Ihr Lieben,
heute geht es weiter mit den Bildern aus unserem Gartenjahr von Juli bis Dezember. Ich freue mich, wenn ihr mich weiter auf dem Spaziergang begleitet. Vielleicht sind ein paar Gartenideen für euch dabei …
Juli
Im Vorgarten war der Storchschnabel 'Dreamland' mit den kleinen rosa Blüten ein Dauerblüher. Im Hintergrund harmonieren Kugellauch (Allium sphaerocephlon), Taglilie 'Crimson Pirate' und das dunkelrote Blattwerk der kleinen Blasenspiere 'Little Joker':


In den sonnigen Beeten zogen Sommer-Phlox und Indianernessel alle Register:

Auch der Rote Scheinsonnenhut gesellte sich dazu. Im Inselbeet brachte weißer Phlox Frische in die Kombination:

Vor dem Holzlager haben sich im Hintergrund weiße Lanzen-Verbenen (Verbena hastata) versamt. Im Vordergrund seht ihr außerdem die Kugeldistel 'Veitch’s Blue', Langblättrigen Ehrenpreis (Veronica longifolia) und den Muskateller Salbei (Salvia sclarea), der es nach einigen Schneckenattacken doch noch geschafft hat, zur Blüte zu kommen:

Die hellblaue Klematis (Clematis viticella) 'Blue Angel' blüht seit zwanzig Jahren zuverlässig am Rankgerüst. Rechts im Bild haben die Funkien fast denselben Farbton:

Zwischen Wald-Hortensie 'Annabelle', panaschierter Funkie und pinker Indianernessel zeigte der Wiesenknopf (Sanguisorba hakusanensis) 'Lilac Squirrel', ein Neuzugang, erste Blüten. Er wird etwa 90 – 1,30 m hoch und etwa 55 cm breit. Die Staude mag sonnige bis halbschattige Bereiche mit frischem bis feuchtem Boden.
Tipp:
Den Wiesenknopf habe ich bewusst in die Nähe des Vogelbades gesetzt. Das Wasser muss ohnehin regelmäßig ausgeschöpft und erneuert werden und kommt der durstigen Pflanze zugute.

Die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) blühte unermüdlich von Juli bis September und hatte bis zum Frost noch einige Blüten. Sie mag es sonnig und trocken und ist ein Hummelmagnet. Mir gefällt sie neben Zartem Federgras und Grauem Heiligenkraut:

Im Juli gab es die folgenden Beiträge:
Spornblume (Centranthus ruber) pflanzen und kombinieren
Die Staudengärtnerei Klützer Blumenkate an der Ostsee
Exotische Erscheinung: die Fackellilie (Kniphofia) pflanzen und kombinieren
Landgarten Schauerte im Sauerland
August
Zartblauer Lein (Linum perenne) und Berglauch 'Milennium' wurden im Magerbeet von Grauem Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus), Zartem Federgras (Nassella tenuissima) und Perlkörbchen (Anaphalis triplinervis, im Vordergrund) 'Silberregen' begleitet. Das Perlkörbchen blüht von August bis Oktober und ziert auch nach der Blüte noch mit seinen Samenständen.

Der Kandelaber-Ehrenpreis (Veronicastrum) hat nicht nur hübsche Blütenkerzen sondern auch tolles architektonisches Blattwerk. Daneben blüht die Sterndolde (Astrantia major) 'Sunningdale Variegated', die im Frühling und nach dem Remontierschnitt grüngelb panaschiert austreibt.

Im August lässt der Gelbe Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) die Sonne auch bei wolkigem Himmel scheinen:

Von der Terrasse aus blicken wir über das Beet mit Quellstein und Blauraute (Salvia yangii) in den hinteren Gartenteil:

Im Sandbeet machten mir die frisch gepflanzten Stauden Freude. Links im Bild der Oktober-Sonnenhut (Rudbeckia triloba) 'Prairie Glow', der von August bis Oktober ein zauberhaftes gelb-oranges Farbenspiel zeigt, in der Mitte der heimische Blut-Weiderich (Lythrum salicaria) mit kräftig pinken Blütenkerzen und rechts die ebenfalls heimische Ästige Graslilie (Anthericum ramosum). Ihre zarten weißen Blüten liebe ich jetzt schon!

Auch im Hangbeet leuchten nun die Sonnenhüte und auf der Mauerkrone blüht die Duftnessel (Agastache) 'Blue Fortune':

Ein Blick auf Haus und Magerbeet an einem trüben Tag:

Neben dem Haus blieben die Funkien weitgehend von den Schnecken verschont und brachten neben Farnen und Seggen mit verschiedenen Blattfarben und -mustern Leben in diesen ruhigen Bereich. Im übrigen Garten ließ sich von der Dichte der Löcher in den Hostablättern auf die Nähe der Pflanzen zum Bach hinter dem Garten schließen.

