Ihr Lieben,
"warum denn in die Ferne schweifen …" heißt es so oft und da ist auf jeden Fall was dran! Einige floristische Kreationen von Anne Bussen sind mir schon 2017 auf der Landesgartenschau in Bad Lippspringe begegnet. Dennoch habe ich ihren Garten erst im Mai des vergangenen Jahres entdeckt, und das obwohl er gerade mal 30 km von uns entfernt ist!
Ich lade euch ein, mich auf einen Bummel zu begleiten durch eine Symbiose aus naturnahem Garten und ganz besonderen floristischen Kunstwerken.

Seit 30 Jahren gärtnert Anne Bussen in Schieder-Schwalenberg, einer idyllisch gelegene Kleinstadt am Schiedersee im Lipper Bergland, etwa eine Stunde südöstlich von Bielefeld. Wir besuchten die Florist-Meisterin zum Tag der offenen Gärten Ende Mai, kurz bevor sie ihr Blumengeschäft schloss.
Im Hof
Angekommen auf dem Hof des alten Bauernhauses wissen wir sofort, dass wir hier richtig sind. Es erwarten uns einige besondere floristische Werkstücke, aber auch Töpfe und Pflanzen werden angeboten:

Durch die große Dielentür gelangt man vom Hof in den Laden, rechts vom Haus betritt man den 5000 qm großen Garten. Und dahin zieht es uns natürlich!

Der Garten
Der geschwungene Weg führt so zwischen den Bäumen hindurch, dass man sofort neugierig wird, wohin es hinter der nächsten Biegung geht.

Allerdings merken wir schnell, dass das gar nicht so wichtig ist, denn der Weg ist hier das Ziel. Überall führt er uns vorbei an Werkstücken wie der geflochtenen Kugel auf einem rund gemauerten Ständer aus Ziegelsteinen, …

… großzügigen Bögen aus biegsamen Ruten und geflochtenen schirm- und diskusförmigen Objekten. Sie fügen sich wunderbar in das satte Grün ein, haben alle organische Formen, die mit den Pflanzen zu kommunizieren scheinen.

Die Werkstücke im Garten dienten als Anschauungsobjekte für die Teilnehmerinnen der Workshops, die Anne Bussen für ihre Kundinnen anbot. Diese besondere Art des Gestaltens hat sie sich über ihre Ausbildung hinaus selbst angeeignet und sich auf Messen für eigene Kreationen inspirieren lassen. "Vieles hat sich beim Tun entwickelt", sagt sie.
Auf dem einfachen, rustikalen Tisch thront eine Mooskugel mit knorrigen Aststücken auf einer Amphore, daneben Moos und ein weiteres rundes Objekt mit Flechten, Ästen und Zapfen:

Anfangs kamen ihre Materialien aus dem eigenen Garten und von Spaziergängen durch Wald und Natur. Später riefen Kunden an, die etwas geschnitten hatten und sie durfte sich den Schnitt holen. Andere brachten ihr gleich Äste vorbei.
Sie arbeitet gern mit Apfel, Birne, Birke, Hainbuche und Korkenzieher-Hasel – mit allem, was jeweils in der aktuellen Jahreszeit anfällt.
Anne Bussen hat Freude daran, etwas Neues zu entwickeln, neue Formen zu schaffen. Das ist es auch, was ihren Kunden an den Workshops so gut gefiel und was ihnen beim kreativen Tun Spaß machte.
Der Weg wirkt verwunschen und nimmt uns unter von Rosen berankten Bögen hindurch mit in den hinteren Gartenteil. Auch das ist besonders im Garten von Anne Bussen: Wir sehen nicht zuerst den Bereich nah am Wohnhaus, sondern beginnen mit der Erkundung im abgelegensten Teil.
Sichtachsen sind Anne Bussen wichtig und dieser Blick hat solch eine Tiefe, dass wir immer weiter in den Garten hineingezogen werden:

Unterwegs begegnet uns eine weiße Ramblerrose …

… mit goldgelben Staubfäden und Staubgefäßen:

Der Floristin ist es wichtig, Bilder zu schaffen und es soll überall Neues zu entdecken geben. Hübsch finde ich diese Szene, wo ein Futterhäuschen im Baum eine Weggabelung markiert:

An einem kleinen Teich blühen gelbe Sumpf-Iris (Iris pseudacorus) und pinker Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum). Die Blätter von Kerzen-Knöterich, Gräsern und Federmohn (Macleaya, rechts oben) sorgen auch ohne Blüten für ein kontrastreiches Bild:

Der Federmohn (Macleaya) hat attraktive bläulich grüne Blätter und schon die Knospe sieht hübsch aus:


Dieses Objekt aus rostigem Metall, in dessen Mitte ein farblich passendes Purpurglöckchen (Heuchera) gepflanzt wurde, erinnert mich an eine Lyra.


