Ihr Lieben,
Über die Wahl des heimischen Natternkopfes zur Wildpflanze des Jahres 2026 freue ich mich sehr, denn diese natürliche Schönheit ist mir in den letzten Jahren richtig ans Herz gewachsen und ich kann mir unseren sommerlichen Garten kaum ohne sie vorstellen.

Der Naturgarten e.V. ruft seit 2023 zur Wahl der Wildpflanze des Jahres und einer Tierart auf, die auf diese Pflanze angewiesen ist. Aus zehn Wildpflanzen wurden für dieses Jahr der Gewöhnliche Natternkopf und der Blauglänzende Natternkopf-Erdfloh gewählt. Auf Platz zwei kam die Wilde Möhre (Daucus carota) mit dem Rundhals-Schnellläufer, der ihre Samen frisst und auf Platz drei der Breitblättrige Thymian (Thymus pulegioides) mit dem Thymian- oder Regenbogen-Blattkäfer, der sich von Thymianblättern ernährt.*
Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und verwandt mit dem Vergissmeinnicht, dem Borretsch und dem Lungenkraut. Er wird etwa 60 bis 80 cm hoch und ca. 50 cm breit. Er ist bei uns heimisch und vollkommen winterhart.
Die erst rosa, dann kräftig blauen Blüten sitzen an kurzen Stielen entlang der borstigen, rot gepunkteten Stängel und erscheinen von Juni bis September.

Woher der Name "Natternkopf" kommt, ist gut zu erkennen, wenn man die Blüten mit den dünnen roten Staubfäden aus der Nähe betrachtet. Seht ihr die gespaltenen Zungen der Schlangen?

Zur Blütezeit ist der Natternkopf heftig von Insekten umschwärmt. Mit ihrem Nektar- und Pollenangebot ist die Pflanze eine Bereicherung für jeden Garten und besonders im naturnahen Garten häufig zu finden. Sie dient einer Vielfalt von Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlingen als Nahrungslieferant.


Der Gewöhnliche Natternkopf erhält sich durch Selbstaussaat, wo er sich wohl fühlt und bildet im ersten Jahr eine dichte dunkelgrüne Blattrosette. Die Blüten erscheinen dann im zweiten Jahr.
Möchtet ihr den Natternkopf umpflanzen, ist dies meist nur bei den kleinen Sämlingen erfolgreich, denn die Pflanze bildet eine kräftige lange Wurzel, die nicht abbrechen sollte.

Die Pflanze siedelt sich auf Kies- und Brachflächen an und wächst auch gerne mal auf Verkehrsinseln und Kreiseln. Sie bevorzugt warme, trockene bis frische Standorte in der vollen Sonne, gedeiht aber auch im Halbschatten, dort aber mit weniger reicher Blüte. Der Boden sollte gut durchlässig und nicht zu nährstoffreich sein. Hier steht sie zusammen mit der ebenfalls zweijährigen Wilden Karde (Dipsacus fullonum):

Als Insektenliebling ist der Samen des Natternkopfes in verschiedenen Saatgutmischungen für bunte Blühwiesen enthalten, wie hier zusammen mit rotem Mohn, hellblauem Borretsch (Borrago officinalis) und pinken Malven …

… oder mit Malven und Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) in allen Farben:

