Ihr Lieben,
kennt ihr das? Kaum ist man ein paar Tage nicht da, ist der Garten völlig verändert.
Als wir nach einer knappen Woche aus dem Urlaub zurück kamen, hatten sich die am schönsten gefärbten Blätter vom Baum gestürzt – ich glaube, ihnen fehlten meine bewundernden Blicke und Worte. Der Dreiblütige Ahorn und der kleine Korkflügelstrauch stehen jetzt nackig da, vorbei die Pracht! Der Maulwurf hatte die Zeit genutzt, um seine Vorstellungen von Gartengestaltung voranzutreiben … Er hat ja recht: der Rasen muss weniger werden, aber doch bitte nicht häppchenweise wie ein Schweizer Käse! Wir müssen noch an unserer Kommunikation arbeiten, ohne Teamwork wird das nichts.
Wie schön, dass auch die letzten Astern derweil ihre Blütensterne geöffnet haben, um mich zu versöhnen und auch der kleine Federbuschstrauch gibt mit seiner Färbung alles für mich.
Heute geht es aber einmal nicht um Pflanzen, sondern um Blumenkübel im Winter:
Pflanzkübel aus Terracotta sind dekorativ und erinnern uns an den Urlaub im Süden. Sie erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit, weil wir uns damit dieses Gefühl auf die Terrasse und in den Garten holen können. Ich habe in unserem Topfgarten verschiedene Formen zusammen gestellt. Auch einfache, preiswerte Tontöpfe können bepflanzt attraktiv aussehen.

Nur sind viele dieser Produkte nicht frostfest und selbst wenn frostfest drauf steht, heißt das nicht, dass der bepflanzte Topf einen kalten Winter ohne weitere Maßnahmen übersteht: wenn die Pflanzerde im Kübel feucht ist und gefriert, dehnt sie sich aus und kann den Topf sprengen. Die Wände von Töpfen aus porösem Material können außerdem Wasser aufnehmen und es kann bei Frost zu Abplatzungen am Äußeren der Töpfe kommen.
Dennoch müsst ihr auf die schönen Töpfe nicht verzichten. Ich habe da ein paar Tipps für euch:
Töpfe mit einziehenden Stauden hinlegen
Töpfe, die mit winterharten Stauden bepflanzt sind, die in der kalten Zeit einziehen, könnt ihr in einen Schuppen oder in den Schutz eines überdachten Sitzplatzes räumen. Wenn ihr keinen solchen Raum dafür habt, könnt ihr sie auch an einem geschützten Platz auf die Seite legen. So überwintern meine Hostatöpfe. Ich lege sie unter den Dachüberstand an der Ostseite des Hauses, wo wenig Regen hinkommt. Die Töpfe solltet ihr im beginnenden Frühling gelegentlich kontrollieren: die Erde sollte nicht ganz austrocknen.

Die Form
Je mehr ein Pflanzgefäß sich nach oben hin weitet, desto geringer ist die Gefahr, dass es platzt, wenn sich die Erde darin ausdehnt. Sie hat Platz, nach oben auszuweichen. Die Töpfe links weiten sich im oberen Teil nicht. Die Erde kann sich beim Gefrieren kaum nach oben schieben. Besonders günstig ist die Form der Schale, deren Wände sehr schräg nach außen gehen. Diese Schalen stehen bei mir seit Jahren das ganze Jahr über ungeschützt im Garten.


Für guten Wasserabzug sorgen
Damit gar nicht erst Staunässe im Topf entsteht, die nicht nur zur Ausdehnung der Erde führt, sondern auch die Wurzeln der Pflanzen faulen lässt, legen wir einen Stein oder eine Tonscherbe über das Abzugsloch. Sie lassen überschüssiges Wasser ablaufen und verhindern, dass das Loch sich mit Erde zusetzt.
