Frühling, Gartengestaltung, Gartenjahr, Gestalten mit Pflanzen, Struktur im Garten

Bunte Frühlingsbeete mit Mehrwert gestalten

20. März 2026
Frühlingsbeete gestalten: u.a. mit Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis), Vergissmeinnicht und Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites)

Ihr Lieben,
überall grünt und sprießt es und das Gärtnerherz hört nicht auf zu hüpfen. Nun soll es bunt werden und am liebsten auf jedem Quadratzentimeter und in jeder Pflasterfuge blühen! Der Anfang der Gartensaison bietet sich an, neue Beete anzulegen oder bestehende zu überarbeiten. Da sind Pflanzen mit "Mehrwert" eine gute Wahl.

Frühlingsbeete gestalten: u.a. mit Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis), Vergissmeinnicht und Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites)
Frühlingsbeete gestalten: u.a. mit Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis), Vergissmeinnicht und Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites)

Als erstes denken wir bei Frühlingsblüten an Zwiebelblüher wie Trauben-Hyazinthen (Muscari), Tulpen und Narzissen. Tatsächlich könnt ihr allein mit ihnen ein Beet von Februar bis Mai zum Leuchten bringen.

Trauben-Hyazinthen (Muscari), Tulpen und Narzissen in einem Frühlingsbeet
Trauben-Hyazinthen (Muscari), Tulpen und Narzissen in einem Frühlingsbeet

Wie legt man ein Frühlingsbeet an?

Einzelne Kombinationen von Pflanzen, die im Frühling zusammen toll aussehen und blühen, aber sonst das ganze Jahr über nichts zu bieten haben, können Highlights im Frühjahrsbeet sein. Auf der "oberen Etage" blühen hier die Mandelbäumchen (Prunus triloba), deren Charme sich wohl kaum jemand entziehen kann und im Erdgeschoss leuchten zahlreiche Narzissen.

Frühlingsbeet gestalten: Mandelbäumchen (Prunus triloba) unterpflanzt mit Narzissen
Frühlingsbeet gestalten: Mandelbäumchen (Prunus triloba) unterpflanzt mit Narzissen

Das aktuelle Angebot in den Gärtnereien umfasst schwerpunktmäßig Stauden und Gehölze, die in diesen Wochen blühen und es ist verführerisch, den Einkaufswagen mit allem zu füllen, das nicht bei Drei auf den Bäumen ist! Doch wie legt man ein Frühlingsbeet an, in dem es herrlich farbig leuchtet, das aber nicht spätestens ab Juni langweilig aussieht, wenn es mit der Frühjahrspracht vorbei ist?
Nun, im besten Fall, indem man Frühling, Sommer, Herbst und Winter zusammen denkt!
Selbstverständlich könnt ihr die Frühjahrsblüher mit allen Pflanzen kombinieren, die ihr mögt. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Pflanzen, die in mehr als nur einer Jahreszeit tolle Attribute mitbringen. Ich stelle euch eine Auswahl vor, die um diese Zeit Schönes zum Gartenbild beitragen und es in mindestens einer weiteren Jahreszeit mit Blüten, hübschen Blättern oder prägnanter Struktur bereichern.

Stauden für mehr als eine Jahreszeit

Sterndolde (Astrantia major) 'Sunningdale Variegated'

Meine liebste Sterndolde (Astrantia major) ist die Sorte 'Sunningdale Variegated'. Sie hat im Austrieb gelbgrün panaschierte Blätter, die später, wenn die weißen Blüten von Juni bis August erscheinen, vergrünen. Nach der Blüte schneide ich sie komplett zurück und das bunte Laub zeigt sich wieder, ebenso eine geringe Nachblüte im Herbst. Ich finde, das hübsche Blattwerk wirkt neben den Vergissmeinnicht schon fast wie Blütenschmuck:

Lange Zeit attraktive Staude: Sterndolde (Astrantia major) 'Sunningdale Variegated' mit panaschiertem Laub
Lange Zeit attraktive Staude: Sterndolde (Astrantia major) 'Sunningdale Variegated' mit panaschiertem Laub