Auf einen Blick
Blütezeit: Juni bis September
Höhe und Breite: Höhe 60-80 cm, Breite 50 cm
Licht: volle Sonne bis Halbschatten
Boden: warm, trocken bis frisch und durchlässig, nicht zu nährstoffreich
Sonstiges: heimische Insektenweide
Pflege: die verblühten Pflanzen im Frühling komplett entfernen; junge Sämlinge können verpflanzt werden
Was passt zum Natternkopf (Echium vulgare)?
Ja, wie jetzt? Eine Wildpflanze kombinieren? Selbstverständlich könnt ihr Wildpflanzen und -kräuter ebenso mit anderen Pflanzen kombinieren wie die Ein- und Zweijährigen, die ihr in Samentütchen kauft oder die Stauden, die im üblichen Sortiment angeboten werden. Der Natternkopf wird wegen seiner Gartenwürdigkeit und des Wertes für die Insektenwelt inzwischen in vielen Gärtnereien angeboten.
Zum Natternkopf passen viele Stauden und Zweijährige, die ebenfalls sonnige warme Plätze auf durchlässigen Böden bevorzugen. Sein Blau harmoniert mit vielen anderen Farben.
Für lebhaft bunte Beete könnt ihr Ein- und Zweijährige dazu säen wie Ringelblume (Calendula officinalis), Kalifornischen Mohn (Eschscholzia californica), Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus), die heimischen Wilden Malven (Malva sylvestris) und Moschus-Malven (Malva moschata). Gut steht dem Natternkopf auch der rote Klatschmohn (Papaver rhoeas).
Zurückhaltender wirkt eine Pflanzung mit weißen oder cremefarbenen Partnern wie Kalifornischem Mohn 'Milk Maid', dem zarten weißen Stauden-Lein (Linum perenne) 'Album' oder 'Nanum Diamant' und weißer Prachtkerze (Oenothera lindheimeri).
In blassem Gelb fügen sich die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca), die Binsenlilie (Sisyrinchium striatum) und das Syrische Brandkraut (Phlomis russeliana) ins Beet ein.
Dazu passen silberlaubige Pflanzen wie Wollziest (Stachys byzantina), Sonnenröschen (Helianthemum-Hybride) 'Elfenbeinglanz', Perlkörbchen (Anaphalis triplinervis), Graues Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus) und Beifuß (Artemisia) 'Powis Castle'.
Mit bläulich-grünem Laub untermalt die Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites) den Natternkopf im Beetvordergrund.
Als Gräser eignen sich das Zarte Federgras (Nassella tenuissima) und das heimische Herz-Zittergras (Briza media). (Beide versamen sich, wo es ihnen gefällt. Sie sollten nur im Frühling etwas ausgeputzt werden. Wer die Zahl der Sämlinge verringern möchte, schneidet die Samenstände nach der Blüte ab.)
Auch Kräuter wie Lavendel, Rosmarin und Thymian locken Insekten an und teilen die Vorliebe für den sonnigen Standort.
Ton in Ton gefällt mir der blaue Lein (Linum perenne) dazu, der eine andere Blütenform und einen zarteren Ton mitbringt.
Kombinationen mit dem Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare)
Bei uns im Magerbeet fühlt sich der Natternkopf pudelwohl. Er steht hier zusammen mit Binsenlilie, Blauem Lein und Färberkamille (Cota tinctoria) 'Susanna Mitchell'. Im Vordergrund blüht in Weiß das Sonnenröschen 'Elfenbeinglanz':

Hier ist auch die Karthäuser Nelke (Dianthus carthusianorum) aufgeblüht:

Die Kombination mit der heimischen Nelke ist wunderbar lebhaft. Sie ist kurzlebig und erhält sich durch Selbstaussaat.

Das Zarte Federgras (Nassella tenuissima) fügt sich gut in die Pflanzengemeinschaft ein:

Selbst als Rosenbegleiter macht der Natternkopf eine gute Figur. Hier begleitet er die kleine ungefüllte Rose 'Sweet Pretty':

Auch zur Rose 'Mozart', die mit ihren offenen Schalenblüten die Insekten anlockt, passt er gut. In dieser Kombination summt und brummt es vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl!

Mit dem Gewöhnlichen Natternkopf verwandte Pflanzen
Der einjährige Wegerichblättrige Natternkopf (Echium plantagineum) ist stark verzweigt und wird etwa 40 cm hoch. Er kann von Ende März bis Ende Mai ins Beet gesät werden und blüht von Juni bis August.

Der Madeira-Natternkopf oder Stolz von Madeira (Echium candicans) ist ein buschiger Halbstrauch mit winzigen weißen, hell- oder dunkelblauen Blüten, die dicht an dicht an den Samenständen sitzen. Die Blätter sind länglich und graugrün.

Die Pflanze ist ursprünglich endemisch auf Madeira und den Kanarischen Inseln. Wir haben sie in Kalifornien fotografiert, wo sie als Zierpflanze beliebt ist und sich in Küstenregionen inzwischen invasiv vermehrt.

Webbs Natternkopf (Echium webbii) ist endemisch auf der Kanarischen Insel La Palma. Dort wächst er strauchig und wird bis 1,20 m hoch. Die Blütenstände sind dicht besetzt mit kleinen violett-blauen Blüten. Es gibt weiße und pinke Sorten. Bei uns ist er nicht winterhart und muss frostfrei überwintert werden. Während der warmen Monate gedeiht er an einem sonnigen, geschützten Platz.