Füßchen oder Holzstückchen unter dem Topf sorgen dafür, dass das Wasser unter dem Topf gut abläuft und der Topf nicht am Boden festfriert:


Der Trick mit der Strumpfhose
Es wird oft geraten, in die Töpfe unten Blähton oder Kies einzufüllen, dann mit Vlies abzudecken und darauf die Pflanzerde zu füllen. Ich habe es versucht, aber durch das Bepflanzen und das Ersetzen von Pflanzen im Laufe der Zeit ist das Vlies regelmäßig verrutscht, und Tonkügelchen und Erde haben sich immer wieder vermischt. Ich kann mir schönere Beschäftigungen vorstellen, als dieses Gemisch auseinander zu dröseln, wenn die alte Erde ersetzt werden soll!
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Tonkugeln in alte Feinstrumpfhosen zu füllen. Dazu ziehe ich die Beine für mehr Haltbarkeit ineinander, fülle den Blähton ein und knote fest zu. Diese Pflanztopfdessous lege ich unten in den Topf und fülle direkt mit Erde auf. Ich nehme ausrangierte Feinstrümpfe, so ist das Ganze auch noch Upcycling. Den Pflanzen ist es völlig Wurscht, ob es eine Modefarbe vom vorletzten Jahr ist oder das Modell eine Laufmasche am Knie hat …


Wenig gießen
Im Winter verdunsten die Pflanzen nicht so viel Wasser wie im Sommer. Deshalb solltet ihr die Kübel mit Fingerspitzengefühl (im wahrsten Sinn des Wortes) gießen. Auch so wird vermieden, dass die Erde zu feucht wird.
Schnee abstreifen
Sollte sich nach Schneefällen ein weißes Häubchen auf den Töpfen gebildet haben, könnt ihr es vor dem Schmelzen abstreifen, damit nicht zu viel Wasser auf einmal in den Topf gelangt.

Jetzt kann’s endlich losgehen
So vorbereitet könnt ihr eure Tongefäße für die kalte Jahreszeit bestücken. Ich verwende im Herbst schon einige Pflanzen, die bis zum Frühling in den Töpfen bleiben können und tausche nur einige, wie zum Beispiel die Chrysanthemen, später aus.

Hier sieht es dann winterlich-weihnachtlich aus mit Rebhuhnbeere, Christrose und ein paar Ilexzweigen:

Weitere Tipps zum Thema "Den Garten winterfest machen" findet ihr in diesem Beitrag.
Eine weitere Pflanzenkombination für eine weihnachtliche Kübelbepflanzung findet ihr hier.
Die schönen leuchtend gelb gefärbten Blätter der Funkien sind inzwischen zusammengefallen und nicht mehr ansehnlich. Nun wird es Zeit für mich, die letzten Hostatöpfe hinter das Haus zu tragen, wo sie in Ruhe überwintern können.
Wie immer freue ich mich, wenn ihr euch die Zeit nehmt, mir einen Kommentar zu hinterlassen. Habt ein wunderschönes Wochenende und seid herzlich gegrüßt
Susanna
46 Kommentare
Liebe Susanna, hätte mich doch gewundert, wenn ich nicht etwas Neues bei Dir mitbekommen hätte. Feinstrumpfhose als "Kissenhülle" für Blähton, darauf muss man erst einmal kommen. Also für dieses Jahr ist es zu spät, "ich habe fertig". Aber es gibt ja immer ein nächstes Mal. Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. LG Wurzerl
Liebe Renate,
manchmal muss man erfinderisch sein. Ich freue mich, dass du eine Anregung bei mir gefunden hast!
Liebe Grüße
Susanna
So gern lese ich deine Beiträge und obwohl ich auch schon recht lange gärtnere, ist immer etwas Neues und Interressantes dabei, diesmal der Trick mit der Strumpfhose 😀, meine Funkientöpfe muss ich allerdings stehen lassen, sie sind schon sehr alt und würden es nicht überleben, also Decke ich oben eine Schicht Laub drauf und ein paar Tannenzweige, so kommen sie gut über den Winter. Liebe Grüße Sabine
Liebe Sabine,
wie schön, dass du solche alten Schätzchen hast. Wenn die Töpfe das vom Material her mitmachen, ist es doch einfach und schön!