Der Huthaken am Baum dient als Aufhängung für ein weiteres Werkstück:

Eindrucksvoll fügen sich diese Formen zu einem Gemälde nur aus Grüntönen zusammen, das mit dem Wald im Hintergrund verschmilzt:

An einem weiteren Teich, der auf einer kleinen Lichtung liegt, blühen Clematis in Rosa und Blauviolett:


Unter dem Blätterdach kommen wir vorbei an duftendem orangem Jelängerjelieber (Lonicera caprifolium), das sich mit dunkelgrünem Efeu verwoben hat:

Nun geht es über eine Obstwiese, die von Margeriten gesäumt ist …

… in einen dicht mit Gehölzen bewachsenen Bereich. Eine Esskastanie (Castanea sativa) mit einer perfekten Kegelform zieht die Aufmerksamkeit ebenso auf sich …

… wie die mit Hauswurz (Sempervivum) bepflanzte Kugel, die einem Planeten mit einem Ring ähnelt:

Aus Zapfen und Holzstücken ist die runde Form zusammengesetzt, die zwischen Zuckerhutfichten und anderen Koniferen den Weg begleitet:

Der Garten ist ein kleines Arboretum, in dem überall interessante Gehölze zu entdecken sind, so wie der Japanische Blumen-Hartriegel (Cornus kousa) mit den cremeweißen Blüten:

Die Pimpernuss (Staphylea pinnata) hat Kapselfrüchte, die bei Wind klappernde Geräusche erzeugen und auf die weißen Blütenrispen folgen.

Der Lebkuchen- oder Katsurabaum (Cercidiphyllum japonicum) hat hübsches herzförmiges Laub und seine Blätter duften im Herbst. Viele sagen, es sei ein Lebkuchenaroma, das er verströmt – deshalb der Name "Lebkuchenbaum" – für mich ist es einfach ein warmer, süßer Duft.

"Anfangs", sagt die Floristin, "sind die Werkstücke noch fremd im Garten." Aber nach einem Jahr, wenn sie zu verwittern beginnen, integrieren sie sich und passen in die Umgebung. So mag sie sie am liebsten. Dann kann man beobachten, was die Natur mit den Dingen macht, wie die Tiere sie zum Teil in Gebrauch nehmen. Oft nisten Vögel in ihren Objekten oder eine Mäusefamilie zieht ein und findet Schutz darin. Und das ist Anne Bussens Wunsch: Sie alle sollen sich im Garten wohl fühlen.
Auf dem rund gewebten Ring aus biegsamen Ruten wurde eine durchbrochene Form aus rostigem Metall befestigt. Urige Zweige und Moos setzen das Kunstwerk in Beziehung mit den Pflanzen rundherum.

Hier wurde ein schachbrettförmiges Mosaik aus verschiedenen Materialien in einen Drahtring gearbeitet:

Der Schirm mit den unregelmäßig hinein gewebten Ranken hat etwas Märchenhaftes:

Pflanzenkombinationen
Einige Blüten sind um diese Zeit auch zu sehen. Die zartrosa Akelei und die Jakobsleiter (Polemonium caeruleum) in Weiß und Blau tanzen unter einem Baum um ein kleines Drahtobjekt herum:

Eine rosa Pfingstrose harmoniert mit dem leicht rötlich überhauchten Austrieb und den hellgrünen Blättern der Ebereschen-Fiederspiere (Sorbaria sorbifolia):

Der Braune Storchschnabel (Geranium phaeum) 'Samobor' passt mit seinem dunklen Muster gut zum roten Purpurglöckchen (Heuchera):

Filigrane Floristik aus Draht
Auch aus Draht kann Hübsches entstehen, das mit der Zeit rostige Patina ansetzt und zwischen die Pflanzen passt. Um einen einfachen Holzstab schmiegt sich dieses zarte Gebilde aus Draht …

… und das filigrane Schirmchen scheint geradezu anmutig durchs Bild zu tanzen:

Hochbeete für Gemüse und Kräuter
Vorbei an dem verträumten Gartenhäuschen unter einer Trauerweide kommen wir an einen Platz mit Hochbeeten aus Cortenstahl und Holz.