Sehr zierend ist der zweijährige Wildprets Natternkopf (Echium wildpretii) mit einer aufrechten Blütenkerze mit roten Blütchen und silbergrauen länglichen Blättern. Er stammt von La Palma und Teneriffa und ist bei uns als Saatgut für die Kultur im Kübel erhältlich. Aber ich habe heute leider kein Foto für euch …
Die Blume des Jahres 2026: der Feldrittersporn (Consolida regalis)
Seit 1980 wählt auch die Loki Schmidt Stiftung eine Blume des Jahres. Für dieses Jahr fiel die Wahl auf den Feldrittersporn (Consolida regalis) stellvertretend für all die wilden Ackerblumen, die immer seltener werden.
Der Feldrittersporn ist ein einjähriges Hahnenfußgewächs. Er blüht von Mai bis September blau-violett und hat zierliche Einzelblüten mit einem Sporn, die an den zarten aufrechten Stielen fast zu tanzen scheinen. Früher war er häufig an sonnigen Wegrändern und auf Äckern zu finden, heute ist er selten geworden und steht auf der roten Liste der bedrohten Arten. In einigen Bundesländern wird er als stark gefährdet aufgeführt.

Die Staude des Jahres findet ihr im Beitrag "Staude des Jahres 2026: Schönaster (Kalimeris incisa) pflanzen und kombinieren"
*Quelle der zur Wahl stehenden Wildpflanzen und Insekten: https://naturgarten.org/wissen/category/wildpflanze-des-jahres/
Wie immer freue ich mich, wenn ihr euch die Zeit nehmt, mir unten einen Kommentar zu hinterlassen. Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, herzliche Grüße
eure Susanna