Liebe Grüße
Susanna
Hallo liebe Susanna, so schön wieder dein Erfahrungsbericht. Ich habe keine Terrakottatöpfe meine Hostas sind schon alt und sehr groß und sie stehen alle an der Hauswand, werden dann mit Laub und Tannengrün abgedeckt. Das mit dem Hinlegen ist mir neu, aber ne coole Idee. Starte gut ins lange Wochenende und liebe Grüße Annette
Liebe Annette,
an der Hauswand sind die Hosta sicher gut geschützt. Die großen alten Exemplare sind die schönsten!
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
das hast du wieder so schön geschrieben. Am besten gefällt mir natürlich der Blähtonstrumpf 😄 glücklicherweise halten die Strumpfhosen meiner Tochter nicht lange, da dürften vor dem Winter noch zwei bis drei Exemplare abfallen 😄Ich selbst trage ja keine. Auch dein Weihnachtstopf ist wunderschön geworden.
Bei uns wirds ja selten so richtig kalt, und Schnee haben wir so gut wie nie, also halten meine Töpfe ganz gut durch. Außerdem hab ich viele Zinkwannen und -töpfe, das macht auch vieles einfacher.
Die Idee mit dem Blähton werd ich auf jeden Fall ausprobieren. Ganz lieben Dank und ein wunderschönes Wochenende.
Liebe Grüße, eva
Töpfe und Wannen aus Zink finde ich wunderschön, liebe Eva, davon hätte ich auch gern mehr. Wie praktisch, dass sie ohne weitere Maßnahmen über den Winter kommen.
Liebe Grüße
Susanna
Vielen Dank mit dem Tipp mit der Feinstrumpfhose. Das wird auf jeden Fall ausprobiert. Liebe Grüße, Claudia
Ich freue mich, dass du hier einen Tipp mitnehmen konntest, liebe Claudia!
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna
Meine Funkien lasse ich auch seit Jahren an Ort und Stelle stehen und sie haben es bisher gut in den alten Terrakotatöpfen überstanden. Dein Trick mit den Strumpfhosen ist so einfach und so genial.Ich habe die meisten unserer Terrakotatöpfe durch Körbe aus Rattan ersetzt, sie sind auch relativ langlebig, zerbrechen nicht und mein Hauptgrund zum Wechsel, sie sind viel leichter zu transportieren.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und liebe Grüße
Carole
Um so besser, wenn deine Töpfe den Winter auch so überstehen, liebe Carole. Das hängt ja auch von der Form und der Art des Materials ab. Mir sind in den Anfängen meines Topfgartens ein paar Töpfe geplatzt, die ich sehr gemocht habe, deshalb achte ich sehr auf meine Tontöpfe. Rattan sieht sehr hübsch aus, die Idee gefällt mir gut. Pflanzt du direkt in die Körbe?
Liebe Grüße
Susanna
bisher haben meine Töpfe durchgehalten..ich habe sie meist etwas geschützter hingestellt
hinter dem Haus hatte ich eine Pallete mit Noppenfolie seitlich bestückt und die Töpfe da hinein gestellt
jetzt sind sie zum Teil im anderen Garten
mal sehen wie der Winter wird
aber tolle Tricks zeigst du
liebe Grüße
Rosi
Die Töpfe geschützt aufzustellen ist auf jeden Fall eine gute Idee, liebe Rosi! Wie schön, dass dir meine Tipps gefallen.
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
die Idee mit der alten Strumpfhose ist genial! Wenn ich wieder was in Töpfe pflanze denke ich daran. Wie ich schon geschrieben habe, haben wir sehr wenige Topfpflanzen, um die Arbeit zu reduzieren.
Liebe Wochenendgrüße
Loretta
Liebe Loretta,
ich möchte auf mein Topfgärtchen nicht verzichten, aber zu viel Arbeit soll der Garten ja nicht machen. Da muss man sehen, wie man sie im Rahmen hält …
Liebe Grüße
Susanna
Hallo Susanna,
mir sind leider auch schon Töpfe im Winter kaputt gefroren. Dieses Jahr werde ich auf jeden Fall auf Füße unter den Töpfen achten.