Hier sind ihre Blüten mit der Waldrebe (Clematis viticella) 'Venosa Violacea' zu sehen, die sich vom Rankgerüst zu ihr hinabbeugt:

Sterndolde (Astrantia major) 'Sunningdale Variegated' und Waldrebe (Clematis viticella) 'Venosa Violacea'
Sterndolde (Astrantia major) 'Sunningdale Variegated' und Waldrebe (Clematis viticella) 'Venosa Violacea'

Prachspiere (Astilbe)

Einige Prachtspieren (Astilbe) haben einen roten Austrieb und untermalen damit ihre blühenden Beetkollegen. Hier passen sie Ton in Ton zu den pinken Tulpen:

Frühlingsbeete gestalten: Roter Austrieb von Prachtspieren (Astilbe) mit pinken Tulpen
Frühlingsbeete gestalten: Roter Austrieb von Prachtspieren (Astilbe) mit pinken Tulpen

Einen tollen Kontrast bildet der dunkelrote Austrieb meiner Prachtspiere (Astilbe) 'Visions in White' mit dem leuchtend gelben Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis):

Kontrast im Frühlingsbeet: Astilbe 'Visions in White' und leuchtend gelbes Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis)
Kontrast im Frühlingsbeet: Astilbe 'Visions in White' und leuchtend gelbes Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis)

Die Blüten der Astilbe 'Visions in Pink' erscheinen im Juli und August und die zauberhaften Samenstände halten den ganzen Winter über. Klickt gerne mal rein!

Bergenien (Bergenia)

Die Bergenie fühlt sich im Beet mit Trauben-Hyazinthen, Gämswurz (Doronicum orientale) und Vergissmeinnicht wohl.

Trauben-Hyazinthen (Muscari), Gämswurz (Doronicum orientale), Bergenien und Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) im Frühlingsbeet
Trauben-Hyazinthen (Muscari), Gämswurz (Doronicum orientale), Bergenien und Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) im Frühlingsbeet

Bergenien bringen mit ihren großen glänzenden Blättern Ruhe ins Beet. Einige Sorten wie die 'Pink Dragonfly' färben sich im Winter dunkelrot und wechseln zur Blütezeit ins Grüne zurück. Manche Sorten wie 'Doppelgänger' oder 'Herbstblüte' blühen nicht nur im April und Mai, sondern nochmals im September/Oktober.

Frühlingsstaude mit Mehrwert: Bergenie (Bergenia cordifolia) 'Pink Dragonfly' mit roten Blättern im Winter und pinken Blüten
Frühlingsstaude mit Mehrwert: Bergenie (Bergenia cordifolia) 'Pink Dragonfly'

Edel-Pfingstrosen (Paeonia lactiflora-Hybriden)

Einige Edel-Pfingstrosen (Paeonia lactiflora-Hybriden) haben einen kräftig roten Austrieb. Diese bietet dem Gefingerten Lerchensporn (Corydalis solida), der im März/April blüht, eine besondere Bühne.

Roter Austrieb einer Edel-Pfingstrose (Paeonia lactiflora-Hybride) mit Gefingertem Lerchensporn (Corydalis solida)
Roter Austrieb einer Edel-Pfingstrose (Paeonia lactiflora-Hybride) mit Gefingertem Lerchensporn (Corydalis solida)

Die Pfingstrosen bezaubern ab Mai bis in den Juni mit ihren üppigen Blüten und begleiten uns in den Sommer. Im Herbst färben sich einige Sorten kräftig rot und laufen zur Zeit der Asternblüte noch einmal zur Hochform auf:

Kriechender Günsel (Ajuga reptans) mit roten Blättern

Der Kriechende Günsel (Ajuga reptans) 'Elmblut' blüht von Mai bis Juni und bildet nicht nur mit seinen dunkelblauen Blüten …

Attraktiver Kontrast: blauer Kriechender Günsel (Ajuga reptans) und Purpurglöckchen (Heuchera) mit hellgrünem Laub
Attraktiver Kontrast: blauer Kriechender Günsel (Ajuga reptans) und Purpurglöckchen (Heuchera) mit hellgrünem Laub