32 Kommentare
Der Artikel ist wie immer HERVORRAGEND. Danke!
Herzlichen Dank, liebe Monika! Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende,
liebe Grüße
Susanna
Ich glaube, ich muss in der Gärtnerei meines Vertrauens mal das Angebot gezielt nach heimischen Pflanzen durchforsten. Mir war früher gar nicht bewusst, was es da alles an Blüten gibt und irgendwie ist es schade, dass man bei der Gartenbepflanzung oft gar nicht einbezieht, was eigentlich bei uns vor der Türe wächst. Dabei beweisen deine schönen Fotos, dass sich die heimischen Stauden mindestens genauso gut im Beet machen und mindestens als Kombinationspartner auch für die Natur ein echter Gewinn sind.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
Hallo Vanessa,
heimische Wildpflanzen wurden lange stiefmütterlich behandelt, weil man sie mit dem naturnahen Garten assoziiert (zu Recht) und meinte, Naturgärten seien einfach nur wild und chaotisch (zu Unrecht). Die Prinzipien der Gartengestaltung lassen sich auch dort umsetzen und Wildpflanzen sind in der richtigen Kombi eine Bereicherung für Auge und Natur.
Dir auch ein schönes Wochenende,
viele Grüße
Susanna
guten Morgen liebe Susanna,
was für eine schöne Staude, und wie prächtig sie bei Euch im Trockenbeet gedeiht, sehr sehr schön und beeindruckend.
Den Natternkopf hatten wir vor Jahren auch an einem trockenen Standort im Garten
Er hat sich zuerst gut versamt, wollte aber freiwillig immer nur zwischen Wegplatten wachsen.
Und hier musste er mit der Wegwarte und der Nachtkerze konkurrieren und irgendwann hat er verloren.
Schade.
Stauden zwischen den Wegplatten, das ist sowieso ein spezielles Thema.
Wenn mein Partner im Garten mit der Schubkarre oder dem Rasenmäher unterwegs ist, stören ihn Pflanzen auf den Wegen,
aber wir finden immer Kompromisse.
Auch wenn wir den Natternkopf nicht mehr im Garten haben:
Er wächst in unserer Gegend überall und reichhaltig an Straßenrändern,
das ist wohl der perfekte Standort: dort wird ab und zu gemäht, es ist warm und trocken und sehr sonnig.
Er könnte bewusst angepflanzt nicht schöner aussehen, ein hübscher Begleiter bei jeder Wanderung, jeder Autofahrt, was mich sehr freut.
Das Wetter ist immer noch unerfreulich und kalt und nass, wir hatten in dieser Woche schon mal über 30 cm Schnee.
Kalt und nass und gefühlt so kompakt wie Zement.
Also den Rest der Stauden hat es nun ganz runtergedrückt, sieht für den Gärtner alles ein bisschen frustrierend aus, ich bin gespannt, wie der Garten dieses Jahr wird.
Dir ein schönes Wochenende und viele Grüße Bernd
Wie schön, dass der Natternkopf bei euch in der Gegend so verbreitet ist. So kannst du ihn genießen, ohne ihn selbst im Garten zu haben.
Bei uns ist er bisher noch "ordentlich" und bleibt im Beet, obwohl ich ihn auch gern in den Fugen am Rand der Pflasterfläche hätte. Vielleicht muss ich da mal nachhelfen.
Hier ist leider auch alles vom nassen Schnee plattgedrückt; vor allem die Lampenputzergräser haben ihre Fluffigkeit verloren.Schade, dass das dieses Jahr so früh passiert ist.
Immerhin hatten wir viele Tage weißen Schnee statt grauen Matsch.
Herzliche Grüße und ein wunderbares Wochenende
Susanna
Liebe Susanna,
ganz lieben Dank für diesen informativen Artikel. Der Natternkopf steht schon länger auf meiner Liste, aber irgendwie war immer etwas anderes dann doch wichtiger. Aber jetzt wird es wohl Zeit, dass ich mir mal Saatgut besorge.
Deine Kombinationsvorschläge sind auch wunderschön, besonders hat mir der, mit der Rose Sweet Pretty gefallen. Die hab ich auch schon eine Weile im Auge. Duftet sie?
Ich wünsch dir ein wunderschönes Wochenende, ganz liebe Grüße, eva
Der Natternkopf wird dir bestimmt viel Freude machen, liebe Eva. Schade, dass ich kein Saatgut gesammelt habe, ich hätte dir gerne welches geschickt.
Die Rose 'Sweet Pretty' soll einen leichten Duft haben. Wir haben sie selbst nicht im Garten und beim Fotografieren habe ich ganz vergessen, die Nase hinein zu stecken.
Herzliche Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
wie schön, dass du den Natternkopf vorstellst, diese Pflanze ist mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen. In unserem Garten gibt es einige Stellen, an denen nur ganz spezielle Pflanzen wachsen können. Der Natternkopf siedelt sich hier überall da an, " wo sonst nichts wächst " und erfreut uns mit seinem wunderbaren Blau. Durch Aussaat erhält er sich ganz allein, eine herrlich unproblematische Pflanze ! Umsetzten geht gar nicht, sogar bei Sämlingen ist es problematisch, also lieber Samen dahin werfen, wo man ihn haben will. Durch Zufall sind Sämlinge bei der Rose " The Fairy " gelandet, das hat wunderschön ausgesehen.
