Gartengestaltung, Gestalten mit Pflanzen, Trockenheitsresistente Pflanzen

Trockenheitsresistente Pflanzen Teil 1: heimische Stauden und Zweijährige für trockene, sonnige Standorte

18. September 2026
Heimische trockenheitsresistente Stauden: Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) und weiß-rosa Schafgarbe (Achillea)

Ihr Lieben,
nach diesem heißen Sommer, in dem wir alle sehnlichst auf Regen gewartet haben, werden so manche Lücken neu gefüllt und Beete neu geplant werden. Durstige Pflanzen wie Hortensien, Silberkerzen oder Schlangenköpfe waren ohne regelmäßiges Gießen kaum zu retten. In unserem Garten sind es die Astilben, die nun schon das dritte Jahr in Folge jämmerlich braun waren, bevor die spärliche Blüte da war.
Trockenheitstolerante und hitzeverträgliche Alternativen sind gefragt. In diesem Artikel stelle ich euch eine Auswahl heimischer Stauden und Zweijähriger vor, die mit den zunehmenden trockenen Perioden zurecht kommen.

Heimische trockenheitsresistente Stauden: Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) und weiß-rosa Schafgarbe (Achillea)
Heimische trockenheitsresistente Stauden: Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) und weiß-rosa Schafgarbe (Achillea)

Warum heimische trockenheitsverträgliche Pflanzen?
Heimische Pflanzen bieten den spezialisierten Wildbienen Nahrung, die auf bestimmte Arten angewiesen sind. Sie sind ökologisch wertvoll und je mehr davon auf unserem Buffet angeboten werden, desto besser.
Nicht heimische Pflanzen haben dennoch ihre Berechtigung und erweitern das Angebot für die Generalisten unter den Insekten. Von ihnen stelle ich euch demnächst weitere vor.

Für unsere Insektenwelt sind die natürlich vorkommenden Arten dieser Pflanzen besonders wertvoll. Die Sorten haben möglicherweise nicht gleich viel Pollen und Nektar.

Stauden

Färberkamille (Cota tinctoria)

Die Färberkamille (Cota tinctoria syn. Anthemis tinctoria) blüht von Mai/Juni bis September in einem warmen Gelb und wird 30 bis 60 cm hoch. Es gibt verschiedene Sorten in Weiß, Creme und Gelb, alle mit gelber Mitte. Sie bevorzugt schottrige, humusarme, durchlässige Böden. Mitte Mai schiebt in unserem Beet die Sorte 'Susanna Mitchell' ihre ersten Blüten neben der Bleichen Schwertlilie (Iris pallida) 'Argentea Variegata' in die Höhe. Im Vordergrund blüht das Sonnenröschen (Helianthemum) 'Elfenbeinglanz':

Färberkamille (Cota tinctoria) 'Susanna Mitchell' mit Bleicher Schwertlilie (Iris pallida) 'Argentea Variegata' und Sonnenröschen (Helianthemum) 'Elfenbeinglanz'
Färberkamille (Cota tinctoria) 'Susanna Mitchell' mit Bleicher Schwertlilie (Iris pallida) 'Argentea Variegata' und Sonnenröschen (Helianthemum) 'Elfenbeinglanz'

Hohe Fetthenne (Hylotelephium telephium syn. Sedum telephium)

Die Hohe Fetthenne (Hylotelephium telephium syn. Sedum telephium) ist ein Klassiker, der sowohl auf trockenem als auch auf frischem Boden gedeiht. Mein Favorit ist die bewährte standfeste Sorte 'Brillant', oft auch als 'Brilliant' geführt, die zusammen mit den aufrechten Blättern der Deutschen Schwertlilie (Iris germanica) Struktur ins Beet bringt. Sie blüht von August bis Oktober und ist fast das ganze Jahr über schön.

Hohe Fetthenne (Hylotelephium telephium syn. Sedum telephium) 'Brilliant' mit Deutscher Schwertlilie (Iris germanica) und Gelbem Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)
Hohe Fetthenne (Hylotelephium telephium syn. Sedum telephium) 'Brilliant' mit Deutscher Schwertlilie (Iris germanica) und Gelbem Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)

Auch 'Herbstfreude' ist eine gute Sorte, die mit Blausternbusch (Amsonia), Quirlblütigem Salbei (Salvia verticillata) 'Purple Rain', Woll-Ziest (Stachys byzantina) und Gräsern im Spätsommerbeet eine gute Figur macht.

Hohe Fetthenne (Hylotelephium telephium syn. Sedum telephium) 'Herbstfreude', Blausternbusch (Amsonia), Quirlblütiger Salbei (Salvia verticillata) 'Purple Rain' und Woll-Ziest (Stachys byzantina) mit Gräsern im Spätsommerbeet
Hohe Fetthenne (Hylotelephium telephium syn. Sedum telephium) 'Herbstfreude', Blausternbusch (Amsonia), Quirlblütiger Salbei (Salvia verticillata) 'Purple Rain' und Woll-Ziest (Stachys byzantina) mit Gräsern im Spätsommerbeet

Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum)

Der Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) blüht von Juni bis August und zeigt noch bis zum Frost eine Nachblüte. Er bildet dichte Kissen von 30 cm Höhe, die kaum unerwünschte Pflanzen durchkommen lassen. Mit zierlichem Laub und offenen Schalenblüten untermalt er eine Persische Rose, die sein Rosa in ihrem Farbverlauf perfekt widerspiegelt:

Rosa Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) mit Sternkugel-Lauch (Allium christophii) und einer Persischen Rose
Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) mit Sternkugel-Lauch (Allium christophii) und einer Persischen Rose

Zudem hat er eine hübsche Herbstfärbung, die bei den Sorten unterschiedlich ausgeprägt ist.

