Ihr Lieben,
heute geht es bei mir mal wieder um Blätter. Wer schon länger meine Beiträge liest, weiß, dass mir hübsches Laub fast genauso wichtig ist wie schöne Blüten. Denn Blüten haben eure Pflanzen nur einige Wochen im Jahr, attraktive Blätter zieren den Garten dagegen während der ganzen Saison und zum Teil auch im Winter.

Inhalt:
– Was bedeutet "panaschiert"?
– Verschiedenes panaschiertes Blattwerk
– Blätter mit rosa oder violetter Panaschierung
– Mit mehrfarbigen Blättern im Garten gestalten
– Fern- und Nahwirkung von panaschiertem Laub
– Revertieren bei Pflanzen mit Panaschierung
– Einige meiner liebsten panaschierten Pflanzen
Was bedeutet "panaschiert"?
"Panaschiert" nennt man die Blätter von Pflanzen, wenn sie nicht einheitlich grün sind. Sie können hellere bis weiße oder gelbe Bereiche haben. Ein anderer Begriff für "Panaschierung" ist "Variegation". Viele Pflanzen mit buntem Laub haben deshalb den Sortennamen 'Variegata'. ("Panaschiert" kommt vom französischen "panacher" für mischen, "Variegata" vom lateinischen "variegare" für abwechslungsreicher machen oder variieren.)

Die Panaschierung entsteht dadurch, dass die helleren Stellen weniger oder gar kein Chlorophyll enthalten. Diese Färbung der Blätter kann durch Mutation entstehen. Dies machen sich Züchter zunutze, um die Vielfalt im Angebot zu erweitern: fällt bei einer normalerweise gleichmäßig gefärbten Pflanze z.B. ein interessanter weißer Rand um das Blatt herum auf, kann diese Pflanze vegetativ (dass heißt nicht durch Saatgut, sondern z.B. durch Stecklinge) weiter vermehrt werden und es entsteht eine neue Sorte.
Helle Stellen an Pflanzen sind nicht immer Panaschierungen; sie können auch durch Viren oder Mangelerscheinungen auftreten.
Verschiedenes panaschiertes Blattwerk
Panaschierungen können als Ränder, Aderungen, Tupfen, Sprenkel und Streifen auftreten. Sie sind meistens weiß, Gelb oder hellgrün.
Ränder
Bei der Stechpalme (Iex aquifolium) 'Argentea Marginata' steckt der helle Rand im Namen. (Vom lateinischen "margo" – Rand).

Umgekehrt ist es bei der Gefleckten Taubnessel (Lamium maculatum) 'Pink Chablis' . Ihre schmalen Blattränder sind dunkelgrün und umgeben eine silbrig-weiße Mitte. Sie blüht im Mai/Juni rosa und bildet über Monate eine Nachblüte. Im Halbschatten und Schatten ist sie eine wichtige Nahrungsquelle für unsere Insekten.

Aderungen
Die pfeilförmigen Blätter des Italienische Aronstabs (Arum italicum) sind von attraktiven hellen Adern durchzogen:

Sehr dekorativ ist auch das Blattwerk der Marien-Distel (Silybum marianum). Leider ist es auch ausgesprochen stachlig – also keine gute Idee, sie nah an Wege zu pflanzen! Sie wird bis zu zwei Meter hoch und blüht im Juli und August violett.

Auch das geht umgekehrt: Das Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) 'Jack Frost' hat eine grüne Nervatur auf weißem Grund.

Sprenkel und Flecke
Die Japanische Aukube oder Metzgerpalme (Aucuba japonica) 'Variegata' hat feine gelbe Sprenkel auf den dunkelgrünen immergrünen Blättern und knallrote Früchte, die sich gut vom Laub abheben:

Das Lungenkraut (Pulmonaria) gibt es in verschiedenen Arten und Sorten, deren Flecke unterschiedlich groß sind.

Streifen
Gestreifte Blätter haben oft den Artnamen "striatus" oder "striatum" (vom lateinischen "striatus" – gestreift"). Auf den Blättern des gestreiften Maiglöckchens (Convallaria majalis) sehen die Linien aus wie mit dem Pinsel gezogen:

Auch das Japan-Berggras (Hakonechloa macra) 'Aureola' wirkt durch die Streifen interessanter:

Blätter mit rosa oder violetter Panaschierung
Mehrfarbiges Laub kann auch Rotanteile haben. Diese Färbungen entstehen durch rote Farbstoffe, die in den Pflanzen enthalten sind.
Die Berberitze (Berberis) 'Rose Glow' treibt rot aus und bekommt später eine weißlich rosa Marmorierung.