Deine Idee mit den alten Strumpfhosen finde ich auch klasse. Für Heiterkeit habe ich in diesem Jahr bei einem jüngeren Mitarbeiter im Gartencenter gesorgt, der kannte den Begriff "Blähton" noch nicht, seine Kollegin klärte ihn dann auf.
Meine Hostas überwintern wieder geschützt zwischen Schuppen und Haus, das hat bisher ganz gut geklappt. Deine Topfreihe am Haus sieht lustig aus, ich dachte zuerst das Foto wäre falsch herum. 😉
Liebe Grüße
Gabi
Liebe Gabi,
mir sind auch schon Töpfe geplatzt und ich fand es sehr schade, weil sie mir so gut gefielen. Die Blähtongeschichte ist ja klasse!😅
Liebe Grüße
Susanna
Hallo liebe Susanna. Endlich habe ich es geschafft mal in Deine Webseite zu schauen. Sehr schöne und interessante Sachen hast Du eingestellt, mit so viel toller Ausführlichkeit. Ich schaue mir verschiedene Sachen noch genau an. Wollte mich auf jeden Fall erst einmal melden. Liebe Samstagsgrüsse an Dich, Barbara 🙋🏼♀️
Das freut mich sehr, liebe Barbara! Du bist immer herzlich willkommen!
Liebe Grüße
Susanna
da bin ich direkt nochmal…mein Problem mit Hostas waren die Schnecken 🐌 🐌 🐌alles Ratzeputz weg. Bei Dahlien machen wir es jetzt so: Sie kommen in Töpfe und die stehen auf Füsschen. da haben wir Glück mit. Leider kann ich aus Platzgründen nicht nochmeht Töpfe aufstellen. Zu den Töpfen im Winter: Wir haben (bisher 😉) keinen strengen Winter. Entweder bleiben die Töpfe mit Noppenfolie versehen, an Ort und Stelle stehen oder sie kommen, mit Noppenfolie versehen, unter die Pergola und werden mit Tanne abgedeckt. Liebe Grüße Barbara 😘
Um die milden Winter beneide ich dich ja ein bisschen, denn wir hatten schon mal Frostausfälle bzw. Pflanzen, die stark zurückgefroren sind. Das Schneckenproblem kenne ich leider nur zu gut. Ich ziehe die Dahlien auch in Töpfen vor, allerdings in einem hellen Kellerraum. Dieses Jahr war ich spät dran und habe sie draußen im Topf vorgezogen – nach dem Urlaub waren sie völlig ramponiert, weil die Schnecken über sie hergefallen waren …
LG Susanna
Hallo Susanna,
gekippte Töpfe sind eine gute Idee.
Mit glasierten Tontöpfen habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht.
Viele Grüße
Elke
Hallo Elke,
ja, die glasierten Töpfe sind meist haltbarer als die "klassischen" Terracottatöpfe, die mit ihrem rauen Material Feuchtigkeit aufnehmen.
Liebe Grüße
Susanna
Herrlich Susanna Deine Tipps! "Pflanztopfdessous" … welch praktische und saubere Lösung! Herzlichen Dank und herzliche Grüße. Marie
Das Schöne daran ist, dass man sie immer wieder verwenden kann, liebe Marie.
Liebe Grüße
Susanna
Hallo Susanna,
die Strumpfhosen Nummer finde ich lustig und wirkungsvoll. Auch die umgelegten Hosta Töpfe machen Sinn. Noch eine Möglichkeit die Töpfe frostfrei zu machen ist sie mit Leinöl innen und außen einzupinseln. Ich habe es noch nicht ausprobiert da mir bisher noch kein Topf kaputt gegangen ist.
Schönen Sonntag, LG…Stephanie
Hallo Stephanie,
danke für den Tipp mit dem Leinöl! Das kannte ich nicht. Allerdings wäre es mir für meine vielen Töpfe etwas zu aufwändig.