Das junge Gemüse in ordentlichen Reihen sieht schon sehr vielversprechend aus. Davor leuchtet die blass rosa Akelei:

Ins üppige Kräuterbeet ist eine Sumpf-Schwertlilie gehüpft und bringt zusammen mit dem Schnittlauch Farbe ins Bild:

Formschnittgehölze
Natürlich gestaltete Gehölzgruppen wechseln ab mit immer wieder anders gestalteten Formschnittgehölzen, die Anne Bussen selbst regelmäßig in Form hält. Hier sind es mehrere Elemente aus Hainbuchen, …

… gegenüber setzt eine kegelförmige Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia) einen besonderen Akzent:

Der obere Abschluss der Hecke ist kastig eingeschnitten, eine schmale Säule aus Hainbuche wird von Gräserhorsten zu ihren Füßen umspielt.

Wie ein Ausrufezeichen teilt uns das lebende Tor mit der Spitze mit, dass es auf der anderen Seite etwas Neues zu entdecken gibt.

Näher am Haus
Nun gelangen wir ans Ende des waldähnlichen Bereiches, der sich zu einer Rasenfläche am Haus öffnet. Säulen links und rechts des Weges markieren den Übergang zu diesem Gartenteil. Ein prächtiger roter Perückenstrauch (Cotinus coggygria) 'Royal Purple' und roter Zierahorn fallen als farbige Hingucker ins Auge:

Eine in üppiges Grün gehüllte Laube bietet Schatten an heißen Tagen:

Es führt noch ein weiterer Weg zu diesem Platz. Unter dem einfachen Bogen mit einem weiteren Jelängerjelieber hindurch geht man auf eine Bank mit origineller Rückenlehne zu:

Auch in diesem Teil gibt es einen Teich, an dem eine malerische Hängebirke ihre Äste ausbreitet und nun sind wir wieder am Wohnhaus angekommen.

Aber Moment – da geht es ja noch weiter! Zwischen hohen Säulen aus Hainbuche zieht eine Figur die Aufmerksamkeit auf sich:


Beim Näherkommen geben die Säulen den Blick auf einen blühenden Rhododendron und einen stattlichen Hirsch frei.

Sie stehen am gegenüberliegenden Ufer eines Schwimmteiches, der mit einer Natursteinmauer eingefasst ist. Ein schlichtes Wasserspiel sorgt für eine angenehme Geräuschkulisse:

Hinter der Pflanzenzone, die das Wasser filtert, …

… gelangt man über einen gepflasterten Weg zu einer Sauna, einem Rückzugsort, von dem aus man einen wunderbaren Blick ins Grüne hat:

Florale Werkstücke von Anne Bussen auf der Gartenschau Bad Lippspringe
Zur Zeit der LGS in Bads Lippspringe leitete Anne Bussen die Gruppe Florale Gestaltung, einen offenen Arbeitskreis innerhalb des Fachverbands Deutscher Floristen NRW. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen gestaltete sie die Ausstellung "Zauberwelten" auf der Gartenschau, die die Besucher begeisterte. Hier sind ein paar Ausstellungsstücke von Anne Bussen:

Wer mag sich um diesen Tisch versammelt und auf den knorrigen Stühlen Platz genommen haben?

Diese phantasievollen Werkstücke nannte sie "Alice im Wunderland":



Herzlichen Dank, liebe Frau Bussen, dass Sie Ihren wunderbaren Garten und Ihre Leidenschaft für einen Nachmittag mit uns geteilt haben und wir diese Eindrücke festhalten durften!
Der Garten wird weiterhin zur "Offenen Gartenpforte" und zu den "Tagen der Gärten und Parks" geöffnet. Die Öffnungszeiten findet ihr auf der Webseite, wenn die Termine bekannt sind.
Nach Absprache werden auch Gartenführungen für individuelle Gruppen und Gartenfreunde angeboten.
Wie immer freue ich mich, wenn ihr euch die Zeit nehmt, mir unten einen Kommentar zu hinterlassen. Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende,
herzliche Grüße
eure Susanna