Die Herbstfärbung des Blut-Storchschnabels (Geranium sanguineum) im November
Die Herbstfärbung des Blut-Storchschnabels (Geranium sanguineum) im November

Karthäuser Nelke (Dianthus carthusianorum)

Die Karthäuser Nelke (Dianthus carthusianorum) lässt ab Juni ihre kräftig pinken Blüten an langen, dünnen Stielen über dem grasähnlichen Laub schweben. Schneidet ihr sie nach dem ersten Blütenschub bis auf den Blattschopf herunter, bildet sie noch einmal neue Blüten aus.
Mit Woll-Ziest, Katzenminze und rosa Schafgarbe ist dieses Beet eine unschlagbare sommerliche Insektenweide:

Karthäuser Nelke (Dianthus carthusianorum) mit Woll-Ziest (Stachys byzantina), Schafgarbe (Achillea) und Katzenminze (Nepeta)
Karthäuser Nelke (Dianthus carthusianorum) mit Woll-Ziest (Stachys byzantina), Schafgarbe (Achillea) und Katzenminze (Nepeta)

Steppen-Salbei (Salvia nemorosa)

Den Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) gibt es in verschiedenen Rosa- und Violetttönen sowie in Weiß und er lässt sich vielfältig kombinieren. Auch er blüht im Juni und Juli und nach einem Remontierschnitt nochmals im Spätsommer. Damit er euch lange Freude macht, solltet ihr ihn vor Schnecken schützen und alle 5 Jahre teilen. Hübsch ist die Kombination dieser violetten Sorte mit der weiß-rosa Schafgarbe:

Heimische trockenheitsresistente Stauden: Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) und weiß-rosa Schafgarbe (Achillea)
Heimische trockenheitsresistente Stauden: Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) und weiß-rosa Schafgarbe (Achillea)

Gewöhnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)

Das Echte oder Gewöhnliche Leinkraut (Linaria vulgaris) erinnert mit seinen kleinen gelben Blüten an Löwenmäulchen. Es hat eine lange Blütezeit von Juli bis Oktober und wird bis zu 60 cm hoch. Aber Vorsicht: es breitet sich durch Ausläufer und über Samen aus und ist konkurrenzstark gegenüber seinen Beetnachbarn. Im Gegensatz zu den meisten anderen hier aufgeführten Pflanzen möchte das Leinkraut einen eher nährstoffreichen Boden. Hier bringt es zusammen mit der violetten Aster Farbe zwischen Yucca, Zartes Federgras und Bergminze.

Gewöhnliches Leinkraut (Linaria vulgaris), violette Aster, Yucca, Zartes Federgras (Nassella tenuissima) und Bergminze
Gewöhnliches Leinkraut (Linaria vulgaris), violette Aster, Yucca, Zartes Federgras (Nassella tenuissima) und Bergminze

Berg-Flockenblume (Centaurea montana)

Die Berg-Flockenblume (Centaurea montana) wird etwa 40 cm hoch und blüht im Juni und Juli. Sie verträgt auch halbschattige Plätze und mag es ebenfalls nährstoffreicher. Putzt ihr Verblühtes regelmäßig aus, bildet sie immer wieder neue Blüten. Das Ausputzen verhindert auch, dass sie sich stark versamt.

Staude für trockene Beete: Berg-Flockenblume (Centaurea montana) mit blauen Blüten
Staude für trockene Beete: Berg-Flockenblume (Centaurea montana)

Mit nur etwa 10 bis 30 cm Höhe ist die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) ein Zwerg in ihrer Gattung. Zierliche Blüten an dünnen Stielen werden von Mai bis September gebildet. Sie gedeiht auch auf frischem Boden.

Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)

Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium)

Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) zeigt ihre Blüten im Juni/Juli und nach einem Rückschnitt nochmals im September. Sie breitet sich über Ausläufer aus und mag keinen zu nährstoffarmen Boden. Ist er jedoch zu nahrhaft, leidet ihre Standfestigkeit. Es gibt Sorten in Rot, Rosa, Violett und Lachsrosa. In der Natur sind die Blüten meist weiß, gelegentlich auch rosa.
Die Schafgarbe verschwindet nach einigen Jahren aus dem Beet, wenn sie nicht alle drei bis vier Jahre geteilt wird.

Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) 'Colorado' mit feinem, farnähnlichem Laub in Rosa und Pink
Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) 'Colorado'

Kurzlebige Stauden

Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca)

Die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) blüht von Juli bis September und wird etwa 60 bis 80 cm hoch. Zwar ist sie kurzlebig, erhält sich aber wie die folgenden Pflanzen dieser Auswahl durch Selbstaussaat, wenn ihr der Standort zusagt.
In unserem Beet blüht die Sorte 'Moon Dance', die mit 30 bis 40 cm Höhe kleiner und kompakter bleibt als die Art. Sie passt unter anderem zum Zarten Federgras (Nassella tenuissima) und der Blauraute (Salvia yangii syn. Perovskia atriplicifolia) ganz hinten:

Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) und Zartes Federgras (Nassella tenuissima)
Für den Garten ohne Gießen: Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) und Zartes Federgras (Nassella tenuissima)

Blauer Lein (Linum perenne)

Der Blaue Lein (Linum perenne) ist eine zauberhaft filigrane Staude mit zarten hellblauen Blütchen von Juni bis August. Hier ist er mit dem Kaukasus-Storchschnabel (Geranium renardii) und dem feinen Laub des Fenchels (Foeniculum vulgare) zu sehen:

Blauer Lein (Linum perenne) mit Kaukasus-Storchschnabel (Geranium renardii) und dem feinen Laub des Fenchels (Foeniculum vulgare)
Blauer Lein (Linum perenne) mit Kaukasus-Storchschnabel (Geranium renardii) und dem feinen Laub des Fenchels (Foeniculum vulgare)

Moschusmalve (Malva moschata)

Die Moschusmalve (Malva moschata) blüht von Juli bis September und wird etwa 50 cm hoch. Es gibt auch eine weiße Sorte 'Alba'. Sie harmoniert mit vielen anderen Stauden und gefällt mir gut mit Rosen und dem Kugel-Lauch (Allium sphaerocephalon).