Der Gewürzsalbei (Salvia officinalis) 'Tricolor' hat neben Weiß und Grün auch pink-violett überlaufene Partien:

Fern- und Nahwirkung von panaschiertem Laub
Je weiter entfernt, desto weniger nimmt unser Auge das Muster einer panaschierten Pflanze wahr, vor allem, wenn die Blätter klein oder die hellen Ränder fein sind. Dadurch wirken panaschierte Blätter mit hohem Gelbanteil von Weitem eher gelb. Weißbuntes Laub wirkt aus der Ferne auch einfarbig, der Farbton hat dann eine pastellige Wirkung.
Die weißbunte Kriechspindel (Euonymus fortunei) 'Emerald Gaiety' ist grün und weiß gemustert und wirkt von Weitem Pastellgrün:


Die gelbbunte Kriechspindel (Euonymus fortunei) 'Emerald and Gold' in unterschiedlichen Entfernungen: aus der Ferne ist kein Blattmuster mehr zu erkennen.


Tipp:
Die buntlaubigen Sorten brauchen meistens etwas mehr Licht als gleichmäßig gefärbte Sorten der selben Art, dies solltet ihr bei der Standortwahl berücksichtigen.
Revertieren bei Pflanzen mit Panaschierung
Achtung:
Buntlaubige Pflanzen bilden oft Triebe mit einfarbigen Blättern aus. Dies nennt man Revertieren oder in die Art zurückschlagen. Diese Triebe haben die Merkmale der Elternpflanze, aus der die panaschierte Form hervorgegangen ist. Sie wachsen kräftiger als die gemusterten Pflanzenteile und sollten herausgeschnitten werden, damit sie nicht überhandnehmen und der mehrfarbige Eindruck verloren geht.
Im Bild unten sieht man bei der Bartblume (Caryopteris x clandonensis) 'Summer Sorbet' mit dem hübschen zweifarbigen Laub auf der linken Seite die revertierten Triebe mit einfarbigen, dunkler grünen Blättern.

Mit mehrfarbigen Blättern im Garten gestalten
Panaschierte Pflanzen können durch die auffällige Laubfärbung ein Blickfang zwischen einfarbig grünen Pflanzen sein und Spannung erzeugen. Besonders wenn in einem Beet gerade nichts blüht, sorgen sie für Abwechslung und hübsche Hingucker. Das Kaukasus-Vergissmeinnicht 'Jack Frost' strukturiert mit seinen hellen Blättern als ruhiger Drift zwischen ähnlichen Grüntönen dieses Beet:

Panaschierungen wirken besonders gut vor dunklen Hintergründen und können lichtärmere Partien ebenso aufhellen wie gelbgrüne Blätter. Das Japan-Berggras 'Aureola' setzt unter dem lichten Schatten von Bäumen einen freundlichen Akzent:

Man sollte Panaschierungen jedoch mit Vorsicht dosieren: Setzt man verschiedene panaschierte Pflanzen nebeneinander oder verwendet zu viele davon, wird es leicht zu unruhig.
Haben die Blätter jedoch die gleiche Form, wirken sie trotz unterschiedlicher Muster harmonisch. Die Blattfärbungen der Funkien machen eine Sammlung interessant:

Schön ist es, wenn Panaschierungen Blüten, Rinden oder Gartenaccessoires in der gleichen Farbe aufgreifen. Hier bilden die weiße Borke einer mehrstämmigen Birke, die Blüten des Tränenden Herzens (Lamprocapnos spectabilis) 'Alba' und der Rand der Hosta ein perfektes Trio:

Der Weißbunte Hartriegel (Cornus alba) 'Elegantissima' ist ein guter Partner für die weiße Wald-Hortensie (Hydrangea arborescens) 'Annabelle':

Der Gelbe Scheinlerchensporn (Pseudofumaria alba) blüht monatelang und nimmt das Gelb in den Blättern der gelbbunten Kriechspindel (Euonymus fortunei) 'Emerald and Gold' wieder auf:

Einige meiner liebsten panaschierten Pflanzen
Zu meinen liebsten panaschierten Pflanzen in unserem Garten gehört auf jeden Fall die Bartblume 'Summer Sorbet' (s.o.).
Zur Zeit macht mir besonders die Sterndolde (Astrantia major) 'Sunningdale Variegated' Freude. Sie treibt gelbbunt aus und vergrünt, wenn im Juni/Juli ihre rosa-weißen Blüten erscheinen. Nach einem Remontierschnitt treibt sie nochmals bunt aus und bildet eine schwächere Nachblüte im September. Sie möchte einen sonnigen bis halbschattigen Platz auf frischem bis feuchtem Boden.