Die Töpfe auf der Terrasse waren mit Petunien in blassem Gelb und Violett sowie Lavendel und Silberregen (Dichondra argentea) in Silbergrau bepflanzt. Links vorn seht ihr das violette Strauch-Basilikum (Ocimum basilicum), von dem ich jedes Jahr mindestens eine Pflanze auf der Terrasse habe. Es hat nicht nur hübsche Blüten und ist wie anderes Basilikum für Pesto oder Tomate-Mozarella zu verwenden, es holt auch Bienen und Hummeln ganz nah zu uns an den Sitzplatz.

Im Vorgarten begleiteten Herbst-Anemonen und ein beim Teilen "abgefallener" Ableger des Kerzen-Knöterichs 'Fire Tail' die Treppenstufen zur Haustür:

Im August konntet ihr hier lesen:
Naturnah gestalten mit Totholz
Sommer-Phlox oder Hohe Flammenblume (Phlox paniculata) pflanzen und kombinieren
Rosenbegleiter: ein Hofstaat für die Königin der Blumen
Pflanzenkombinationen mit Bärenklau (Acanthus) und Verbenen
Herbst-Anemonen (Anemone japonica und hupehensis-Hybriden) pflanzen und kombinieren
September
Am Rosenbogen im hinteren Garten flirtete das Argentinische Eisenkraut (Verbena bonariensis) mit den gelben Blütenglöckchen der Gold-Waldrebe (Clematis tangutica). Auch verblüht sieht die Klematis mit ihren haltbaren Puscheln noch lange hübsch aus:

Die einjährige Bechermalve (Malva trimestris) 'Silver Cup' teilt das Beet mit Argentinischem Eisenkraut (Verbena bonariensis) und Purpur-Eisenkraut (Verbena officinalis) 'Bampton' mit winzigen violetten Blüten:

Die Blütenschmetterlinge der rosa Prachtkerze (Oenothera lindheimeri) passen gut zum silbergrauen Blattwerk von Perlkörbchen und Sonnenröschen und zu den weißen Blüten der weißen Königskerze (Verbascum nigrum) 'Album':

Die winzigen Äpfelchen des Zierapfels 'Tina' nehmen die beginnende Herbstfärbung der Eichenblättrigen Hortensie (Hydrangea quercifolia) 'Ice Crystal' auf. Sie stehen zufällig im Topfgarten nebeneinander, denn sie warten noch auf ihre endgültigen Plätze im Beet.

Die Dahlien begannen im vergangenen Jahr spät zu blühen. Die Spitzen und Säume der Blütenblätter dieser Hübschen harmonierten wunderbar mit dem pinken Sommer-Phlox (Phlox paniculata):

Im September gab es folgende Artikel:
Ein kleiner Baum mit mediterraner Wirkung: die Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia)
Vielfältige Gestaltungsideen im Sichtungsgarten Weihenstephan
Beeteinfassungen aus Naturstein, Holz und Pflanzen
Bartblume (Caryopteris x clandonensis) pflanzen und kombinieren
Oktober
Der goldene Oktober fand bei uns am 18. und 19.10. statt! Sonst gab es Dauerregen und stürmische Phasen und kaum eine Möglichkeit, im Garten zu arbeiten. Der Federbuschstrauch 'Blue Shadow' färbte sich trotzdem lebhaft:

Der Dreiblütige Ahorn (Acer triflorum) warf früh das bunte Laub ab:

Die kleine Teppich-Aster (Symphiotrichum ericoides) 'Snowflurry' ist neu in unseren Garten eingezogen. Sie kuschelte sich auf der Mauerkrone zwischen Walzen-Wolfsmilch und Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis) an die Steine und sah schon mit den ersten geöffneten Blüten hübsch aus. Sie bleibt 15-25 cm klein und blüht überreich im September/Oktober.