Rosa Moschusmalve (Malva moschata) mit Kugel-Lauch (Allium sphaerocephalon)
Moschusmalve (Malva moschata) mit Kugel-Lauch (Allium sphaerocephalon)

Wegwarte (Cichorium intybus)

Die Wegwarte bleibt auf mageren Standorten klein, so wie wir sie von Straßenrändern kennen. Auf nährstoffreichem frischem Boden kann sie ausladend und 1,50 m hoch werden. Dann ist sie nicht sehr standfest und ihr solltet sie aufbinden. Sie bildet im ersten Jahr eine Blattrosette und blüht ab dem zweiten Jahr. Hier ist sie zusammen mit der Dunklen Königskerze (Verbascum nigrum) zu sehen:

Wegwarte (Cichorium intybus) und Dunkle Königskerze (Verbascum nigrum)
Wegwarte (Cichorium intybus) und Dunkle Königskerze (Verbascum nigrum)

Die Wegwarte erhält sich durch reichliche Selbstaussaat im Garten. Die Sämlinge können leicht mit dem Löwenzahn verwechselt werden:

Junger Sämling der Wegwarte (Cichorium intybus)
Junger Sämling der Wegwarte (Cichorium intybus)

Zweijährige

Wilde Möhre (Daucus carota)

Die Wilde Möhre (Daucus carota) bereichert die Beete nicht nur mit ihren duftigen sommerlichen Dolden, sondern auch mit den Samenständen, die an kleine Nester erinnern und monatelang haltbar sind. Sie harmoniert mit der Duftnessel (Agastache) 'Blue Fortune' und Argentinischem Eisenkraut (Verbena bonariensis) :

Wilde Möhre (Daucus carota) mit Duftnessel (Agastache) 'Blue Fortune' und Argentinischem Eisenkraut (Verbena bonariensis)
Stauden für heiße Sommer: Wilde Möhre (Daucus carota) mit Duftnessel (Agastache) 'Blue Fortune' und Argentinischem Eisenkraut (Verbena bonariensis)

Natternkopf (Echium vulgare)

Der Natternkopf (Echium vulgare) bringt von Juni/Juli bis August sein tolles Blau in den Garten. Er wird 60 bis 80 cm hoch und versamt sich stark. Er passt nicht nur zu anderen Wildstauden sondern auch durchaus zu Rosen mit offenen Schalenblüten wie der rosa Beetrose 'Sweet Pretty' :

Blau blühender Natternkopf (Echium vulgare) mit der rosa Beetrose 'Sweet Pretty' mit offenen Schalenblüten
Staude, die wenig Wasser braucht: Natternkopf (Echium vulgare) mit der Beetrose 'Sweet Pretty'

Dunkle oder Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum)

Die Dunkle oder Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum) reckt ihre gelben Blütenkerzen mit den roten Staubfäden im Juli und August bis zu 1,20 m in die Höhe (s. Foto oben mit der Wegwarte). Unten seht ihr die Weiße Königskerze (Verbascum nigrum) 'Album', eine Sorte der Dunklen Königskerze zusammen mit dem Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) 'Caradonna' und der Himalaya-Wolfsmilch (Euphorbia griffithii) 'Fireglow' im Hintergrund:

Dunkle Königskerze (Verbascum nigrum) 'Album' mit weißen Blüten, Himalaya-Wolfsmilch (Euphorbia griffithii) 'Fireglow' und vioSteppen-Salbei (Salvia nemorosa) 'Caradonna'
Dunkle Königskerze (Verbascum nigrum) 'Album', Himalaya-Wolfsmilch (Euphorbia griffithii) 'Fireglow' und Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) 'Caradonna'

Violette Königskerze (Verbascum phoeniceum)

Die Violette Königskerze (Verbascum phoeniceum) variiert in der Blütenfarbe von Weiß über Rosa und Violett bis rötlich. Sie blüht schon im Mai und Juni und bleibt mit 60 bis 90 cm deutlich kleiner. Die Sorte 'Clementine' hat apricotfarbene Blüten mit violetten Staubgefäßen. Hier ist sie mit violettem und weißem Zierlauch zu sehen:

Violette Königskerze (Verbascum phoeniceum) 'Clementine' mit Zierlauch in Weiß und Violett
Violette Königskerze (Verbascum phoeniceum) 'Clementine' mit Zierlauch in Weiß und Violett

Übrigens …
Der Natternkopf, die Färberkamille, die Wegwarte und die Moschus-Malve sind keine Pflanzen, die es bei uns schon immer gab. Sie kamen vor 1492 zu uns und werden als heimisch betrachtet. Man nennt sie Archäophythen. Sie sind ein Teil unserer Natur geworden und wichtige Nahrungslieferanten für Wildbienen, Schmetterlinge und Co.

Jeder Garten, jeder Standort ist anders. Deshalb gibt es keine Garantie, dass diese Pflanzen bei euch gedeihen. Die Erfahrungen in vielen Gärten haben jedoch gezeigt, dass sie im Vergleich mit anderen deutlich besser mit Trockenheit und hohen Temperaturen zurecht kommen.
Dennoch brauchen sie regelmäßige Wassergaben, bis sie gut eingewachsen sind.