Die Bleiche Schwertlilie (Iris pallida) 'Variegata' setzt mit ihrem gestreiften Laub besondere aufrechte Akzente. Sie gedeiht bei uns am besten im Magerbeet an einem vollsonnigen Platz.

Ich würde sie selbst dann pflanzen, wenn sie nicht blühen würde. Dennoch freue ich mich über ihre blau-violetten Blüten im Mai/Juni:

Noch neu ist in unserem Garten das Salomonssiegel (Polygonatum) 'Striatum' oder 'Grace Baker'. Es wird etwa 50 cm hoch. Die anfangs cremeweißen Streifen, die später reinweiß werden, sehen aus wie gemalt. Es blüht im Mai/Juni, möchte frischen Boden und gedeiht im Halbschatten und im Schatten. Die giftige Staude passt gut an den Gehölzrand.

Die Wolfsmilch (Euphorbia characias) 'Tasmanian Tiger' wird etwa 80 cm hoch und hat weiße Blattränder.

Die unscheinbaren gelben Blütchen werden von grün-weißen Hochblättern gerahmt. Sie mag trockenen Boden und volle Sonne und ist immergrün.

Und hätte ich mehr Platz, würde ich den Pagoden-Hartriegel (Cornus controversa) 'Variegata' pflanzen, der mich bei einem Besuch im RHS Garten Wakehurst vor einigen Jahren verzaubert hat. Er wird in England auch Wedding Cake Tree genannt, was seinen malerischen Wuchs in Etagen wunderbar beschreibt. So schließt sich der Kreis, denn sein Laub habe ich euch schon ganz oben gezeigt.

Wie immer freue ich mich, wenn ihr euch die Zeit nehmt, mir unten einen Kommentar zu hinterlassen.
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, herzliche Grüße
eure Susanna




