Ihr Lieben,
heute besuchen wir das nördliche Ostwestfalen, wo sich zwei leidenschaftliche Pflanzenfreunde den Traum vom Leben auf dem Lande erfüllt haben.

Der Garten von Klaus Wagenhuber und Jan Leßmeier liegt in Peckeloh, einem Ortsteil von Versmold, etwa 40 km westlich von Bielefeld. Auf 1,5 Hektar finden wir hier einen traditionellen Bauerngarten, Elemente des Englischen Gartens und einige besondere tierische Mitbewohner. Der Hof ist in der Liste der „Kulturlandschaftsprägenden Hofstellen Ostwestfalens“ aufgeführt.
Beide waren schon immer gartenaffin. Bei Klaus Wagenhuber fing es mit dem Garten seiner Oma an, wo es Dahlien und Zinnien gab, die er bis heute liebt, und Johannisbeeren zum Entsaften. Jan Leßmeier saß schon als Kind beim Heuen auf dem Traktor des Nachbarn. Diese Arbeit übernimmt er heute noch, während sein Mann sich um das Aussäen und Topfen kümmert. Alles andere machen sie gemeinsam.
Auf meine Frage, ob einer von ihnen Gärtner ist, antwortet Jan Leßmeier mit einem Augenzwinkern: "Banker und Steuerberater, da braucht man einen guten Ausgleich." Wenn sie in den Garten gehen, sagen die beiden, bleibt das Handy im Haus. Da möchten sie die Vögel zwitschern hören!
Eingangsbereich und Gemüsegarten
Am Eingang zum Garten begrüßt uns ein nostalgischer Brunnen mit seinem Plätschern.

Hier fühlen sich Funkien und Farne im Schatten von höheren Gehölzen wohl.

In einem alten Steintrog stehen Sumpf-Schwertlilien (Iris pseudacorus) im Wasser. Es geht vorbei an einer roten Korkenzieher-Hasel (Corylus) 'Majestic' und durch den mit Fingerblättriger Akebie (Akebia quinata) bewachsenen Bogen.

Wir betreten jetzt das Herz des Gartens: den Gemüsegarten mit einem Wegekreuz. Wer hätte gedacht, dass Gemüse so dekorativ sein kann? Rote und grüne Salatköpfe sind abwechselnd aneinander gereiht …

… und der Kohlrabi reckt anmutig seine Blätter in die Luft. Er scheint fast zu schweben:

Die selbst gemauerten Frühbeete aus Ziegeln sind auch ohne Inhalt ein Hingucker!

Ein dekorativer Staketenzaun bringt Höhe und die rote Gartenmelde Farbe ins Beet.

Melde, Ringelblumen, Borretsch und Kapuzinerkresse versamen sich munter. Im Frühling wird ein Teil gejätet, der Rest darf an Ort und Stelle weiterwachsen. Diese Sämlinge gedeihen besser als in Töpfen vorgezogene Pflanzen, sagt Klaus Wagenhuber.
Nachdem die Buchseinfassungen mit Pilz befallen waren und ersetzt werden mussten, wurden stattdessen 900 kleine Eiben der Sorte 'Renkes Kleiner Grüner' gepflanzt.

Der Bauerngarten ist durch ein Wegekreuz gegliedert. Bögen mit Weinranken stehen als Blickpunkt in seinem Zentrum.


Mutterkraut (Tanacetum parthenium) umrankt die Rhabarbertöpfe.

Der Ziergarten rund ums Haus
Im hinteren Bereich dieses Gartenteils geht es nahtlos weiter in den Ziergarten. Ich wundere ich mich über die Kombination aus Farn und Mittelmeer-Wolfsmilch (Euphorbia characias ssp. wulfenii), die verschiedene Ansprüche an den Standort haben. Eigentlich passt das nicht, räumt Herr Wagenhuber ein und schmunzelt, aber sie haben sich selbst gefunden und nun darf es so bleiben. Optisch ist es zusammen mit der kleinen Kiefer dahinter durchaus ansprechend.

Kletterpflanzen beranken die Wand eines Nebengebäudes:

Im Steingarten gegenüber blüht eine weiße Zistrose (Cistus) und eine Yucca bringt Struktur:

Unter üppigen Rosmarinen (Salvia rosmarinus) gibt es eine kleine Kakteensammlung:

In einer weiteren Sammlung stehen Kaplilien (Tulbaghia violacea), auch Südseeknoblauch genannt. Sie stammen aus Südafrika, und sind nicht winterhart. Sie möchten einen sonnigen Standort und nährstoffreichen Boden, sollten also regelmäßig gedüngt werden.