Die ebenfalls heimische, trockenheitstolerante Bergminze und attraktive Beetnachbarn für sie stelle ich euch im Beitrag "Kleinblütige Bergminze oder Steinquendel (Calamintha nepeta) pflanzen und kombinieren" vor.

Wie immer freue ich mich, wenn ihr euch die Zeit nehmt, mir unten einen Kommentar zu hinterlassen. Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, herzliche Grüße
eure Susanna

40 Kommentare

  • Antwort Helma Willand 18. September 2026 at 9:18

    Moin aus Ostfriesland liebe Susanna,

    die meisten der von Dir gezeigten Pflanzen habe ich vorletztes Jahr bei der Gestaltung unseres jetzigen Gartens eingesetzt und konnte in diesem „besonderen“ Sommer nur positive Erfahrungen machen. Sie ergänzen außerdem perfekt meine Rosen 😍!

    Hab ein feines Wochenende! Helma

    • Antwort Susanna 18. September 2026 at 9:22

      Wie schön, dass du die Trockenheitstauglichkeit dieser Pflanzen bestätigen kannst, liebe Helma. Da hast du die perfekte Auswahl für diesen Sommer getroffen.
      Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende,
      liebe Grüße
      Susanna

  • Antwort Inge 18. September 2026 at 9:41

    Liebe Susanna,
    in diesem heißen Sommer konnte man im Garten gut sehen, was man in der Staudenpflanzung noch verändern könnte. In unserem Garten ist fast alles schon da, was du in deinem – wie immer – tollem Beitrag vorstellst. Natternkopf und Moschusmalve vermehren sich hier schon fast zu stark, sie kommen auch überall aus den Pflasterfugen. Geranium aller Art hält gut durch, lediglich Geranium " Rozanne " mag es nun mal feucht und hat sich leider verabschiedet. Glockenblumen halten auch viel aus, besonders schätze ich da die pfirsichblättrigen und die nesselblättrigen Glockenblumen. Auf dem Foto mit Yucca und Federgras ist eine violette Aster zu sehen, die ich auch im Garten habe. Leider ist mir der Name verloren gegangen, weißt du ihn ? Diese Aster ist von allen Pflanzen in unserem Garten die härteste, ich habe den Eindruck, sie kommt völlig ohne Wasser aus. Im Herbst verwöhnt sie uns über lange Zeit mit tausenden kleiner Blütchen über dem fiedrigen Laub. Zu unseren Himalaja Birken sieht sie einfach zauberhaft aus. Ich liebe diese Pflanze. Sie scheint steril zu sein, ich habe in dreißig Jahren noch nie Sämlinge gefunden.
    Die Karthäusernelke steht auf meiner Wunschliste, die steht in einem Garten in der Nähe reich blühend in einer trockenen Einfahrt.
    Da wäre noch Hortensie " Annabel ", eigentlich müsste sie weg, aber wir haben im Grundstück etliche größere Bestände davon, es bräuchte einen Bagger um alle zu entfernen. Davor graut mir mehr, als wenn ich gießen muss. Naja, wir haben ja die große " Zisterne "….
    Liebe Grüße
    Inge

    • Antwort Susanna 18. September 2026 at 11:13

      Der Natternkopf versamt sich hier auch reichlich, liebe Inge, die Moschusmalve dürfte gerne mehr "Kinder bekommen".
      Mit der Aster kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Es gibt so viele …
      Die Hortensie "Annabelle" war in unserem Garten trotz Gießen sehr früh braun und muss nun gehen. Das gibt Platz für Neues, darauf freue ich mich.
      Liebe Grüße
      Susanna

    • Antwort Sabine 18. September 2026 at 12:07

      Hallo, Inge,
      wo du Geranium 'Rozanne' erwähnst….Fliegt bei mir dieses Jahr raus. In den letzten Jahren nach dem Rückschnitt immer Mehltau und keine zweite Blüte. Auch 'Orion' schwächelt deutlich. In Größe und Blüte ja etwas ähnlich, auch wenn er nicht dieselbe Leichtigkeit hat, ist ja der Wald-Storchschnabel. Blüht bei mir seit Pflanzung vor 16 Jahren an allen möglichen Standorten zuverlässig nach und lässt sich nicht einpudern. Klopf auf den Holztisch – aber nicht, wenn gleich die Kaffeetasse drauf steht.
      Viele Grüße
      Sabine

    • Antwort Sabine 18. September 2026 at 12:32

      Oha. Verschrieben – wie eben erst nach dem Senden gesehen. Mit den Gedanken schon beim Waldspaziergang, den ich nach dem Kaffee mit Törtchen in Planung habe. Pracht-Storchschnabel meinte ich. Obwohl ich auch Wald-Storchschnabel an einer schattigeren Ecke habe, aber die Blüte ist hier nicht sooo prominent. Und wenn ich schon storchschnabuliere-schwadroniere……Oxford-Geranium 'Orkney Cherry' ist einer meiner dankbarsten überhaupt 😊.