29 Kommentare
Dieser Beitrag hat wieder eine Wissenslücke geschlossen. Jetzt kann ich aufmerksamer durch Natur und auch Gärtnereien gehen.
Die Wirkung von mehrfarbigen Blättern wird uns tatsächlich oft gar nicht bewusst. Erst beim genauen Hinsehen fällt das Muster zwischen all dem anderen Blattwerk auf. Und dann wieder sind da die Blattstars wie das Kaukasus-Vergissmeinnicht 'Jack Frost', dessen Farbenspiel die Aufmerksamkeit auf jeden Fall auf sich lenkt.
Liebe Grüße,
Susanna
Ich suche eine Pflanze mit hellem Laub als Kontrast vor einer dunklen Eibenhecke.
Da fand ich deine Liste von Pflanzen mit panaschierten Blättern sehr hilfreich.
Danke!
Liebe Sabine,
ich freue mich, wenn etwas Passendes dabei war! Eibenhecken sind ein toller Hintergrund für Beete.
Liebe Grüße
Susanna
Meist sind mir die einfarbigen Vertreter ihrer Art lieber – ich habe wohl eher eine Vorliebe für saftiges, üppiges Grün. Für ein paar buntlaubige Hingucker kann ich mich aber durchaus begeistern, wie ich gerade merke. Die Kriechspindel findet sich hier auch wieder und die Wolfsmilch übernimmt von den Vergissmeinnicht gerade den Staffelstab als Blickfang im Beet. War mir gar nicht bewusst, wie viel buntes Laub hier im Garten schon eingezogen ist, obwohl ich das doch gar nicht mag 😄.
Sonnige Grüße!
Grün tut unseren Augen gut, liebe Vanessa, besonders das üppige, frische Frühlingsgrün. In irgendeiner Weise müssen dich deine buntlaubigen Pflanzen doch angesprochen haben. Ich könnte mir den Garten nur in Grün nicht vorstellen, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Liebe Grüße
Susanna
Guten Morgen, Susanna,
wunderbar! Vielen Dank! Und wieder einmal hätte ich gerne viel mehr Platz, weil ich sie ja nun mal nicht alle haben kann. (Aber für die Iris müsste doch noch irgendwo…)
Das chice gestreifte Maiglöckchen wird bei mir leider vom Nesselkönig überragt. Seine Majestät hält immer noch stolz vor der Eibenhecke Hof. Und das Fußvolk ist nicht so tapfer wie die schlicht grüne Variante, die ich aus dem elterlichen Garten mitgenommen habe. Seitdem gilt in den halbschattigen Hangpartien: Einmal Maiglöckchen – immer Maiglöckchen! Und überall…
Im mittleren Hangbeet, wo ich mich gerade gedanklich befinde, steht bei mir ja der Hollerbusch, den jedes Haus haben sollte. In meinem Fall die Variante “Black Lace“ oder auch “Eva“. Nicht panaschiert, aber rotes und grünes Blattwerk zurzeit. Nach dem radikalen Rückschnitt im zeitigen Frühjahr herrlich ausgetrieben – und dann kam die Holunderblattlaus. Alle Stängel dicht besetzt. Seit Jahren nisten aber irgendwo in den Dachsparren Hornissen. Wenn man auf den Spitzboden geht, kommt einem immer mal wieder eine entgegengetaumelt und man muss sie aus dem Wohnbereich nach draußen geleiten. Kein aggressiver Schwarm wie in einem B- Movie. Eher verirrte verwirrte Exemplare. Warum ich das schreibe?
Tatsächlich sah ich sie die Tage um mein geplagtes Evchen tanzen.
Und: Aus die Laus! Gastfreundschaft wird auch schon mal vergolten.
Ein schönes Wochenende allen!
Liebe Grüße
Sabine
Guten Morgen, Sabine,
bei den Maiglöckchen ist die Art wegen ihres Ausbreitungsdranges wirklich mit Vorsicht zu genießen. Als sich mal eins in unseren Garten verirrte, habe ich es deshalb lieber entfernt.
Wie schön, dass dir die Hornissen bei deiner Läuseplage zu Hilfe gekommen sind! Mein Mann hatte vor Kurzem auf dem Dachboden zu tun, wo wir sonst nie hinkommen und hat ein riesiges, anscheinend verlassenes Hornissennest entdeckt. Vielleicht haben die Bewohner letztes Jahr bei uns im Garten "gearbeitet"? Blattläuse hatten wir kaum …
Liebe Grüße
Susanna
Ja – es ist immer ein Abwägen der Interessen. Geranium phaeum – auch einige mit sehr hübsch panaschiertem Laub hier – wird mir durch Selbstaussaat schnell lästig. Daher ist mir eigentlich der zeitige Rückschnitt wichtig. Dies läuft aber wiederum den Wünschen der Waldmäuse zuwider. Und gibt es etwas Entzückenderes als eine Waldmaus, die einen Geraniumstängel hochklettert, um Samen zu naschen?
Also bin ich dann doch nicht ganz so flott mit der Schere unterwegs und beruhige den Schornsteinfeger, dass auch Hornissen Freunde sein können.