Im Topfgarten färben sich die Funkien gelb, die Rispen-Hortensie 'Little Lime' wird rötlich und die Dahlie blüht üppig:

Eine herbstliche Dekoration mit Kürbissen, Dahlien und Hortensien ziert den Terrassentisch:

Im Oktober beginnen die Formen, wichtiger zu werden und das weiche Licht schmeichelt den Pflanzen:

Im Schatten unter Gehölzen hebt sich der frisch grüne Farn in der Schale in Rostoptik gut vom dunklen Hintergrund ab:

Im Oktober habe ich geschrieben:
Kürbisfest am Landgarten Schauerte: Kürbisse, Gartenblicke und Dekoideen für den Herbst
Attraktive Herbstblüherin: Silberkerze (Actaea) pflanzen und kombinieren
Frühherbstliche Beete und mehr im Luisenpark Mannheim
Gartendeko für den Herbst mit Kürbissen, Blättern und Blüten
Ein naturnaher Garten in Unterfranken: die "Grüne Oase" von Klaus Scheder
November
Die Aster 'Deep Danziger' harmoniert mit der buntlaubigen Wolfsmilch 'Ascot Rainbow' und dem Japan-Berggras (Hakonechloa macra) 'Aureola':

Blattfarben halten länger durch als Blüten: Purpurglöckchen in Beerenfarben und silbernes Laub der Vexiernelke (Silene coronaria):

Im November entstand ganz schnell noch ein Raumteiler aus Haselruten, als unser Nachbar seine Sträucher schnitt:

Die letzten Rosenblüten waren vom Frost überhaucht …


… und auch der Japanische Goldahorn (Acer shirawasanum) 'Jordan' sah aus wie gezuckert. Er wird nur 2-2,5 m hoch und etwa 80 cm breit und passt damit wunderbar in kleine Gärten. Er hat leuchtend gelbgrünes Laub und eine tolle Herbstfärbung:

Der Sonnenschein tauchte den Garten an den ersten frostigen Tagen in ein zauberhaftes Licht:

Im November gab es folgende Artikel:
Tipps rund um Dahlien: vorziehen, pflanzen und überwintern
Duftige Blüten im Herbst: Diamantgras (Calamagrostis brachytricha) pflanzen und kombinieren
Weihnachtliche Floristik beim Gärtner Marx: Adventskränze und mehr
Gartenreise nach Südtirol: die Gärten von Trauttmansdorff in Meran
Dezember
Nun schließt sich der Jahreskreis. Im Advent hängen wieder die Sterne am Rosenbogen …

… und hier und da gibt es Deko mit verschiedenem Grün und Kerzen:

Es gab einige schöne Sonnenaufgänge …

… und abends leuchteten die Fenster gemütlich warm:

Meine Beiträge im Dezember waren:
Weichzeichner im Beet: Zartes Federgras (Nassella tenuissima) pflanzen und kombinieren
Gartengestaltung mit Höhen und Tiefen: Senkgärten
Eine Pflanze nicht nur für einen Advent: den Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) pflegen
Der Garten schläft nicht und die neue Saison hat im Grunde schon begonnen: hier und da spitzen die ersten Triebe der Zwiebelblüher aus dem Boden, Winterblüher wie Winterjasmin und Schneerosen blühen und die Vorfreude auf den Frühling hat längst begonnen.
Wie immer freue ich mich, wenn ihr euch die Zeit nehmt, mir unten einen Kommentar zu hinterlassen.
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende,
herzliche Grüße
eure Susanna