… sondern auch später noch mit seinem dunkelroten Blattwerk einen schönen Kontrast zu Stauden in Grüntönen wie den Purpurglöckchen mit den hellgrünen Blättern. Sein Laub bleibt in milden Wintern lange attraktiv:

Attraktiver Kontrast: Kriechender Günsel (Ajuga reptans) und Purpurglöckchen (Heuchera) mit hellgrünem Laub
Attraktiver Kontrast: Kriechender Günsel (Ajuga reptans) und Purpurglöckchen (Heuchera) mit hellgrünem Laub

Früh blühende immergrüne Wolfsmilch (Euphorbia)

Die früh blühenden Wolfsmilcharten lassen ihre gelbgrünen Hochblätter leuchten und passen praktisch zu allem.
Die Mittelmeer-Wolfsmilch (Euphorbia characias) strahlt hier mit orangen Tulpen um die Wette und bleibt selbst im Winter ein Hingucker mit mediterranem Charme.

Frühlingsstauden kombinieren: Mittelmeer-Wolfsmilch (Euphorbia characias) mit orangen Tulpen
Frühlingsstauden kombinieren: Mittelmeer-Wolfsmilch (Euphorbia characias) mit orangen Tulpen

Eine meiner liebsten Kombinationen für den Kübel im Frühling ist die Wolfsmilch 'Ascot Rainbow' zusammen mit Trauben-Hyazinthen (Muscari), Narzissen und der Fuchstraube (Fritillaria uva-vulpis). (Zoomt gerne mal rein!)

Kübel mit Frühlingsbepflanzung: Wolfsmilch 'Ascot Rainbow', blaue Trauben-Hyazinthen (Muscari), weiße Narzissen mit oranger Trompete und dunkelrote Fuchstraube (Fritillaria uva-vulpis)
Kübel mit Frühlingsbepflanzung: Wolfsmilch 'Ascot Rainbow', Trauben-Hyazinthen (Muscari), Narzissen und Fuchstraube (Fritillaria uva-vulpis)

Der schöne horstige Wuchs, die Anordnung der Blätter und ihr oft hübsches Farbenspiel machen die Pflanzen zum perfekten Strukturgeber für das ganze Jahr:

Das ganze Jahr über attraktive Staude: Garten-Wolfsmilch 'Ascot Rainbow' mit hübschem panaschiertem Laub und horstigem Wuchs
Das ganze Jahr über attraktive Staude: Garten-Wolfsmilch 'Ascot Rainbow' mit hübschem panaschiertem Laub und horstigem Wuchs

Stauden für Frühlingsbeete im Halbschatten und Schatten

Viele Schattenpflanzen blühen im Frühling, solange die Gehölze das Blätterdach noch nicht geschlossen haben und das Sonnenlicht noch den Boden erreicht. Hier gedeihen zum Beispiel Lenzrosen, Lungenkraut, Elfenblumen (Epimedium), Rauling (Trachystemon orientalis), Frühlings-Gedenkemein (Omphalodes verna), Waldmeister (Galium odoratum), Großblättriges Scheinschaumkraut (Pachyphragma macrophyllum) und Nesselkönig (Lamium orvala). (Mehr zu Stauden, die im Schatten blühen findet ihr im Beitrag ("Was blüht im Schatten?")

Mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides)

Auch für lichtärmere Bereiche gibt es eine Wolfsmilch: die Mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides). Auffällig sind die dunklen Blätter und die roten Stiele der Sorte 'Efanthia', die sich hier mit den kleinen Narzissen 'Tête-à-Tête' und Efeu in einen Drahtkorb kuschelt:

Frühlingskorb bepflanzen: Mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides) 'Efanthia' mit dunklen Blättern und roten Stielen, Narzissen 'Tête-à-Tête' und Efeu
Frühlingskorb bepflanzen: Mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides) 'Efanthia', Narzissen 'Tête-à-Tête' und Efeu

Lenzrosen (Helleborus x hybridus)