Beim Braunen Storchschnabel bin ich noch zögerlich: Ich finde 'Samobor' toll mit der Süßdolde und späten Tulpen in Orange und 'Raven' mit der Dreiblattspiere, aber ich möchte ihn nicht am Ende überall haben und beim Rückschnitt bin ich nicht so diszipliniert. Wie schön, dass sich die Mäuschen von dir bei ihrer Akrobatik beobachten lassen. So "zahm" sind unsere nicht.
LG Susanna
Liebe Susanna,
Dein Satz weiter oben – dass uns die Wirkung von mehrfarbigem Laub oft gar nicht bewusst wird und erst beim genauen Hinsehen das Muster auffällt – ist mir beim Lesen hängengeblieben. Eigentlich beschreibst Du da etwas viel Größeres als nur Blattfärbung: nämlich die Kunst, langsamer zu schauen. Ein panaschiertes Blatt verlangt uns etwas ab, das wir verlernt haben. Es lässt sich nicht im Vorbeigehen konsumieren wie eine knallige Blüte, sondern will betrachtet werden.
Besonders schön finde ich den Gedanken mit dem Revertieren – dass die einfarbigen Triebe kräftiger wachsen und die bunten verdrängen, wenn man nicht eingreift. Das hat fast etwas Gleichnishaftes. Das Schlichtere, Robustere setzt sich durch, wenn man das Besondere nicht aktiv schützt. Ich werde künftig mit anderen Augen an Stechpalmen vorbeigehen.
Und der "Wedding Cake Tree" am Ende – was für ein wunderbarer Name. Manchmal trifft die volkstümliche Bezeichnung das Wesen einer Sache besser als die botanisch korrekte. Pagoden-Hartriegel klingt nach Lehrbuch, Hochzeitstortenbaum nach einem Lächeln.
Ein schönes Wochenende Dir und herzliche Grüße,
Ron
Genau das ist es, lieber Ron, was gute Beetplanung ausmacht: genau hinsehen, aufnehmen, wie Pflanzen miteinander zu kommunizieren scheinen in ihrer Form, Gestalt und Farbe. Das wird mir immer wichtiger und ich kann gelungene Kombinationen lange betrachten und genießen.
Botanische Namen sind notwendig, aber Trivialnamen beschreiben Pflanzen oft so wunderbar. Das Tränende Herz ist so passend benannt. Das botanische "Dicentra spectabilis" war noch klangvoll, aber der neue botanische Name "Lamprocapnos spectabilis" dagegen klingt furchtbar hart für dieses zarte Kunstwerk.
Liebe Grüße und dir auch ein schönes Wochenende
Susanna
Liebe Susanna,
panaschiertes Laub gibt es bei uns vor allem bei den Funkien. Da gibt es ja unendlich viele Varianten. Vor Jahren haben mir Freunde aus Frankreich eine panaschierte Yucca mitgebracht, sie hat gelbe Blattspreiten mit weißem Streifen. Dazu blüht sie noch wunderschön in creme Weiß. Brunnera Jack Frost ist natürlich auch in unserem Garten ein Hingucker, neben Farn und Hortensie Annabel.
Allzu viel Panaschiertes soll es dann aber nicht sein, das wäre mir auch zu unruhig.
Deine bleiche Schwertlilie sieht ganz toll aus, sie scheint sogar recht wüchsig zu sein.
Zur Zeit macht mir die Trockenheit und Hitze große Sorgen, bei uns hat es schon lange keinen Tropfen mehr geregnet. Ich werde wohl schon jetzt unser unterirdisches Wasserreservoir anzapfen müssen, um den Garten zu retten. Sogar das Gras auf unserer Schafwiese ist fast völlig verdorrt. Und das Ende Mai !
Lieber Gruß
Inge
Yucca gefielen mir lange Zeit nicht, liebe Inge. Inzwischen könnte ich sie mir auch hier gut vorstellen. Sie bringen so prägnante Struktur ins Beet.
Bei uns gab es noch Mitte Mai ergiebigen Regen, doch nun erscheint es mir auch schon wieder zu trocken. Das wird die größte Herausforderung für Landwirtschaft und Garten in der Zukunft sein, auch wenn es immer noch Menschen gibt, die den Klimawandel leugnen.
Heute Abend soll es zumindest mal gewittern …
Liebe Grüße
und dir ein schönes Wochenende
Susanna
Liebe Susanna, beim Einstieg in dieses Thema, hätte ich felsenfest behauptet: “in meinem Garten eher nur vereinzelt panaschiertes Laub zu haben“ … doch falsch gedacht . Überall hab ich es entdeckt. Und ich mag es in Kombination … Danke für diesen Impuls, noch einmal genauer hinzusehen. Liebes Grüssleeeee Carola
Je mehr ich mich mit der Gartengestaltung und der Pflanzenverwendung beschäftigt habe, desto mehr hat sich mein Sinn für diese Feinheiten geschärft, liebe Caro. Vielleicht hast du mit Bauchgefühl genau das richtige ausgewählt, das schöne Kombinationen ergibt ohne zu "laut" zu sein.
Ganz liebe Grüße
Susanna
Da flossen die fast 20 Jahre „Gala-Bau“ mit ein 😉
Hallo Susanna,