14 Kommentare
Liebe Susanna,
euer Garten ist wirklich ein Paradies.
Besonders gut gefällt mir die Gestaltung des Streifens an der Seite des Hauses, mit den Steinen, der bemooste Stuhl mit dem Drahtkorb, einfach toll.
Bewundernswert finde ich auch wie üppig die Monarda bei euch wächst und blüht. Wir hatten von unserer Baustelle noch sehr viel Sand übrig, und ich hab angefangen, ihn in den Beeten zu verteilen, weil unsere Erde sehr schwer ist, und im Sommer hart wie Stein wird. Jedenfalls hoffe ich, dass ich damit eine gute Basis für die Monarda geschaffen habe, und sie dieses Jahr auch üppiger wird.
Mir kribbelt es auch schon in den Fingern, und vielleicht säe ich nächste Woche die Glockenrebe aus.
Ganz liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende, eva
Guten Morgen liebe Eva,
der Streifen neben dem Haus war lange Zeit einfach nur ein Durchgang mit Rasen und wenigen Pflanzen. Inzwischen ist er ein richtiger Gartenraum mit Aufenthaltsqualität geworden. Die Monarda gedeiht bei uns am besten am neben dem Trog, aus dem ich das Wasser ins Beet schöpfe.
Mit der Aussaat bist du früh dran … Ich starte erst Ende Februar.
Herzliche Grüße und dir auch ein wunderbares Wochenende
Susanna
Hallo Susanna,
wieder wunderschöne Bilder. Du hast wirklich ein Gefühl für stimmige Gestaltung mit Staude.
Erstaunt bin ich über den Blutweiderich. Bei mir steht er mit den Füßen im Wasser am Teichrand.
Die Mauerkrone mit der Myrtenaster sieht sehr schön aus, wenn es denn so bleiben würde. Ich befürchte es ist alles zu eng gepflanzt.
Im Widerspruch zu den Versprechen des Staudengärtners bedeckt meine Snowflurry inzwischen etwa eine halben Quadratmeter
Hallo Jörg,
vielen Dank für das nette Kompliment! Der Blutweiderich wächst in der Natur meist an feuchteren Plätzen, kommt aber auch überraschend gut mit trockenen Standorten zurecht. Ich hatte ihn früher schon mal in einem eher trockenen Beet, wo es ihm gefallen hat. Es wurde dann leider später zu schattig.
Danke für den Hinweis mit der Aster. Ich hoffe, dass sie sich ausbreiten wird und habe das eingeplant. Die Wolfsmilch gedeiht auf der Mauerkrone nicht mehr gut und etwas von der Katzenminze auf der anderen Seite brauche ich an einer anderen Stelle; so kann ich der Aster im Laufe des Jahres mehr Platz einräumen.
Viele Grüße und ein gutes Wochenende – hoffentlich ohne Schäden durch den Schneesturm
Susanna
Liebe Susanna
So schön hast du Farben, Formen, Höhen und Strukturen in deinen Beeten kombiniert. Ganz tolle Kompositionen sind entstanden. Es ist eine Freude sich mit deinen so schönen Bildern, an das vergangene Gartenjahr zu erinnern. Vielen Dank fürs Mitnehmen und liebes Grüssleeeee Caro
Liebe Caro,
es tut mir im Winter so gut, die Bilder anzusehen. Ich kann mir sonst gar nicht vorstellen, dass alles mal wieder so üppig aussehen wird.
Wie schön, dass du auch Freude an unseren Fotos hast!
Liebe Grüße
Susanna
Hallo, Susanna,
gerade an diesem usseligen Tag ist es so wohltuend, die wunderschönen Bilder zu betrachten. Und ich staune einmal wieder darüber, wie perfekt du diese Mischung aus Intimität, Harmonie, Geborgenheit sowie Tiefenillusion, Weite, gerichteter Spannung hinbekommst.
Das "Snowflurry", ach ja….Schon zweimal am Rande der Natursteinmauern am Hang gepflanzt und mich auf eine Kaskade leuchtender Sternchen gefreut. Und plötzlich einfach weg! Flurry-Burger bei den Wühlmäusen eventuell im Trend?
Seltsamerweise hat die Walzen-Wolfsmilch auch bei mir angefangen an den Mauerkronen zu schwächeln und muss ersetzt werden. Ableger gedeihen dann aber prima im abgemagerten Beet. Aber wenigstens der neu gesetzte Kaskaden-Thymian macht am Hang, was er soll, und sein Name verspricht.
Einer meiner drei kleinen Zieräpfel ist auch ein Tinchen. Leider seit Pflanzung kränkelnd, aber tapfer. Adirondack ist nach einer fulminanten Blüte dieses Jahr komplett zusammengebrochen – alle Blätter welk-braun. Kam dann nach komplettem Kronenrückschnitt (“Schniff“) langsam wieder. Pomzai ist bisher rau weg, obwohl die Wühlmäuse sogar den Drahtkorb geentert hatten. (Moment! Klopfe mal eben auf den hölzernen Küchentisch und zur Vorsicht noch auf meine Stirn.) Die orangenen Äpfelchen sind immer noch nicht alle abgeerntet, auch wenn die Amseln täglich pflücken. Apropos Amseln….Dies ist das erste Jahr, in dem die städtischen Mehlbeeren entlang der Straße bis hinten zu den Feldern nicht tragen. Werfe jetzt jeden Tag geviertelte Bioäpfel unter die Hecken.