Die Lenzrosen (Helleborus x hybridus) blühen von Februar bis April und sind damit unter den ersten Stauden, die kräftige Farbtupfer in die Beete bringen. Die rundlichen Horste aus immergrünen, handförmig geteilten Blättern bringen das ganze Jahr über Struktur mit und wirken besonders gut im Kontrast mit Seggen mit hellem Laub oder panaschierten Halmen wie Japan-Gold-Segge (Carex oshimensis) 'Evergold' oder Weißrand-Japan-Segge (Carex morrowii) 'Variegata'.
Hier ist eine dunkle Lenzrose zusammen mit dem Gold-Flattergras (Milium effusum 'Aureum') im Halbschatten zu sehen:

Lenzrosen (Helleborus x hybridus) und Gold-Flattergras (Milium effusum)'Aureum' im Halbschatten
Lenzrosen (Helleborus x hybridus) und Gold-Flattergras (Milium effusum) 'Aureum' im Halbschatten

Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla)

Das Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) gibt es inzwischen in mehreren panaschierten Sorten, deren Blätter auch nach der Blüte von April bis Juni Licht in den Halbschatten bringen. Es gibt weiß und blau blühende Varianten.

Frühlingsblüten und panaschiertes Laub auch im Halbschatten: Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) 'Jack Frost'
Frühlingsblüten und panaschiertes Laub auch im Halbschatten: Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) 'Jack Frost'

Die weißen Tulpen passen perfekt zu den marmorierten Blättern von 'Jack Frost'. Die Pflanzen gedeihen auch in der Sonne, sofern der Boden ausreichend frisch ist.

Frühlingsbeet: Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) 'Jack Frost'  mit weiß panaschierten Blätternund weiße Tulpen
Frühlingsbeet: Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) 'Jack Frost' und weiße Tulpen

Lungenkraut (Pulmonaria)

Das Lungenkraut (Pulmonaria) hier 'Trevi Fountain', ist mit seinen blauen und rosa Blüten im März bis April ein Hummelmagnet.

Frühlingsbeet: Lungenkraut (Pulmonaria) 'Trevi Fountain' und Narzissen
Frühlingsbeet: Lungenkraut (Pulmonaria) 'Trevi Fountain' und Narzissen

Die weiß gefleckten Blätter sind die ganze Saison über attraktiv und nehmen an dieser Stelle später im Jahr die Blüten anderer weiß blühender Pflanzen wie Fingerhut (Digitalis purpurea) oder der Silberkerze (Actaea), hier die Sorte 'Armleuchter' auf.

Silberkerze (Actaea) 'Armleuchter' und Lungenkraut (Pulmonaria) 'Trevi Fountain'
Silberkerze (Actaea) 'Armleuchter' und Lungenkraut (Pulmonaria) 'Trevi Fountain'

Lücken zwischen Stauden füllen

Wie füllt ihr Stellen mit nackter Erde im Frühlingsbeet?
Mein Alleskönner im Frühlingsgarten ist das Vergissmeinnicht. Es tupft sein zartes Blau überall dorthin, wo sich die später austreibenden Stauden erst noch entfalten werden. Es wirkt wie ein Platzhalter und gibt unerwünschten Pflanzen kaum eine Chance, sich zu entwickeln. Wenn die Stauden später ihren Platz einnehmen, ziehen sich die Lückenfüller zurück und haben schon ihre Samen für das nächste Jahr verstreut. So können neben üppiger Farbe von April bis Mai gleichzeitig schon die Sommer- und Herbstblüher unter den Stauden im Boden auf ihren Auftritt warten.
Auch die Primeln aus der Frühlingsdeko, die ich nach dem Verblühen auspflanze, tragen nun zum fröhlichen Bild bei. Später werfen hier Sommerblüher wie Indianernessel und Clematis Schatten auf das Beet, was sie gar nicht stört. Sie blühen zuverlässig jedes Frühjahr wieder und zeigen zudem eine schwache Nachblüte im Winter.

Frühlingsbeet mit Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica), Primeln und Tulpen
Frühlingsbeet mit Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica), Primeln und Tulpen

Gehölze für mehr als eine Jahreszeit

Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)

Könnte ich nur einen kleinen Baum oder Strauch im Garten pflanzen, wäre meine Favoritin die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii). Sie hat einen herrlichen kupferroten Austrieb und weiße Blütenwolken im Frühling. Im Sommer lockt sie mit dunkelrot-violetten Blüten die Vögel ans Büfett und im Herbst färbt sich ihr Laub in Orange- und Rottönen.