40 Kommentare
Wow, ein außergewöhnlich schöner, spannender Garten, der trotz der vielen Werkstücke seine Harmonie und Natürlichkeit nie verliert. Danke fürs Vorstellen. LG Wurzerl
Ich mag es auch nicht, wenn Gärten mit Deko überladen sind, liebe Renate. Bei dieser Gartengröße und durch die geschickte Platzierung drängen sich die Objekte nicht auf und man kann sie nach und nach entdecken.
Liebe Grüße
Susanna
guten Morgen liebe Susanna,
danke für die Vorstellung dieses wunderbaren Gartens, die Mischung zwischen natürlich und formal gefällt mir ausgesprochen gut.
Hier gibt es wieder einige Anregungen für meinen eigenen Garten,
Mir gefällt eigentlich alles, aber erwähne kurz ein paar Punkte, die mir besonders gefallen:
Unbedingt: die hohen Stelen aus gemauerten runden bzw halbrunden Ziegeln. Toll !
Die Hecke mit dem kegelförmigen Tor gefällt mir auch gut.
Geranium Phaeum: mein Lieblingsstorchschnabel, breitet sich bei mir überall aus, im Rasen, in Ritzen, im Beet, in allen Farben von weiß bis schwarzviolett, ich liebe ihn. Er wird mir auch nie lästig.
Und Rhabarber: Die großen Blätter im Beet erzielen große Wirkung und unbedingt die hohen Blütenstände stehenlassen.
Auch dass der Rasen nicht überall akkurat ist und Moos wachsen darf, das gefällt mir auch gut.
Ein rundum schöner, stimmiger Garten, ein Garten zum Entspannen und mit Urlaubsgefühlen.
Dir ein schönes, erholsames Wochenende, hoffen wir nun auf Wärme und Sonne, dann kann das Gartenjahr starten
viele Grüße Bernd
Guten Morgen lieber Bernd,
wie schön, wenn du ein paar Ideen aus dem Beitrag mitnehmen kannst!
Den Rhabarber habe ich auf dem Foto tatsächlich übersehen. Der steht auf meiner Wunschliste. Nicht nur, dass ich ihn gerne esse, ich mag auch die großen Blätter in der Sonne – das gibt es ja nicht bei vielen Pflanzen.
Beim Geranium phaeum finde ich 'Samobor' für Blattschmucksehr hübsch. Was die Blüten betrifft ist meine Lieblingskombi der dunkle 'Raven' mit der Dreiblattspiere.
Liebe Grüße und dir ein schönes Wochenende
Susanna
Dein „Rundgang“ hat mir sehr gut gefallen, liebe Susanna! Der Garten hat sehr viele unaufdringliche Hingucker und alles ist stimmig! Danke fürs Mitnehmen!
Wie schön, dass du mich begleitet hast, liebe Helma! Ich finde es auch wunderbar, wie sich die Werkstücke einfügen.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Susanna
Ich bin ganz begeistert!
So gekonnt wird hier Natur mit Kunst vereint.
Ein außergewöhnlich schöner Garten, den du uns heute vorstellst. So spannend in der Gestaltung und doch so friedlich und natürlich.
Vielen Dank fürs Zeigen Susanna
Herzliches Grüssleeeee Caro
In diesem Garten hätte ich noch Stunden gucken und immer Neues entdecken können, liebe Caro. Ich wundere mich, dass ich nicht eher davon gehört habe.
Herzliche Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
ganz lieben Dank für die Reise durch diesen märchenhaften Garten.
Die Werkstücke sind ganz nach meinem Geschmack, herrlich natürlich. Ich liebe geflochtene Zweige. Am liebsten mag ich die Schirme, die ein bisschen wie Pilze aussehen, aber auch der große Ring mit der Schachbrettaufteilung gefällt mir ganz besonders gut. Den Garten würde ich mir gerne mal persönlich anschauen, denn ich liebe die Mischung aus Formal und Natur, und außerdem sieht er unglaublich saftig grün aus. Mir gefällt das Verwunschene, das Märchen, wie eine ganz andere Welt, in der das Träumen erlaubt ist, wunderbar.
Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende, ganz liebe Grüße, eva