      • Antwort Inge 18. September 2026 at 16:44

        Hallo Sabine,
        da kann ich mich nur anschließen -"Orkney Cherrie" bildet große Matten und blüht ununterbrochen, trotz Hitze .
        Viele Grüße Inge

  • Antwort Heike 18. September 2026 at 9:53

    Hallo Susanna,
    vielen Dank für die vielen schönen Tipps. Ich muss mich immer zusammenreißen, dass ich nicht gleich wieder alles bestelle. Ich neige dazu, alle Pflanzen haben zu wollen und habe dadurch ein Durcheinander an verschiedenen eigentlich schönen Pflanzen.
    Ich versuche, mich zu disziplinieren und habe schon mehr von den schon vorhandenen Dauerblühern gepflanzt, die sich dann immer wiederholen sollen. Meine Farben sind 'weiß, blau/lila und rosa' Töne. So habe ich jetzt an verschiedenen Stellen immer mehrere vom Kerzenkönterich Speziosa, Gaura Lindheimeri Whirling Butterflies und Agastache Blue Fortune gepflanzt. Ich denke, so bekomme ich dann endlich mehr Struktur in die Beete, Vielen Dank für dafür 😉
    Deine Artikel sind immer sehr toll, die Fotos Klasse und ich lerne eigentlich immer etwas dabei.
    Liebe Grüße
    Heike
    Mecklenburg-Vorpommern

    • Antwort Susanna 18. September 2026 at 11:18

      Hallo Heike,
      Wiederholung im Garten wird mir immer wichtiger und es dämmt meinen Wunsch nach immer neuen Gartenschätzchen ein. (Manchmal werde ich dennoch schwach …) Das spart zudem noch Geld, da ich durch Teilung viele neue Pflanzen gewinnen kann.
      Du hast schöne Stauden für deine Gruppen gewählt, es sind alles tolle Hingucker!
      Liebe Grüße in den Norden
      Susanna

  • Antwort Carola Falkenstein 18. September 2026 at 10:13

    Guten Morgen Susanna
    Das Thema deines neuesten Blogbeitrags ist so passend und kommt bestimmt für viele deiner Follower und Leser zur rechten Zeit. Ist doch bald Pflanzzeit und die entstandenen Lücken wollen sinnvoll & mit Weitblick geschlossen werden. Die von dir erwähnte Bergflockenblume hat es bei mir trotz Wassergaben nicht geschafft. Vielleicht bekommt sie ja noch einen Versuch … herzliches Grüssleeeee Caro

    • Antwort Susanna 18. September 2026 at 11:23

      Guten Morgen Caro,
      das Thema drängte sich mir nach diesem Sommer geradezu auf. Schade um deine Bergflockenblume! Hier kommt sie ganz gut allein zurecht.
      Heute beginnen wir mit dem Umgestalten: Ich habe eine Bauern-Hortensie entfernt, die viel Platz einnahm und nicht mehr blühen wollte. Nun gibt es Platz im Schattenbeet, das auch gleich noch eine neue Einfassung bekommt.
      Dir wünsche ich viel Spaß bei der Gartenarbeit und ein schönes Wochenende,
      liebe Grüße
      Susanna

  • Antwort Sabine 18. September 2026 at 10:45

    Guten Morgen, Susanna,
    vielen Dank für die vielen Anregungen. Ein bisschen traurig war ich bei Anthemis (klingt irgendwie netter als Cota 😉) und Echium.
    Beide wollten trotz mehrfacher Versuche nicht bei mir bleiben. Dabei ist die Susanna doch so eine Hübsche, nich? Und begleitet vom Natternkopf in Blö die reine Wucht. Echium 'Red Feathers' hält sich dagegen tapfer – aber recht verhalten.
    Herausforderung auf der Scholle ist der schwere Boden, und man kann halt nicht überall metertief austauschen, nur immer wieder ein wenig verbessern.
    Der Rasen ist spätestens ab jetzt auch immer fücht, und was habe ich in all den Jahren hier das Sandmännchen gegeben… Meine Astilben sehen auch sehr traurig aus – obwohl sie ja im füchten Beet stehen. Viele Monate Matsch und dann doch zu trocken im Hochsommer.
    Dennoch gewinnt der Garten jetzt seine Schönheit zurück. Die Zieräpfelchen erröten, die ungefüllten Chrysanthemen locken mit verschwenderischem Orange-Gelb, Chinaschilf wedelt mit silbrigem Burgunder….und und und.
    Das Laub färbt sich so langsam ein, und der Rasen bietet einen ruhigen tiefen Smaragdton. Dass ich mir hier einen Restbestand gönne, liegt nicht nur an optischen Kriterien, sondern auch an den kleinen wilden Männern, die sich beim Omma-Besuch auf Picknickdecken ausbreiten und im Steine-Weitwurf messen. (Gibt immer ein herrliches Klonk, wenn man eines der drölftausend gusseisernen Pflanzgefäße trifft.)
    Der meiste Sumselverkehr findet jetzt zwischen Bergminze und den Teppich-Waldreben, die sich in die Thujen weben, statt.
    Die Arbeit geht mir bei meinen Wohlfühltemperaturen draußen deutlich leichter von der Hand. Bloß nicht an den langen dunklen Winter denken. Verzeihung! Ich muss jetzt leider kurz poetisch werden und aus Gottfried Kellers Abendlied zitieren:
    "Trinkt, o Augen, was die Wimper hält,
    Von dem goldnen Überfluss der Welt!"
    Allen ein schönes Wochenende – genießt die Zeit draußen und füllt eure Pflanzlisten.
    Jeden Freitagmorgen neue Ideen und Begehrlichkeiten 🤗.
    Liebe Grüße
    Sabine

    • Antwort Susanna 18. September 2026 at 11:33

      Wie schade, dass die Kombi aus Färberkamille und Natternkopf bei dir nicht aufgegangen ist, liebe Sabine.
      Mit "Cota" habe ich mich genauso schwer getan wie mit "Lamprocapnos" für das Tränende Herz, aber wenigstens tut das Vokabelnlernen etwas für die grauen Zellen.
      Deine herbstlichen Farben klingen toll. Hier beginnt der Dreiblütige Ahorn zu erröten und die Felsenbirne ist – noch früher als sonst – seit zwei Wochen bunt.
      Ja, es ist wunderbares Gartenwetter und ich werde heute mit dem Umpflanzen beginnen; es gibt Lücken zu füllen …
      Liebe Grüße
      Susanna

  • Antwort Hildegard Max 18. September 2026 at 10:57

    Auch wenn ich keine Kommentare schreibe, so lese ich die Nachrichten von dir, liebe Susanna, mit großem Interesse und erfreue mich an den schönen Bildern bzw, Beschreibungen von Gärten bzw. Gartenschauen.
    Für Pflanztips, was die heißen Sommertage anbelangt, bin ich auch dankbar und wandle mit deinen Empfehlungen meinen Garten peu à peu um.