Die Kombination mit Kartäuser Nelke gefällt mir sehr, das werde ich mal versuchen. Vom Standort könnte es passen.
Der Natternkopf begleitet uns sogar auf unseren Fahrradtouren, neben den Radwegen wurden hier Wildblumen mit Natternkopf angesät.
Vorerst müssen wir noch mit Eis und Schnee vorlieb nehmen, der Frühling scheint noch in weiter Ferne.
Lieber Gruß
Inge
Die Karthäuser Nelke fühlt sich am gleichen Standort wohl wie der Natternkopf, liebe Inge. Diese leuchtende Kombination liebe ich sehr.
Ich konnte einige Sämlinge umsetzen; das ist im Magerbeet mit dem lockeren Substrat sicherlich einfacher als im normalen Boden. Mit der 'Fairy' stelle ich ihn mir sehr hübsch vor.
Durch den vielen Schnee erscheint mir der Winter schon lang, aber er dauert gerade mal fünf Wochen – da müssen wir uns noch gedulden, aber der Frühling ist überall im Boden schon in Vorbereitung.
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
ich mag den Natternkopf so sehr und freue mich über diese Wahl. Und deshalb musste ich auch gleich auf Deinem Blog vorbeischauen.
Die Kombination bei Dir zu Hause ist wirklich wunderschön und da die Boden- und Klimaverhältnisse selbst bei uns hier passen, werde ich da auch noch mal nachbessern. Die Färberkamille und der Staudenlein stehen ganz oben auf meiner Wunschliste.
Im letzten Jahr habe ich eine Gelbe Skabiose gepflanzt und ich hoffe, sie wird noch weiter gut gedeihen, weil die Kombination aus dem Blau und dem zarten Gelb einfach hinreißend ist. Danke für diesen wunderbar farbigen Beitrag im grau-weiß des Januars.
Hab ein schönes Wochenende und herzliche Grüße aus der Lausitz
Sybille
Die Kombination mit Färberkamille und zartblauem Lein wird dir bestimmt auch in deinem Garten gefallen, liebe Sybille. Die Gelbe Skabiose habe ich auch gepflanzt und ich hoffe, dass sie sich ebenfalls munter versamt. Sie ist ja auch ein toller Insektenmagnet.
Ganz liebe Grüße aus dem winterlich weißen OWL
Susanna
Liebe Susanna, nun weiß ich mehr über den Natternkopf, eine Pflanze, die auch mir gut gefällt. Sie wächst zwar nicht in unserem Garten, aber ich sehe sie immer wieder an Straßenrändern, in Gartenanlagen und auf Brachflächen.
Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
Wie schön, liebe Ingrid, dass der Natternkopf bei dir in der Gegend so verbreitet ist!
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Susanna
Hallo Susanna,
vielleicht hast du auch bald die Natternkopf-Mauerbiene, falls in der Nähe auch irgendwo welcher wächst?
Bei mir ist es zu schattig für ihn und die Schnecken fressen die Rosetten.
VG
Elke
Hallo Elke,
bei uns sieht man den Natternkopf leider wenig, aber ich würde mich über diese Spezialistin sehr freuen – wenn ich sie denn identifizieren könnte! Mit der Bestimmung der Wildbienen bin ich immer noch nicht weiter.
Im Magerbeet habe ich bisher zum Glück kein Problem mit Schnecken.
Viele Grüße
Susanna
Hallo Susanna, ich freu mich sehr, dass du diese schönen Wildpflanzen vorstellst. Den Natternkopf habe ich erst im letzten Jahr für meinen Garten entdeckt, ich hoffe er versamt sich weiter.
Nach mehreren Anläufen hat es im letzten Sommer auch mit dem Feldrittersporn geklappt, den liebe ich ganz besonders.
Den Natternkopf kann man bei uns -selten – auch schon mal an Wegrändern entdecken, den Feldrittersporn nie. Die Sämlinge verschenke ich gerne, um so etwas zur Verbreitung beizutragen.
Herzliche Grüße aus Bremen
Edith
Hallo liebe Edith,
den Feldrittersporn habe ich in der Natur hier auch noch nicht entdeckt, was ja leider zu seiner bedrohten Situation passt.
Die Sämlinge des Natternkopfs zu verschenken finde ich eine tolle Idee. Ich könnte auch noch einige topfen, da ich mehr als genug habe. Ich drücke dir die Daumen, dass er sich bei dir langfristig etabliert.
Liebe Grüße in meine Lieblingsstadt
Susanna
Vielen Dank für die Vorstellung dieser wunderbaren Wildstaude. Durch die Nominierungen, fällt der Blick auf die heimische Staude und lässt sie uns sicherlich auch viel öfter in der Natur entdecken und bestaunen. Ich bin auch gespannt ob ich den Feldrittersporn hier bei uns in „freier Wildbahn“ entdecke.
Liebes Grüssleeeee Caro
Ich finde es auch gut, das Augenmerk auf unsere Wildstauden zu lenken, liebe Caro. Sie werden so häufig als gartenwürdige Pflanzen übersehen, obwohl sie eine tolle Bereicherung sein können.
Den Feldrittersporn habe ich hier noch nicht gesehen, werde aber in diesem Sommer auch mal danach Ausschau halten.