So – mal sehen, was die wilde Elli uns später auch in OWL bringt. Für ein naturverbundenes Wesen bin ich da wenig tolerant und deutlich verzagt.
Auch dir ein schönes ruhiges Wochenende!
Liebe Grüße
Sabine
Liebe Sabine,
vielen Dank für dein Lob, ich freue mich sehr darüber!
Ich glaube, der viele sommerliche Regen hat der Walzen-Wolfsmilch auf der Mauerkrone nicht gut getan. Die Aster … nun ist sie bei Jörg wunderbar in die Breite gegangen, bei dir verschwunden – ich bin gespannt, was hier aus ihr wird. Wühlmäuse haben wir ja auch reichlich im Angebot. Und wie unterschiedlich sich deine Äpfel entwickelt haben! Da steckt man nicht drin.
Schneesturm ist auch. nicht so meins; ich hoffe, wir bleiben vom Schlimmsten verschont!
Liebe Grüße
Susanna
Nach dem ersten Halbjahr als tollen Auftakt habe ich mich schon richtig auf diesen zweiten Teil gefreut. Durch die unterschiedlichen Gartenräume bekommt man den Eindruck, ihr hättet einen Park-großen Garten und es sind wieder viele inspirierende Bilder dabei. Ich glaube, die Walzenwolfsmilch hat es mir angetan. Hab mich schon dabei erwischt, wie ich in Gedanken einen Platz dafür im eigenen Beet gesucht habe. Und Taglilien wären eine schöne Ergänzung und mal nicht lila oder rosa. Letzten Sommer habe ich zudem gelernt, dass die ganz lecker schmecken. Eigentlich wollte ich ja erst mal nichts Neues mehr holen…
Liebe Grüße!
Ach, diese Vorsätze, Vanessa! Nichts Neues mehr – das kenne ich. Inzwischen bin ich da ganz gut, aber hin und wieder muss doch mal eine Pflanze mit, die nicht geplant war. Der Garten wirkt tatsächlich durch die Räume größer und dadurch, dass so viel mitten drin passiert und wir nicht "an der Wand lang" gepflanzt haben.
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
da geht einem doch gleich das Herz auf, wenn man deine wunderbaren Sommer – Gartenbilder anschaut. Hier ist alles im Schneematsch versunken, viele schöne Samenstände sind geknickt. Durch deine Fotos werde ich dann doch inspiriert, über einige Aussaaten im Garten nachzudenken- für Muskatellersalbei habe ich schon vorgesorgt, es sind mal wieder viel zu viele Pflänzchen was geworden. Er gedeiht bei uns prächtig, da wir fast keine Nacktschnecken haben. Nicotiana silvestris darf ich nicht vergessen, er soll die verblühten Fingerhüte im Beet ablösen.
Mit Wehmut habe ich deinen Kandelaber – Ehrenpreis gesehen, die Wühlmäuse haben meinen schönen, kräftigen Bestand komplett abgefressen. Die Walzenwolfsmilch sieht auf deinen Fotos doch recht gut aus, ich hatte damit bisher kein Glück, ebenso wenig mit den Monarden, die ich so gerne zum Phlox hätte. Dafür wuchern manche Stauden regelrecht, die in anderen Gärten nicht wollen, man muss eben mit dem arbeiten, was möglich ist.
Hoffentlich hat euch das Unwetter nicht arg erwischt, hier haben wir schon wieder Plus Grade.
Liebe Grüße
Inge
Wie schön, wenn ich dich ein bisschen von dem unwirtlichen Wetter da draußen ablenken konnte, liebe Inge. Den Bergtabak finde ich wunderbar für den Beethintergrund.
Die Walzen-Wolfsmilch im niedrigen Magerbeet gedeiht wunderbar, aber auf der Mauer (neben der Aster 'Snowflurry') wird sie eher weniger als mehr.Dass die Wühlmäuse den Kandelaber-Ehrenpreis mögen, hätte ich jetzt lieber nicht gewusst – bisher blieb unserer von ihnen verschont.
Bei uns taut es, aber es soll eisigen Wind geben. Ich habe heute die Reste vom Weihnachtsbaum als Winterschutz benutzt.
Liebe Grüße
Susanna
Ein Paradiesgarten, Wunderschön und ein sehr gelungener Rückblick auf das vergangene Jahr. Wenn ich jetzt aus dem Fenster sehe, Schnee über Schnee (30 cm) und dann der Kontrast zum Rückblick, es kribbelt in den Fingern. Ende nächster Woche beginnt bei mir das neue Rosenjahr, die Aussaat der Kreuzungen von 2025. Bin gespannt.
Ich wünsche allen ein frohes und gesundes Neues Jahr und im Jahresverlauf viel Freude in ihren Gärten.
Liebe Grüsse
Gerhard
Hallo Gerhard,
herzlichen Dank für das Kompliment! Wir genießen unseren Garten sehr und ich freue mich schon auf die neue Saison.
Rosen selbst kreuzen und aussäen, damit habe ich keine Erfahrung. Ein interessantes Thema und bestimmt sehr spannend, wie die Sämlinge ausfallen!
Ich wünsche auch ein gutes neues Jahr und viel Freude am Garten!
Liebe Grüße
Susanna