    Ich habe zwei Ahorne im Garten mit hellgrünem Laub, das in den letzten Jahren schon im Juni welkte. Die oberen Blätter hatten regelrecht Sonnenbrand. Ich denke aber nicht daran, die Ahorne zu entfernen. Die müssen genauso wie ich der Sonne und der Hitze widerstehen.
    Liebe Grüße
    Hildegard

    • Antwort Susanna 18. September 2026 at 11:41

      Wie schön zu hören, dass dir meine Beiträge praktische Anregungen für deinen Garten bieten, liebe Hildegard. Es wird demnächst noch weitere Beiträge zum Thema "Pflanzen für trockene Standorte" geben; es wird ja immer wichtiger.
      Bei manchen Pflanzen müssen wir in Zukunft vom Standort her umdenken. Wie deinem Ahorn ging es meiner Elfenblume: Viele Jahre gedieh sie an ihrem Standort im Vorgarten, in den letzten drei Jahren ist sie "obenrum" verbrannt. Ich werde sie nun noch schattiger pflanzen.
      Liebe Grüße
      Susanna

  • Antwort Renate Zickenheimer 18. September 2026 at 11:10

    Liebe Susanna, bei mir musste dieses Jahr der Härtetest ausfallen, denn 2 x Hagel haben vernichtet, oder unmäßig gechopt, oder zerfleddert. Normalerweise hätte eigentlich alles den Härtetest bestehen müssen, denn ich gieße meinen Garten seit Jahren überhaupt nicht mehr. Nun sehe ich bei Dir einiges, was bisher wegen meinem schweren Lehmboden nicht ging. Aber so hübsche filigrane Dinge, wie das Leinkraut, kann ich ja im Steingarten testen. Danke für die Vorstellung. LG Wurzerl

    • Antwort Susanna 18. September 2026 at 11:48

      Den Hagel fand ich dieses Jahr besonders gemein, liebe Renate. Da haben wir einmal kaum Schnecken, und doch sehen die meisten Hosta erbärmlich aus.
      Unser durchlässiger Boden verlangt nach gelegentlichen Wassergaben und mittelfristig nach anderen Pflanzen – jeder Boden hat sein Für und Wider …
      Liebe Grüße
      Susanna

  • Antwort Bernd 18. September 2026 at 14:29

    hallo liebe Susanna,
    Moschusmalve und Wegwarte gedeihen bei uns auch sehr gut, besonders die rosararbenen Malven sind willkommen und machen schöne Akzente.
    Die Wegwarten machen ihrem Namen alle Ehre: am größten und besten wachsen sie mitten auf den Wegen.
    Und Storchschnabel aller Art breitet sich sowieso im ganzen Garten aus.
    Die anderen Wildstauden, die Du vorstellst, die habe ich alle irgendwann mal ausprobiert, es wurde leider nichts.
    Vor allem um den Wiesensalbei tut es mir leid, den hatten wir sogar in weiß und in rosa, aber irgendwann sind alle Pflanzen nach und nach verschwunden.
    Trotzdem haben wir eine so vielfältige und herrliche Insektenwelt, dass es die wahre Freude ist, draußen zu sitzen und zu beobachten.
    Danke für den schönen interessanten Bericht und Dir ein tolles Gartenwochenende, Bernd

    liebe Sabine, über Deine Rückmeldung zu den Blumenzwiebeln habe ich mich gefreut,
    ja, da sind wir wirklich im Gleichtakt, auch die Kommentare "Du hast doch schon alles so voll" , die kenne ich 🙂
    Aber davon lassen sich Freigeister wie wir nicht beeindrucken, gell 🙂

    • Antwort Susanna 18. September 2026 at 17:20

      Es ist immer schade, wenn Pflanzen einfach wieder aus dem Garten verschwinden, lieber Bernd. Da kann man nichts machen – jeder Garten ist eben anders. Aber wenn es bei euch so summt und brummt, ist anscheinend genug da für die Insektenwelt.
      Bei uns gibt es auch einige Storchschnäbel und gerade habe ich wieder eine tolle Sorte Blut-Storchschnabel entdeckt, die Sorte 'Elke'. Die möchte ich gerne noch für eine Zinkwanne haben.
      Ich wünsche dir ein wunderbares Gartenwochenende,
      herzliche Grüße
      Susanna

  • Antwort Margeranium 18. September 2026 at 16:05

    Eine tolle Liste an trockenheitsverträglichen Pflanzen hast Du zusammengestellt. Einige Stauden habe ich natürlich bereits. Den Steppensalbei habe ich neu gepflanzt. Sehr zur Freude der Schnecken! Mich wundert es ja, dass es dieses Jahr überhaupt Schnecken gibt. Sie haben sich wohl gut versteckt und gewartet, bis die ganz große Hitze vorbei war. Jetzt ist der Hunger wohl entsprechend groß! Haha…
    Viele Grüße von
    Margit