Herzliche Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
vielen Dank für die umfassende Echium -Beschreibung. Die Pflanzkombination in eurem Trockenbeet gefällt mir sehr gut!
Grüße und einen schönen Sonntag
Ullie
Unser Trockenbeet war ja zunächst ein Experiment, liebe Ullie, und ich war angenehm überrascht davon, wie sich die Pflanzen entwickelt haben.
Liebe Grüße und dir auch einen schönen Sonntag
Susanna
Wieder super schön und tolle Kombinationen, liebe Susanna. Danke fürs Vorstellen. Leider bei meinem Lehmboden … Der wilde Rittersporn ist auch soo schön.
LG an Dich, Barbara
Oft denkt man gar nicht, dass man Wildpflanzen so gut kombinieren kann, liebe Barbara. Die Zusammenstellung in unserem Garten hat sich als noch schöner erwiesen, als ich es mir vorgestellt hatte und eine lange Blütezeit hat sie auch. Was will man mehr?
Herzliche Grüße
Susanna
Hallo Susanna, der Natternkopf ist eine tolle Wildpflanze. Ab und zu habe ich bei uns an den Elbwiesen wenige Exemplare gesehen.Er riecht sehr stark und sollte auf jeden Fall für die Bienen stehen gelassen werden. Der Feldrittersporn ist mir dagegen noch nicht über den Weg gelaufen. Er schaut so schön filigran aus.
Jetzt bin ich im Bilde und kenne die Wildpflanze und Blume des Jahres 2026.
Liebe Sonntagsgrüße. Christine
Ehrlich gesagt habe ich noch gar nicht am Natternkopf geschnuppert, liebe Christine. Das werde ich im Sommer nachholen! Den Feldrittersporn habe ich hier auch noch nicht gesehen.
Liebe Grüße und dir einen guten Start in die neue Woche
Susanna
Wieder ein schöner informativer Post, liebe Susanna … im letzten Jahr habe ich zwei kleine Rosetten vom Natternkopf von unserer Staudenbörse mitgenommen und in ein trockenes Sonnenbeet gesetzt. Ich hoffe, dieses Jahr kommt er zur Blüte. Deine bebilderten Beispiele der Kombinationen mag ich immer besonders gerne.
Einen lieben Gruß von Marita
Da drücke ich dir die Daumen, dass dein Natternkopf blüht, sich versamt und dir so erhalten bleibt, liebe Marita. Ich kann ihn mir gut im Übergang zwischen Beet und Pflastern vorstellen, wo ihr einige Steine entfernt habt.
Ich freue mich immer, wenn ich passende Fotos von Kombinationen zeigen kann und vor allem, wenn sie aus unsere Garten kommen.
Liebe Grüße
Susanna
Hallo Susanna,
ich habe schon öfter überlegt, ob ich den Natternkopf in den Garten hole. Dass die Pflanze nur zweijährig ist und nach der Blüte auch nicht sonderlich attraktiv aussieht, hat mich bislang davon abgehalten. Wenn man einen größeren Garten besitzt ist es sicher leichter geeignete Stellen zu schaffen. Hier in unserer Gegend ist er recht häufig besonders an Tagebaurändern und auf gerade rekultivierten Tagebauflächen.
Der Feldrittersporn ist wirklich sehr selten. Im brandenburgischen habe ich ihn bei Wanderungen an Feldrändern noch gesehen, hier bei uns Fehlanzeige. Er ist so selten, dass viele ihn gar nicht mehr kennen. Wenn es reines Saatgut zu kaufen gäbe, würde ich ihn sicher mal in den Staudenbeeten als Lückenfüller ausprobieren.
Wie machst Du es mit Deinem Natternkopf, setzt Du auf Selbstaussaat?
Hallo Jörg,
den Feldrittersporn kenne ich tatsächlich nur aus botanischen Gärten, hier habe ich ihn noch nicht entdeckt.
Den Natternkopf zu pflanzen lohnt sich auf jeden Fall. Er blüht ja sehr lange und wenn er dich stört, kannst du ihn nach der Blüte zurück schneiden. Man muss ja nicht zwingend alles stehen lassen. Ich vermute, dass die ersten Samen reif sind, wenn die letzten Blüten verblüht sind und er sich deshalb dennoch versamen würde. Ich habe einige Sämlinge stehen gelassen und zwei in ein anderes Beet gesetzt. Ich hoffe, er bleibt mir durch Selbstaussaat treu.
Liebe Grüße
Susanna
Hallo liebe Susanna,
den Natternkopf den kenne ich und ich staune über den großen von Madeira. Der sieht schon ganz schön beeindruckend aus, gut dass es hier die kleine Variante gibt – so viel Platz hätte ich gar nicht.
Dass so unterschiedliche Pflanzen gewählt werden habe ich nicht gewusst, genausowenig, dass es einen Feldrittersporn gibt. Davon höre ich jetzt das erste Mal, aber er gefällt mir sehr. Danke fürs Vorstellen.
Liebe Grüße
Kirsi
Es gibt unterschiedliche Gesichtspunkte für die Wahl der Pflanzen des Jahres, liebe Kirsi, wie das Herausstellen einer Staude durch die Staudengärtner, bedrohte Wildarten oder auch Bäume, gewählt vom Verein Baum des Jahres e. V. Das ist in diesem Jahr die Zitterpappel. Ich bin auch ganz froh, dass der heimische Natternkopf in unsere Beete passt!
Liebe Grüße
Susanna