"Märchenhaft", das passt gut zu diesem Garten, liebe Eva. An einigen Stellen hätte es mich nicht gewundert, wenn eine Elfe oder ein anderes zauberhaftes Wesen aufgetaucht wäre.Auch wenn der Laden geschlossen ist, kann man den Garten ja noch besuchen. Und wenn du in die Gegend kommen solltest, ginge ich auch gerne mit.
Ganz liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
ganz herzlichen Dank für die Vorstellung dieses Gartens, der so ganz nach meinem Geschmack ist, natürlich auch wegen der naturalistisch gestalteten, floristischen Werkstücke.
Tatsächlich gefallen mir alle Werkstücke im Garten sehr gut, weil sie dort so mit der Umgebung verschmelzen, Blickpunkte bilden, Sichtachsen herstellen und Begleiter sind
Ich – selbst ja u.a. Floristin – tue mich immer etwas schwerer, wenn ich solche Werkstücke außerhalb einer Umgebung, in der sie sich so wundervoll einpassen, z.B. in einer Ausstellung sehe.
Dazu passt, dass Anne Bussen sagt, dass die Kunstwerke erst ihre 'Patina' bekommen müssen, bevor sie im Garten nicht mehr ’stören'.
Ein Werkstück zu machen, das der Natur so nachempfunden ist, das erfordert ganz viel Beobachtung und eine einfühlsame, geduldige Verarbeitung der Materialien, die hier wirklich toll gelungen ist. Herzliche Grüße, Barbara
Die floralen Objekte auf der IPM im vorigen Beitrag haben mir auch gefallen, liebe Barbara, aber in der Ausstellung so dicht an dicht ist es schon überwältigend. Gerade die Platzierung im Garten ist die Kunst, die mich bei Anne Bussen beeindruckt. Wie schön zu lesen, dass du es als Fachfrau aus der Floristik auch so bestätigst.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Susanna
Liebe Susanna,
was für ein wunderschöner, liebevoll gestalteter Garten. Dass so viele Werkstücke auf dem Grundstück zu sehen sind, hat sicher auch damit zu tun, dass Frau Bussen das beruflich macht. Der Garten ist ja gleich eine Ausstellung für die Objekte, welche die Floristin kreiert. Der eine oder andere Besucher entdeckt da bestimmt etwas für den eigenen Garten, und man sieht gleich, wie schön man diese natürlichen Werke in die Bepflanzung integrieren kann.
Es tut richtig gut, deine schönen, sommerlichen Bilder zu betrachten, bei uns sind über Nacht wahre Schneemassen gefallen, es ist ein Graus.
Lieber Gruß
Inge
Für die Teilnehmerinnen an Frau Bussens Workshops kann es kaum besseres Anschauungsmaterial geben, als die Werkstücke so im natürlichen Rahmen präsentiert zu sehen, liebe Inge. Das, finde ich, macht gerade den Unterschied zu Ausstellungen auf engem Raum oder in geschlossenen Räumen aus.
Wie schön, dass ich dir mit dem Grün etwas Abwechslung bieten kann. Schnee möchten wohl die meisten von uns jetzt nicht mehr haben, so schön das frische Weiß auch aussieht.
Liebe Grüße
Susanna
Wie ein verwunschener Zauberwald! Ich bin ja eigentlich gar kein Fan von Deko im Garten aber das, was du da mitgebracht hast, haut mich voll aus den Socken. So wunderschöne und inspirierende Gartenräume und alles geht so selbstverständlich ineinander über. Als hätte es die Natur genauso vorgesehen. So einen Garten würde ich mir auch wünschen!
Liebe Grüße!
Wenn Gärten mit Deko überladen sind, mag ich es auch gar nicht, liebe Vanessa. Aber hier gehen pflanzliche Gestaltung und Dekoobjekte Hand in Hand und es ist nicht alles auf den ersten Blick sichtbar, das gefällt mir sehr.
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
der Rhabarber, den Bernd angesprochen hat, scheint mir aber " Rheum palmatum " zu sein, nicht der übliche " Rheum rhabarbarum " mit den leicht gewellten Blatträndern, oder ?
Gruß
Inge
Ich habe nicht so genau darauf geachtet, liebe Inge. Rheum palmatum hat für mich eher gezacktere Ränder. Es kann ein Zierrhabarber sein oder eine der vielen Sorten des Gemüserhabarbers. Ich würde aus Platzgründen in unserem Garten jedenfalls Essbarkeit und Zierwert der großen Blätter verbinden, darum ging es mir.
