattschmuckstauden und Gräser, die im Winter auch für Struktur sorgen dürfen in keinem Garten fehlen…nur so ist er zu jeder Jahreszeit reizoll anzusehen. Den schwarzen Schlangenbart mag ich besonders gern und hier im Garten fühlt er sich sichtlich wohl.
    Lieben Gruß und hab einen feinen 3. Advent, Marita

    • Antwort Susanna 11. Dezember 2021 at 18:31

      Liebe Marita,
      das sehe ich auch so! So haben wir im Grunde das ganze Jahr über etwas Reizvolles, über das wir den Blick (zumindest aus dem Fenster) schweifen lassen können. Den Schlangenbart möchte ich auch nicht mehr missen.
      Genieße du auch den Adventssonntag, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Renate Zickenheimer 17. Dezember 2021 at 16:24

    Normalerweise kommt jetzt so langsam die Stunde der Wahrheit. Welche Schwerter ragen unerschütterlich aus Eis und Schnee, was fault, oder zieht vorzeitig ein? Nun, dieses Jahr lasse ich die Bestandsaufnahme ausfallen, es ist durch den Hagel so viel zerstört, dass ich mir auch sehr unsicher bin, ob und was nächstes Jahr wiederkommt. Aber meine kleineren Seggen, zumindest die im Schutz von Gehölzen gedeihen, die haben es alle geschafft und bilden schöne grüne Teppiche im Winter mit Helleboren und Epimedium (letztere sind unterschiedlich ausgeblieben). Aber neues Jahr, neues Gartenglück – ich schau nach vorne und danke Dir für den schönen Post. Für Dich und Deine Lieben einen schönen, stimmungsvollen 4. Advent. LG Wurzerl

    • Antwort Susanna 17. Dezember 2021 at 17:44

      Wie schade, dass dir ein Teil des Winteraspektes im wahrsten Sinne des Wortes verhagelt ist! Da bleibt dir wohl nichts anderes übrig als Scheuklappen aufsetzen, nur auf die restlichen optisch intakten Immergrünen zu schauen und dich auf die Blüte der Helleboren zu freuen … Ich gebe zu, obwohl wir wettertechnisch verschont geblieben sind und unser Garten noch richtig schöne Struktur hat, freue ich mich jetzt schon auf den Frühling (bitte, sag’s nicht weiter!) …
      Liebe Renate, ich wünsche dir auch ein wunderschönes Adventswochenende, liebe Grüße,
      Susanna

  • Antwort Claudia 13. Januar 2022 at 14:10

    Liebe Susanna,
    vielen Dank für deinen ausführlichen und informativen Beitrag. Ich bin schon länger auf der Suche nach passenden Pflanzen für unseren Whirlpool Bereich im Garten. Diesen haben wir letztes Jahr (…)* einbauen lassen. Vor unserem Whirlpool haben wir uns Beete angeschafft, da wir vor allem im Winter (wenn der Pool zugedeckt ist) den Bereich sehr trist fanden. Jetzt suchen wir schöne grüne Pflanzen, die den Bereich verschönern. Ich bin sehr froh, dass ich auf deinen Beitrag gestoßen bin. Den genau sowas habe ich gesucht. Pflanzen, die auch im Winter grün sind. Die Palmlilie würde bestimmt gut in unseren „Spa“-Bereich passen. Lieben Dank für deine Tipps! Ich lese deinen Blog super gerne 😊
    Liebe Grüße

    • Antwort Susanna 13. Januar 2022 at 15:48

      Liebe Claudia,
      ein Whirlpool im Garten, das klingt gut! Da habt ihr eure eigene Wellness-Oase. Zum Urlaubsfeeling finde ich die Palmlilie ganz passend, vielleicht kombiniert mit immergrünen Kräutern wie Salbei oder Rosmarin (sofern es bei euch nicht zu rau ist) und der Walzenwolfsmilch. Demnächst stelle ich in Teil 2 weitere immergrüne Pflanzen mit anderen Blattformen vor, da könntest du auch fündig werden.
      Ich freue mich, dass du gern auf meiner Seite liest, liebe Grüße,
      Susanna

      * Einen Link zu einem Unternehmen habe ich wegen Werbung aus diesem Kommentar herausgenommen

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