Frühlingsgarten mit Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)
Frühlingsgarten mit Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)

Zwerg-Federbuschstrauch (Fothergilla gardenii) 'Blue Shadow'

Ein ideales Gehölz für kleine Gärten ist der Zwerg-Federbuschstrauch (Fothergilla gardenii ) 'Blue Shadow'. Im April und Mai locken seine nach Honig duftenden kleinen "Flaschenbürsten" die Insekten an.

Zwerg-Federbuschstrauch (Fothergilla gardenii) 'Blue Shadow' im Frühlingsbeet
Zwerg-Federbuschstrauch (Fothergilla gardenii) 'Blue Shadow' im Frühlingsbeet

Nach der Blüte erscheint sein besonderes bläuliches Laub und im Herbst färbt es sich in leuchtenden Rot- und Orangetönen.

Orangenblume (Choisya ternata)

Die Orangenblume (Choisya ternata) ist nur bedingt winterhart und sollte in rauen Gegenden im Winter geschützt oder im Kübel frostfrei überwintert werden. Ihre handförmig geteilten Blättern sind immergrün. Sie blüht von März bis Juni und nochmals im Herbst, wenn sie nach der Hauptblüte geschnitten wird.

Weiß blühende Orangenblume (Choisya ternata) und roter Rhododendron
Weiß blühende Orangenblume (Choisya ternata) und roter Rhododendron

Die Blätter der Sorte 'Sundance' sind etwas breiter und zunächst hellgrün und werden später dunkler. Die Blüten duften nach Orangen:

Kaum zu glauben, dass der Garten schon sehr bald wieder so aussehen wird!

Frühlingsbeete gestalten: u.a. mit Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis), Vergissmeinnicht und Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites)
Frühlingsbeete mit u.a. Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis), Vergissmeinnicht und Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites)

Wie immer freue ich mich, wenn ihr euch die Zeit nehmt, mir unten einen Kommentar zu hinterlassen. Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende,
herzliche Grüße
eure Susanna

16 Kommentare

  • Antwort Bernd Stöckle 20. März 2026 at 8:10

    Liebe Susanna,
    das ist wieder ein so schöner Beitrag, der Lust auf Garten und auf den Besuch von Gärtnereien macht.
    Besonders gut gefallen mir Deine Bilder mit den verschiedenen Wolfsmilch Sorten und die Gartenkombinationen dazu.
    Ich habe wieder einiges für meine Pflanzen-Merkliste entdeckt, z.B. die Orangenblume und die Mittelmeer Wolfsmilch.
    Die Orangenblume wächst übrigens im recht kalten Mittelfranken problemlos seit Jahren (ehemaliges Gartenschaugelände Wassertrüdingen).
    An Gehölzen blüht bei uns gerade in hellrosa ein echter Mandelbaum (Prunus Dulcis) und in gefüllt weißrosa ein Aprikosenbaum (Prunus armeniaca), also die Schönheit der Blüten ganz früh im Jahr gepaart mit späterem Fruchtgenuß im Sommer und Herbst,
    Danke nochmals für den Lesegenuss am frühen Freitagmorgen.
    Liebe Grüße und gutes Gartengelingen, Bernd

    • Antwort Susanna 20. März 2026 at 8:17

      Guten Morgen, lieber Bernd,
      wie schön, dass du bei mir wieder etwas für deinen Garten entdeckt hast!
      Gestern Abend beim Einschlafen fiel mir tatsächlich ein, dass ich einen Obstbaum oder einen Zierapfel als Beispiel hätte aufnehmen können. Dankeschön, dass du die Obstbäume hier erwähnst. Das ist eine wichtige Ergänzung!
      Herzliche Grüße und dir viel Freude im Garten
      Susanna

  • Antwort Bea Platte 20. März 2026 at 8:19

    Hach liebe Susanna, wieder so ein schöner Beitrag. Ganz herzlichen Dank für die vielen Tipps und Empfehlungen. Du schreibst so schön. Danke und ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Bea