Liebe Grüße
Susanna
Hallo Susanna,
für mich ist der Winter gerade so weit weg, wo ich doch im T-shirt im Garten sitze. Aber du hast natürlich Recht. Winterschutz muss ganz bald sein. Mir sind schon einige angeblich frostfeste und gar nicht sooo billige Töpfe mit Stauden geplatzt. Die Idee, die Töpfe einfach auf die Seite zu legen ist klasse. Obwohl ich bei dem Bild zuerst gedacht habe: Jetzt hat sie vergessen, das Foto zu drehen. Die Strumpfhosenwürste sind auch klasse. Da kann dann rein was gerade da ist. Super Idee!
Viele Grüße
Claudia
Hallo Claudia, das stimmt: bei dem milden Oktoberwetter mag man noch gar nicht an den Winter denken. In die Feinstrümpfe kann man natürlich auch Kies füllen oder etwas anderes, das den Wasserabzug erleichtert.
Liebe Grüße
Susanna
Hallo Susanna, auch wenn ich gar nicht so viele Terracotta-Töpfe habe, nehme ich deine Tipps und Tricks gern entgegen. Man hat ja nicht immer so viel Platz alles in die Garage und den Schuppen zu räumen.
Das schöne Wetter am Wochenende hast du sicherlich dafür genutzt, um noch so manche Dinge im Garten zu erledigen!?
Ich wünsche dir einen angenehmen Abend und schicke viele Grüße in deine Richtung.
Christine
Liebe Christine,
bei uns haben sich mit der Zeit einige Töpfe angesammelt und es werden nicht weniger … Da musste ich mir tatsächlich aus Platzgründen etwas einfallen lassen.
Am Wochenende waren wir mit meinen Schulfreundinnen und den Männern unterwegs in Mecklenburg-Vorpommern: kein Garten, nur Essen, Klönen und im Wald spazieren gehen – es war sehr erholsam.
Ganz liebe Grüße zu dir zurück und dir auch einen schönen Abend
Susanna
Liebe Susanna,
danke für deinen lieben Kommentar. Notgedrungen war ich einen Monat offline da ich in der Hektik meinen " Läppi " regelrecht mit einem Glas Wasser ersäuft habe. Erste Hilfe brachte nichts und bis der Neue richtig für meine Bedürfnisse funktionierte, das hat gedauert. Positiv an meinem Missgeschick war allerdings das ich mich voll und ganz meinen Garten widmen konnte.
Dein Post kommt für mich zur richtigen Zeit – auf meiner großen, halbrunden Terrasse kann ich mich über 42 fest angelegte Blumenkübel freuen. Diese wollen natürlich alle bestückt werden. Meine Margeriten wollen gar nicht aufhören zu blühen, in diesem Jahr fand ich die Blühkraft meiner Pflanzen besonders intensiv.
Wollen wir hoffen das uns der Wetter Gott noch einigermaßen hold bleibt.
Liebe Grüße und eine gute Woche
Lieselotte
Na so ein Pech, liebe Lieselotte! Wie schön, dass du wieder vom Ende des Internets zurück bist! 42 Töpfe – das ist eine stattliche Anzahl! Bei uns blühen die Geranien und Husarenknöpfchen auch noch fleißig. Ich mag sie noch gar nicht durch eine Herbstbepflanzung ersetzen.
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
die Idee mit den Strumpfhosen gefüllt mit Blähton finde ich genial…es ist immer eine Friemelei, die Kügelchen aus der alten Erde zu puhlen. Bislang habe ich meine Töpfe noch nicht an die Seite geräumt, ich bin da immer etwas nachlässig und werde erst flott, wenn der erste Frost angesagt wird. Aber vielleicht sollte ich die schönen Tage dafür noch nutzen. Die alten Strumpfhosen binde ich auch um die Veredlungsstelle an meinen Hochstammrosen, das klappt immer super und sieht noch einigermaßen aus…eingepackte Hochstämme mag ich gar nicht.
Lieben Gruß und einen schönen Abend wünscht dir Marita.
Liebe Marita,
ich mag die Hochstammröschen auch nicht, wenn sie so verpackt sind. Allerdings hat mich das im vorletzten Winter drei Stämmchen gekostet, weil ich sie nach den vorangegangenen milden Wintern gar nicht geschützt hatte! Letztes Jahr habe ich dann die Veredelungsstellen mit Tannenreisig umbunden. Dafür Strumpfhosen zu verwenden finde ich auch eine gute Idee!