    • Antwort Susanna 18. September 2026 at 17:25

      Den Blut-Storchschnabel wirst du bestimmt haben, vermute ich, liebe Margit. Bei uns hat der Steppen-Salbei zum Glück unbehelligt geblüht. Als die Schnecken herauskamen, war der erste Blütenschub schon vorbei. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr auch weniger Schnecken gibt, das wäre schön.
      Viele Grüße
      Susanna

  • Antwort Pfälzerin 19. September 2026 at 7:58

    Ich bin begeistert von den vielen Pflanzen die Du heute vorstellst und die Sonne und Hitze vertragen. Einige solche wurden auch in unserem Garten angesiedelt. Allerdings habe ich keine wunderschön gestalteten Schaubeete, sondern eher eine 'gepflegte Wildnis'.
    Bei der Auswahl von Stauden für den Garten achte ich darauf, möglichst heimische Pflanzen auszuwählen, um unseren Insekten Nahrung und Unterschlupf bieten zu können. Nicht immer gelingt mir das, ich denke da gerade an die hübsche Ödland-Aster, die jetzt aufblüht und eine meiner Lieblingsstauden im September ist.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

    • Antwort Susanna 19. September 2026 at 8:33

      Guten Morgen, liebe Ingrid,
      in unserem Garten gibt es auch eine Mischung aus heimischen Pflanzen und anderen und ich freue mich, wie es an vielen Blüten summt und brummt. Die Ödlandaster bietet zumindest vielen Generalisten unter den Wildbienen Nahrung, das ist doch auch toll.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Susanna

  • Antwort Elke Schwarzer 19. September 2026 at 8:25

    Hallo Susanna,
    von den vielen schönen Pflanzen, die du zeigst, scheint sich bei mir nur die Moschus-Malve so richtig wohlzufühlen.
    Sie versamt sich selbst und erscheint selbst an gar nicht so sonnigen Stellen. Die anderen brauchen mehr Sonne und Freiraum als ich bieten kann.
    VG
    Elke

    • Antwort Susanna 19. September 2026 at 8:39

      Hallo Elke,
      im schattigen Garten ist die Pflanzenauswahl gar nicht so einfach. Die Moschus-Malve war für ein paar Jahre ganz aus unserem Garten verschwunden und ich hbe mich sehr gefreut, dass ich dieses Jahr wieder ein paar Exemplare hatte.
      Viele Grüße
      Susanna

  • Antwort Daniela 19. September 2026 at 13:04

    Ganz toller ausführlicher Bericht. Mega gut erstellt. Weiter so👍

    • Antwort Susanna 19. September 2026 at 20:32

      Herzlichen Dank. Ich freue mich, wenn ich weiterhelfen kann!
      Viele Grüße
      Susanna

  • Antwort Eva Ochensberger 19. September 2026 at 16:54

    Liebe Susanna

    Wieder ein sehr informativer und inspirierender Beitrag! 🌿 Gerade in Zeiten, in denen die Sommer immer heißer und trockener werden, wird es wohl zunehmend wichtiger, unseren Gärten Pflanzen zu geben, die mit diesen Bedingungen gut zurechtkommen.

    Fetthenne und Storchschnabel gehören auch bei mir zu den absoluten Lieblingen – robust, unkompliziert und trotzdem wunderschön. 🌸 Die Wegwarte hätte ich ebenfalls gerne in meinen Garten eingeladen, aber leider wollte sie bei mir nicht bleiben … der erste Versuch des Einsetzens ist jedenfalls gründlich gescheitert. 😉 Vielleicht bekommt sie ja irgendwann noch eine zweite Chance!

    Danke wieder für deine vielen schönen Anregungen und dafür, dass man beim Lesen immer wieder Lust bekommt, im eigenen Garten etwas Neues auszuprobieren. 💚 Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende! Eva

    • Antwort Susanna 19. September 2026 at 20:38

      Da gebe ich dir vollkommen recht, liebe Eva: Unsere Gärten werden sich verändern müssen. Nach und nach werden wir auf die durstigen Kandidaten verzichten müssen. Wie schade, dass die Wegwarte bei dir wieder verschwunden ist. Hier wächst sie wie Unkraut, aber wie gesagt, jeder Garten ist anders.
      Ich freue mich, dass ich dich wieder inspirieren konnte und wünsche dir viel Freude im Garten!
      Herzliche Grüße
      Susanna

  • Antwort Anna Gutt 21. September 2026 at 15:18

    Bei trockenheitstoleranten Pflanzen denkt man natürlich sofort an die "üblichen Verdächtigen" – die mediterranen Halbsträucher; bei schweren Böden ist da allerdings im Winterhalbjahr oft die Staunässe ihr Gegenspieler. Aus dieser Kategorie vielleicht nicht so oft gepflanzt: Ruta gravolens (Weinraute), Teucrium hycranicum (Persischer Gamander), Teucrium x lucidrys (Edelgamander; immergrün; auch als Beeteinfassung) – einmal eingewachsen ist kein Gießen mehr notwendig. Bei den Perowskien gibt es übrigens Perovskia scrophularifolia (Runzelige Perowskie), deutlich kleiner bleibend als P. atriplicifolia – wenn man es mal braucht.
    Als zweijährige "Trockenheits-Heldin" kann ich noch Salvia sclarea (Muskateller-Salbei) empfehlen. Sie und der Persische Gamander säen sich recht gern selbst aus, werden aber nicht lästig damit.

    Dank Ihnen für diesen schönen Beitrag, und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.