    • Antwort Susanna 20. März 2026 at 8:27

      Ich freue mich, wenn du bei mir etwas Schönes für deinen Garten entdeckt hast, liebe Bea und danke dir für deine Wertschätzung!
      Herzliche Grüße und dir ein wunderbares Gartenwochenende
      Susanna

  • Antwort Ute Bienengräber-Killmann 20. März 2026 at 8:23

    Dieser Artikel ist m. E. einfach nur super schön gelungen! Zudem kann man auch immer sehr viel von dir liebe Susanna und dir lieber Heinfried lernen! Ich werde ihn dauerhaft auf unserer Homepage von Natur im Garten NRW e. V. verlinken! Herzlichen Dank an euch, dass wir teilhaben dürfen!

    • Antwort Susanna 20. März 2026 at 8:30

      Herzlichen Dank für deine wertschätzenden Worte, liebe Ute. Ich freue mich, wenn die anderen Mitglieder von Natur im Garten meinen Beitrag lesen! Leider habe ich am 28.3. schon einen anderen Termin; ich wäre so gerne mit zu Dorothea Steffen gefahren.
      Liebe Grüße
      Susanna

  • Antwort Pfälzerin 20. März 2026 at 9:18

    Vielen Dank für die wundervollen Ideen für das Anlegen eines Frühlingsgartens. Jeden Tag erwartet uns ein neuer Austrieb oder eine neue Blüte im Garten. Der Besuch des Gartencenters wird zur Herausforderung, denn ich sehe viele schöne Pflanzen, habe aber nur begrenzt freie Flächen im Beet.
    Einen schönen, bunt blühenden Frühlingsbeginn wünscht Dir Ingrid, die Pfälzerin

    • Antwort Susanna 20. März 2026 at 10:16

      Gerade für kleinere Gärten ist es wichtig, dass die Pflanzen für mehr als nur eine Saison attraktiv sind, liebe Ingrid. Aber ich kann es gut verstehen, wenn man bei dem tollen Angebot an Blühendem nicht widerstehen kann – gerade jetzt, wo wir uns so sehr über die Farben freuen.
      Ich wünsche dir auch einen tollen Start in den Frühling,
      liebe Grüße
      Susanna

  • Antwort Adelheid Büscher 20. März 2026 at 9:42

    Und wieder viel gelernt. Dankeschön dafür! Ich hätte noch eine Frage zur Mittelmeerwolfsmich: meine hat sich in einem Jahr fast verdoppelt in der Ausladung, kann ich einfach die äusseren Stiele abschneiden? Und kann ich daraus Stecklinge machen? Lieben Dank für eine Antwort und ein rolles Blumenjahr.🍀

    • Antwort Susanna 20. März 2026 at 10:35

      Liebe Adelheid,
      die Mittelmeer-Wolfsmilch sollte erst nach dem Verblühen geschnitten werden, wenn sich unten schon neue Austriebe zeigen.
      Jetzt im Frühling kann man einzelne Stecklinge nehmen. Sie sollten etwa 6 cm lang sein. Damit der Milchsaft (Achtung: bitte Handschuhe tragen) die Leiterbahnen nicht verklebt, sollten sie vor dem Stecken in lauwarmes Wasser gestellt werden. Wenn die Pflanze zu breit wird, kann man auch Teile des Wurzelwerks abtrennen und separat einpflanzen.
      Viele Grüße
      Susanna

  • Antwort Eva Lemmert 20. März 2026 at 10:00

    Liebe Susanna,
    ganz lieben Dank für diesen schönen Artikel. Am besten gefallen mir Euphorbia und Bergenie. Von der Bergenie hab ich schon einige im Garten, habe aber vor kurzem noch eine wunderschöne hellrosafarbene ergattert. Von der Euphorbia hab ich noch definitiv zu wenig, da muss unbedingt aufgestockt werden.
    Astilben liebe ich, aber diese Liebe ist leider einseitig, selbst im Kübel mag sie bei mir nicht wachsen.
    Ach, da hast du mich wieder total motiviert. Am liebsten mag ich sofort in den Garten springen, aber vorher muss ich noch für uns und den Schwiegervater einkaufen gehen, aber dann geht’s los.
    Dir auch eine schöne Zeit im Garten und ein wunderschönes Wochenende, ganz liebe Grüße, eva