besonders faszinieren mich immer Panaschierungen bei Geophyten, also wie beim hier gezeigten Maiglöckchen oder auch bei Tulpen oder Salomonssiegel. Warum gibt es noch keine Schneeglöckchen mit gestreiftem Laub? 😉
VG
Elke
Das ist eine gute Frage, Elke. Es gibt so viele Sorten, vielleicht wird eines Tages eins mit Streifen gefunden.
Viele Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
beim Durchlesen Deines neuen Beitrags dachte ich zuerst, ich weiß nicht so recht ob panaschierte Pflanzen wirklich so meins sind.
Aber dann habe ich bemerkt wie viele panaschierte Pflanzen bei uns im Garten sind.
Yuccas, Funkien, Bambus, Stechpalmen, Taglilien, Aronstab, eine Deutzie, Gräser, Prärielilien, im Kübel ein Abutilon und eine Engelstrompete und Pelargonien, und sogar einen panschierten Giersch gibt es – aber im Kübel 🙂
Es ist bestimmt noch mehr, aber es ist schon eine Menge was mir so spontan einfällt.
Erstaunlich: nicht bewusst gesammelt und trotzdem so viel.
Also auf jeden Fall eine Gartenbereicherung.
Danke für den schönen Beitrag und die Horizonterweiterung, liebe Grüße Bernd
Es hätte mich sehr gewundert, lieber Bernd, wenn du als Pflanzenliebhaber keine panaschierten Blätter im Garten hättest. Beim Kauf denkt man nicht daüber nach "Ist das jetzt panaschiert oder nicht?", sondern die Pflanze gefällt uns ganz einfach. Den Giersch würde ich auch vorsichtig sein und ihn in einen Topf setzen. Wenn der revertiert wird es schwierig …
Herzliche Grüße
Susanna
Blattschmuck-Pflanzen sind genauso schön wie blühende Blumen. Du hast eine große Anzahl panaschierter Pflanzen gefunden und uns vorgestellt. Ein Garten mit solchen Pflanzen hebt sich von anderen Gärten optisch ab.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und morgen einen guten Start in den Monat Juni.
Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
Buntes Laub ist für mich unverzichtbar, liebe Ingrid und unseren Garten könnte ich mir gar nicht ohne panaschierte Pflanzen vorstellen.
Ich wünsche dir auch einen schönen Sonntag und viel Freude am Garten im Juni,
liebe Grüße
Susanna
Hallo Susanna und Heinfried,
erst jetzt komme ich dazu Euch ein paar kurze Zeilen zu schreiben.
Die letzten Tage war ich sehr häufig in unserem Hausgarten tätig.
Im Gewächshaus habe ich Tomatenpflanzen und eine Gurkenpflanze eingesetzt.
Zusätzlich noch Schnittsalat und Radieschen.
Euer beider Bericht zu den panaschierten Pflanzen und Gehölzen war mal wieder sehr interessant zu lesen.
In unserem Hausgarten sind auch mehrere dieser wunderschönen Gewächse vorhanden.
Meine Frau und auch ich sind fasziniert von der unterschiedlichen Blattgestaltung.
Besonders stolz bin ich immer wieder über meinen übergroßen Etagenhartriegel und die vielen Funkien in den Kübeln.
Nochmals vielen Dank für Euren ausführlichen Bericht.
Liebe Grüße aus Schlangen
senden Euch Siegfried u. Ingrid
Hallo lieber Siegfried,
die verschiedenen Muster der Panaschierungen finde ich auch immer wieder faszinierend. Euren Pagoden-Hartriegel habe ich sehr bewundert und habe ihn noch gut in Erinnerung.
Ich hoffe, die Gewitter vorgestern und heute haben keinen Schaden bei euch angerichtet und wünsche euch eine tolle Ernte im Gewächshaus,
liebe Grüße
Susanna
Ich dachte eigentlich, ich hätte gar keine panaschierten Blätter… bis ich Deine Beispiele gesehen hab. Man nimmt sie teilweise gar nicht so bewusst war.
Wieder ein sehr interessanter Beitrag!
Viele Grüße von
Margit
Vermutlich ist das vielen nicht so bewusst, liebe Margit. Wir gehen ja nicht in die Gärtnerei und suchen gezielt nach panaschierten Pflanzen. Sie fallen uns einfach ins Auge und dürfen mit nach Hause.
Ich wünsche dir eine gute neue Woche,
viele Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
vielen Dank fürs Vorstellen der panaschierten Schönheiten. Viele von Ihnen kenne ich nicht, finde sie aber sehr beeindruckend. Allen voran die Sterndolde, von der ich richtig begeistert bin.
Ich wünsche Dir einen schönen Abend.
Liebe Grüße von Traudi.💚
Die Vielfalt der panaschierten Pflanzen ist unglaublich groß; ich kann hier nur einen Ausschnitt zeigen, liebe Traudi. Die Sterndolde ist wirklich ein Hingucker – mit und ohne Blüten!
Ich wünsche dir auch einen schönen Abend und eine gute neue Woche,
liebe Grüße
Susanna