    • Antwort Susanna 21. September 2026 at 16:16

      Hallo Anna,
      die Vielfalt der trockenheitsverträglichen Pflanzen ist größer, als man zunächst einmal denkt. Darum habe ich sie in mehrere Kategorien geteilt. Hier zu den heimischen Stauden und Zweijährigen hätten Ruta graveolens und Salvia sclarea auch gut gepasst, sie kommen aber in einem weiteren Beitrag "zu Wort".
      Die übrigen genannten Pflanzen finde ich auch wunderbar. Von der Blauraute (Salvia yangii syn. Perovskia atriplicifolia) gibt es inzwischen auch kleinere Sorten.
      Vielen Dank für die Anmerkungen und viele Grüße
      Susanna

    • Antwort Bernd 23. September 2026 at 16:56

      hallo Anna, herzlichen Dank für die tollen Pflanzentipps, Teucrium hycranicum war mir nicht bekannt und hat mich jetzt beim Nachschauen im Internet begeistert. Werde ich mir unbedingt besorgen. viele Grüße Bernd

  • Antwort Inge 22. September 2026 at 11:07

    Liebe Susanna,
    jetzt konnte ich über die Gärtnerei die Aster identifizieren, nach der ich dich gefragt habe. Es ist "Aster sedifolius nanus ".
    Ich kann sie nur wärmstens empfehlen. sie hält wirklich alles aus, und ist wunderschön. Ein Dauerblüher ! Toll zu Gräsern.
    Viele Grüße
    Inge

    • Antwort Susanna 22. September 2026 at 15:55

      Eine wirklich hübsche Aster, liebe Inge.
      Viele Grüße
      Susanna

  • Antwort David Lang 22. September 2026 at 22:31

    Angesichts heißer und trockener Sommer ist Ihr Beitrag über standortgerechte, trockenheitsresistente Stauden hochaktuell und wertvoll. Ein klimafreundlicher Garten muss keineswegs karg wirken, wenn man auf robuste, heimische Arten setzt, die mit wenig Wasser auskommen und gleichzeitig wertvolle Nahrung für Insekten bieten. Ihre konkreten Pflanzenempfehlungen und Hinweise zur richtigen Bodenvorbereitung helfen enorm dabei, den Garten zukunftssicher und pflegeleicht zu gestalten, ohne auf Blütenpracht verzichten zu müssen. Es ist inspirierend zu sehen, wie fundiertes Gärtnerwissen hier praxisnah vermittelt wird. Herzlichen Dank für diese nützlichen Gartentipps und die ansprechenden Pflanzbeispiele. Naturnahes Gärtnern schont nicht nur die Ressourcen, sondern schafft auch lebendige Oasen für Mensch und Tier. Wir danken Ihnen herzlich für diese nützlichen Praxistipps und Pflanzideen.

    • Antwort Susanna 23. September 2026 at 10:22

      Hallo David,
      trockenheitsverträgliche Pflanzen sind so ein wichtiges Thema, das uns wohl in Zukunft zunehmend beschäftigen wird. Ich freue mich, wenn meine Anregungen hilfreich sind!
      Viele Grüße
      Susanna

  • Antwort Anke 23. September 2026 at 7:35

    Liebe Susanna,

    da hast Du ja einige Pflanzen zusammen getragen, Hut ab. Viele Stauden habe ich schon im Garten, aber man findet immer wieder neue Inspirationen. Dieser Sommer war schon ziemlich anstrengend, die Trockenheit und die extreme Hitze. Allerdings frage ich, was wir Gärtner machen, wenn wir alle auf trockenheitsliebende Pflanzen umstellen und dann kommt ein Jahr mit extrem viel Regen ?

    Herzliche Grüße
    aus dem Taunus
    von Anke

    • Antwort Susanna 23. September 2026 at 10:19

      Das ist eine gute Frage, liebe Anke. Ein Patentrezept gibt es ebenso wenig wie eine klare Prognose, wie die kommenden Sommer sein werden. Die Klimagewinner werden Stauden mit einer größeren Standortamplitude sein, die sowohl trockene Standorte als auch frischen Boden vertragen. Für die trockenheitsliebende Pflanzen, die mir in nassen Wintern – die sind in der Regel eher das Problem – eingegangen sind, habe ich ein Kiesbeet und ein Sandbeet angelegt. Dort wird die Feuchtigkeit in tiefere Schichten abgeleitet und das Herz der Pflanzen steht trockener.Beide sind noch relativ neu und die Erfahrungen noch nicht zuverlässig, es sieht aber aus, als würde das eine gute Möglichkeit für die Zukunft.
      Liebe Grüße
      Susanna

  • Antwort kleiner-staudengarten 25. September 2026 at 18:35

    Du hast wieder so schöne Beispiele zusammengetragen, liebe Susanna…den Ziersalbei Carradonna mag ich so gerne, aber er scheint bei mir eher rückwärts zu wachsen. Ich vermute er hat nicht den nötigen ausreichenden Platz oder es ist ihm doch nicht trocken genug. Dafür schiebt die gelbe Skabiose unermüdlich neue Blütchen und die Färberkamille hat sich vom letzten Jahr nun eingelebt, denn sie hat toll geblüht. Die Bergflockenblume hat sich einen Platz in der Steinmauer gesucht und das weiße Verbascum fühlt sich hier in Fugenritzen auch besonders wohl.
    Wünsche dir ein feines Wochenende – einen lieben Gruß von Marita

    • Antwort Susanna 25. September 2026 at 18:40

      Da hast du schon viele trockenheitsverträgliche Schätzchen in deinem Garten, liebe Marita. Bei uns leidet der Steppen-Salbei unter den Schnecken. Sie haben mir schon einige Pflanzen vernichtet. Im Sandbeet klappt es jetzt besser.
      Ich wünsche dir auch ein wunderschönes Gartenwochenende
      liebe Grüße
      Susanna

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