    • Antwort Susanna 20. März 2026 at 10:46

      Von den Bergenien hätte ich auch noch gerne mehr, liebe Eva. Die Herbstblüte wäre noch eine Bereicherung in unserem Vorgarten. Die Euphorbien sind einfach toll, aber pass auf: Sie haben definitiv Suchtpotential! Meine Sammlung wird immer größer …
      Viel Spaß im Garten und herzliche Grüße
      Susanna

  • Antwort Sabine 20. März 2026 at 10:06

    Hallo, Susanna,
    dein inspirierender Artikel mit den wunderbaren Fotos trägt mich mal wieder ins Wochenende.
    Draußen im Garten jetzt diese Mischung aus Freude und banger Erwartung. Was hat den Winter und vor allen Dingen die Wühlmäuse überstanden?
    Letzten Sonntag habe ich tatsächlich sehr früh auf einer meiner Hangterrassen gestanden und ein lautes genussvolles Knurpsen hinter der Natursteinmauer vernommen. Na Mahlzeit!
    Und auch die Pflanzenbilder, die sich jetzt zeigen, gehen oft so schnell wieder vorbei und müssen von neuen Partnern im Beet komplettiert oder abgelöst werden.
    Im Vorgarten zeigt sich als erste Narzisse die zarte “Jack Snipe“ und passt einfach perfekt zu den rötlich überhauchten Lenzrosen.
    Später dominieren hier Dichternarzissen und machen genug Lärm, um sich zwischen dem kräftigen Staudenaustrieb zu behaupten.
    Vom Lerchensporn habe ich viele Sorten. Aber die frühen Solida-Bänder in Rot-Lila-Tönen haben mir in den vergangenen Tagen besondere Freude bereitet.
    Und eine zauberhafte Kombination, zu der man sich hinunterbeugen muss: Das Pastellgelb der Reifrocknarzisse “Spoirot“ zwischen dem Mauve der Duftveilchen – “Mulberry“ und Nachkommenschaft.
    Apropos kleine Freunde, die beachten werden wollen: Besonders freue ich mich auch auf meine verschiedenen Buschwindröschen.
    Das Großblättrige Scheinschaumkraut in den noch nicht so dicht befüllten Beeten ist mir im Moment fast etwas zu laut.
    Das zweijährige Vergissmeinnicht…das habe ich irgendwie verärgert. Lässt sich einfach nicht ansiedeln. Vergiss es, Sabine! Aber dann sehe ich wieder deine herrlichen Bilder…
    Zum Trost habe ich beschlossen, noch Zwerg-Ranunkeln zu pflanzen. “ Coppernob“ muss es sein. Hauptsache, man hat immer wieder neue Projekte und dank der Wühlmäuse auch Platz 😉.
    Liebe Grüße
    Sabine

    • Antwort Susanna 20. März 2026 at 10:52

      Diese Fressgeräusche in den Gängen kenne ich auch, liebe Sabine. Anfangs habe ich oberirdisch nach der Ursache gesucht, während sich die Biester ungestört meine Schätzchen einverleibten.
      Du beschreibst herrliche Kombinationen in deinem Garten. Reifrock-Narzissen finde ich allerliebst. Mit denen habe ich mal einen Versuch gestartet, leider kamen sie nicht wieder. Virelleicht sollte ich es noch einmal probieren.
      Das Schaumkraut steht noch auf meiner Wunschliste; es würde sich unter dem Flieder gut machen. Ich finde, es ist eine tolle Staude!
      Liebe Grüße und viel Freude am Frühlingsgarten
      Susanna

  • Antwort Adelheid Büscher 20. März 2026 at 10:39

    Ganz lieben Dank für die schnelle Antwort

    • Antwort Susanna 20. März 2026 at 10:53

      Sehr gerne und gutes Gelingen!

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