Liebe Grüße
Susanna
Ich habe beim Lesen deines Beitrags das Gefühl, als hätte ich einen Spaziergang durch einen lebendigen Traum gemacht – einen, in dem selbst Ziegelsteine und Moos ihre ganz eigene Poesie entfalten. Der Bericht über Anne Bussens Garten liest sich wie ein liebevoll zusammengesetztes Mosaik aus kesser Ironie und authentischer Naturverbundenheit, das den Alltag mit einem Augenzwinkern in ein Kunstwerk verwandelt.
Die Art, wie scheinbar banale Naturmaterialien zu zauberhaften Installationen werden, erinnert mich an diese kleinen Momente, in denen man im Trubel des Lebens plötzlich innehält und über die unerwartete Schönheit eines vergessenen Details lächelt. Es ist fast so, als ob der Garten selbst ein ironischer Spiegel wäre, in dem sich die kleinen Absurditäten des Alltags mit einer gehörigen Portion Charm vermählen.
Deine Schilderung bringt nicht nur die liebevolle Kreativität der Floristin zum Ausdruck, sondern auch die Freude am genussvollen Beobachten und Hinterfragen. Mit einem Augenzwinkern lade ich ein, den eigenen Blick fürs Ungewöhnliche zu schärfen – sei es auf einem verwitterten Pflaster oder zwischen üppigem Grün.
Ein wunderbarer Beitrag, der Humor und Tiefgang in Einklang bringt und dazu anregt, selbst einmal den Weg aus der Routine zu verlassen und sich in überraschenden Details zu verlieren. Weiter so – es gibt immer etwas Neues zu entdecken, auch im alltäglichen Garten des Lebens!
Herzlichen Dank Ron, für diese schönen wertschätzenden Worte über Anne Bussens wunderbare Werkstücke und über meinen Beitrag.
Ja, oft bedarf es nicht der großen Kunstwerke – es sind auch die kleinen Dinge, die wahrzunehmen unseren Alltag immer wieder bereichert und Freude macht.
Viele Grüße
Susanna
Dankeschön für deinen wunderbaren Artikel und die tollen Fotos deines Mannes zu diesem Traumgarten,
es ist wie ein wundervoller Spaziergang zwischen Pflanzen und Gartenkunst und alles harmoniert miteinander.
Wie viele Stunden habt ihr denn in diesem Garten zugebracht? Ich glaube da könnte frau tagelang spazieren und würde immer wieder etwas neues entdecken.
Natürlich habe ich auch einiges entdeckt, woran ich mich mal versuchen möchte.
Nächste Woche beginnt hier die Gartensaison mit den ersten Rückschnitten, da fällt eine Menge Material für Naturfloristik an, ich freue mich drauf.
Liebe Grüße Sabine
Dachte ich es mir doch, liebe Sabine, dass es dir in diesem Garten gefallen würde! Wir waren vielleicht zwei oder drei Stunden dort, aber ich hätte auch noch viel länger gucken können. Jetzt wüsste ich zu gerne, zu was dich die Objekte von Frau Bussen inspiriert haben.
Ich wünsche dir viel Freude beim Schneiden und beim Verarbeiten des Rückschnitts,
herzliche Grüße
Susanna
Hallo Susanna,
immer wenn man denkt, das war der Garten jetzt, kommt noch eine neue Ansicht und noch eine. Beeindruckend!
Schön, die Pimpernuss in einem Garten zu sehen. Ich kann mich noch an die Kunstwerke auf der LaGa in BaLi erinnern!
Hatte sie auch fotografiert.
VG
Elke
Hallo Elke,
es war spannend, all den Wegen zu folgen und immer Neues zu entdecken. Das macht gute Gestaltung aus.
Liebe Grüße
Susanna
Wow, welch umfangreicher Einblick in einen Garten, der sich bestimmt sehr, sehr lohnt zu besuchen! Tolle Kombinationen von Pflanzen, Material und schöner Kunst😍!
Danke für den Einblick!
LG Natascha
Wie schön, dass du uns mal wieder begleitet hast, liebe Natascha. Der Garten hätte dir in Natur sicher auch gut gefallen.
Liebe Grüße
Susanna