Liebe Grüße und dir auch einen schönen Abend
Susanna
Liebe Susanna,
vielen Dank für die Wintertipps. Und auch ich muss sagen, wie genial diese Idee mit den Strumpfhosen ist! Ich habe sie gleich meinem Mann weitergeleitet, der total begeistert war. 🙂
Liebe Grüße
Marie
Liebe Marie,
es freut mich sehr, dass ich auch deinen Mann begeistern konnte!
Liebe Grüße
Susanna
Hallo liebe Susanna,
vielen Dank für die tollen Tipps heute, mir sind (als die Winter noch kühler waren) immer mal wieder Töpfe kaputtgegangen und nun lese ich heute wie ich das Verhindern kann – vielen Dank dafür.
Ich habe auch eine kleine geschützte Ecke, da kann ich sie dann auch so hinlegen. Dein Winterbild ist einfach zauberhaft, ob es wohl dieses Mal etwas weiß wird?
Nun will ich mal schauen was eine Rebhuhnbeere ist, davon habe ich ja noch nie gehört. Aha und wie ich gelesen habe, halbschattig – bis schattig und sehr widerstandsfähig nun weiß ich was ich was ich nächstes Jahr in die eine Ecke pflanzen werde 😉
Liebe Grüße
Kirsi
Liebe Kirsi,
ich bin auch gespannt, wie die kommenden Winter wohl werden. Nach einigen milden Wintern hat der vorletzte bei uns richtig zugeschlagen – mit solcher Kälte hatte man nicht mehr gerechnet. Ich denke, das kann auch noch öfter so kommen. Weiße Weihnachten wären ja immerhin ganz schön …
Ich muss gestehen, dass sich die Rebhuhnbeere bei uns ausgepflanzt nicht lange gehalten hat. Im Kübel finde ich sie aber einfach wunderschön weihnachtlich und ich werde sie wieder verwenden. Vielleicht hast du mehr Glück mit ihr?
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
interessant, dein Trick mit der Strumpfhose. Ich habe viele Hosta in Tontöpfen. Ich lasse sie allerdings den ganzen Winter an Ort und Stelle stehen. Und meistens überwintern sie auch ohne Schäden. Und falls mal ein Topf beschädigt wird, kann ich es verschmerzen. Für mich sind die Töpfe zu schwer, es ist zu viel Arbeit sie alle woanders hinzustellen. Inzwischen habe ich auch schon leichtere Kunststofftöpfe. Im Sommer sieht man es nicht, da sie von den Blättern der Hosta verdeckt werden. Das sind die Zugeständnisse die man an das Alter machen muss.
LG Agnes
Liebe Agnes,
das kann ich gut verstehen. Man muss es sich einfacher machen, wenn die Arbeit nicht mehr so leicht fällt. Der Garten soll ja Freude machen!
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
vielen Dank für deine wertvollen Tipps. Ich musste leider auch schon feststellen, dass nicht alle Töpfe draußen überwintern können. Aus diesem Grund überwintern, zumindest die hübscheren, in unserem Keller. Mal sehen, vielleicht wende ich demnächst mal deine Methode an.
Liebe Grüße
Olga
Liebe Olga,
es ist so schade, wenn die Töpfe bei Frost platzen. Bei mir waren es am Anfang meiner "Gartenkarriere" gerade die die mir am liebsten waren. Im Keller sind deine Töpfe bestimmt gut aufgehoben. Mir ist die Schlepperei inzwischen zu anstrengend.
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
endlich hatte ich Zeit deinen Beitrag zu lesen und war wieder begeistert davon. Das mit der Strumpfhose ist eine super Idee. Ich werde sie demnächst umsetzen. Viele liebe Grüße von Grit aus der Prignitz🤗
Ich freue mich, dass der Tipp gerade passend für dich kommt, liebe Grit, und wünsche dir viel Freude beim Bepflanzen deiner Töpfe! Jetzt ist ja gerade ein prima Gartenwetter!
Liebe Grüße
Susanna