Vielen Dank, liebe Susanna, für die tollen Einblicke in diesen schönen Garten mit so vielen, beeindruckenden Metall- und Naturelementen.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, viele liebe Grüße
Vielen Dank, dass du uns virtuell durch den Garten begleitet hast, liebe Heike. Es war ein Genuss, ihn zu erkunden.
Liebe Grüße und dir einen schönen Sonntag
Susanna
Wow, der Garten begeistert mich, liebe Susanna und ich danke dir für diese tolle Präsentation und der Gartenbesitzerin ihren Garten für alle hier zugänglich zu machen.
Solch ein Kleinod in deiner Nähe … wie toll ist das denn, denn die wunderbaren Werkstücke integrieren sich perfekt in den vielseitig und spannungsreich gestalteten Garten, der eine wunderbare Stimmung verströmt – sehr gekonnt wird Natur mit Kunst vereint.
Vielleicht schaffen wir es ja dieses Jahr die offenen Gärten in deiner Nähe zu besuchen.
Einen lieben Gruß und ein feines Wochenende wünscht euch Marita
Ich habe mich gefreut, mal wieder so einen besonderen Garten in unserer Gegend zu entdecken, liebe Marita. Wenn du zu den offenen Gärten in OWL kommst, melde dich doch bitte. Vielleicht können wir euren Besuch bei uns gemütlich ausklingen lassen.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Susanna
Werde ich machen, liebe Susanna.
LG
Ich freue mich, Marita!
Wow! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll… bei den Pflanzen, bei der Gestaltung oder bei den tollen Kunstwerken… Einfach toll! Ein Garten, in dem viel Liebe zum Detail steckt.
Danke fürs Zeigen!
Viele Grüße von
Margit
Das kann ich gut verstehen, liebe Margit. So ging es mir beim Aussuchen der Fotos und beim Erstellen der Struktur für den Artikel. Wo fängt man an bei all den schönen Eindrücken?
Liebe Grüße
Susanna
Danke für diesen Rundgang im Traumgarten, liebe Susanna. Was soll man zuerst erwähnen, die wunderschöne Pflanzenwelt oder die eingefügte Kunst? Beides, zusammen, ergibt eine Symbiose. Kein "Gegenstand" im Garten, raubt dem anderen die Existenz. Es erscheint alles so, wie von der Natur so gewollt. Ich bin so begeistert von diesem Garten. Ein Gesamtkunstwerk für mich. Hab eine schöne neue Woche und liebe Grüße an Dich
Diese Kombination von Kunst und natürlich gestalteter Pflanzenwelt hat mich auch sehr begeistert, liebe Barbara!
Ich wünsche dir auch eine gute neue Woche, herzliche Grüße
Susanna
Hallo Susanna,
was für ein großartiger, verwunschener Garten. Und die Objekte sind darin so wunderbar natürlich platziert als wären sie darin seit Urzeiten gewachsen. Herrlich!
Viele Grüße
Claudia
Verwunschen trifft es gut, zumindest für einige Bereiche, liebe Claudia. Ein ganz besonderer Garten!
Liebe Grüße
Susanna
Ein wirklich eindrucksvoller Garten mit den Fotos hervorragend in Szene gesetzt. Die Größe von 5000 m2 ist schon gewaltig. Dabei kann man überall erkennen, dass der Natur nicht freien Lauf gewährt, sondern gestalterisch eingegriffen wird. Ich wundere mich wie man dies zu zweit schaffen kann oder gibt es professionelle Hilfe?
Kunst im Garten finde ich schon schön. Aber es muss wirklich kreative Kunst sein nicht Dekostücke vom Baumarkt, die zu Tausenden hergestellt werden. Wenn man in der Lage ist diese Kunst selbst herzustellen, hat es um so mehr Berechtigung sie zu zeigen.
Es ist wirklich ein Garten, den man sich anschauen sollte, für mich leider zu weit.
Hallo Jörg,
über die Größe des Gartens war ich auch erstaunt, zumal er bisher neben der Berufstätigkeit gepflegt wurde. Andere machen daraus einen Vollzeit-Job und hier wird das zu zweit gestemmt!
Diese floristischen Objekte haben mich auch sehr beeindruckt; in etwas kleiner hätte ich so etwas auch gerne im Garten.
Liebe Grüße Susanna