Die Sorte 'Dark Star' hat hübsche violette Blüten von Juni bis Weihnachten.

Um ein schmales Staudenbeet mit Rosen, Zierlauch (Allium) und weiteren Stauden herum gelangen wir zum Haus.

Das Fachwerkgebäude ist über 200 Jahre alt. Klaus Wagenhuber hat es liebevoll restauriert. Nach einem Brand war der Balken über der Tür ersetzt worden und es gab keine Inschrift. So konnte er dem Haus eine ganz eigene persönliche Note geben. Dort ist der Psalm zu lesen: "Seht doch, wie gut und schön es ist, wenn Brüder miteinander in Eintracht leben."
Ein großes Vorbild der beiden Hobbygärtner ist Christopher Lloyd. Nach seinem Vorbild haben sie vor der Dielentür einen Topfgarten angelegt. Vielfältige Blattformen- und Strukturen machen das Arrangement spannend. Ganz ehrlich? Mir gefällt er noch besser als das Original in Great Dixter …

Das dunkle Rosetten-Dickblatt (Aeonium, vorn rechts) ist eine Erinnerung an eine Freundin, die auf Mallorca lebte. Und noch weitere Pflanzen haben eine Geschichte. Sie werden liebevoll "Elisabeth", "Ingrid" oder "Susi" genannt, nach den Pflanzenfreundinnen, von denen sie kamen.

Links und rechts der Tür wachen Hähne über den Hof:

Vor der sonnigen Hauswand an der Küchenterrasse verbreiten Mittelmeer-Wolfsmilch und eine Feige südliches Flair:

Wer Schatten sucht, findet unter dem Sonnenschirm ein angenehmes Plätzchen. Die karierten Stoffe passen perfekt ins Ambiente.

Mit Gartendekorationen sind die Hausherren erfrischend zurückhaltend, aber die Blumensträuße lassen das Herz aufgehen!

Der formale Garten am Haus ist abwechslungsreich mit Stauden, Rosen und weiteren Gehölzen bepflanzt. Immer wieder tun sich neue Sichtachsen und Durchblicke auf, wie hier durch den von Efeu berankten Rosenbogen …


… oder zwischen in Form geschnittenen Eiben hindurch. Hier schmiegt sich die Kletterrose 'Laguna' zwischen die Hecken:

Eine Lutyens-Bank liegt geschützt zwischen Formschnitteiben unter einem Bogen, den ein Wein erklettern möchte. Auf der gegenüberliegenden Seite rankt ein Strahlengriffel (Aktinidia kolomikta) empor, auch Buntblättrige Kiwi genannt.

Die Pflanze ist männlich und trägt keine Früchte, dafür hat sie attraktive weiße und rosa gemusterte Blätter:

Von hier aus sieht man die Ramblerrose 'Paul’s Himalayan Musk', die ihren "Kletterbaum" vollständig in ein rosa Blütenmeer hüllt.

Weitere Bögen rahmen Rosen im Hintergrund und lassen erahnen, dass es hier wieder zum Haus zurück geht.

Hier wurde mit Farben gespielt: Der Bronze-Felberich (Lysimachia ciliata) 'Firecracker' nimmt die Farbe des rotlaubigen Judasbaums (Cercis) wieder auf. Der Gold-Hopfen (Humulus lupulus) 'Aureus' sorgt mit hellgrünen Blättern dafür, dass der Raum nicht zu dunkel wirkt. Er ist eine Sorte des heimischen Hopfens und mit Vorsicht zu verwenden: Er wächst schnell und hat ein "einnehmendes Wesen". Da er munter Ausläufer bildet, ist es sinnvoll, bei der Pflanzung eine Wurzelsperre einzubringen und ihn im Auge zu behalten.

Weiter vom Haus entfernt
Wir verlassen nun den formalen Gartenteil und es wird noch ländlich-idyllischer. Ein Sämling des Ramblers 'Paul’s Himalayan Musk' ist als "Freiwilliger" aufgetaucht und lehnt sich über die Hecke. Er ist intensiver rosa als die Elternpflanze und duftet wunderbar!

Wir kommen zum kleinen Backhaus. Es wurde wie die Ställe und eine Remise aus altem Material aus der Gegend hier wieder errichtet.

Margeriten, Vexier-Nelken (Silene coronaria) und Bartnelken (Dianthus barbatus) zu seinen Füßen wirken wunderbar natürlich:

Es ist so komplett ausgestattet, dass morgen Backtag sein könnte. Riecht es nicht ein bisschen nach frischem Sauerteigbrot?

Lauschiges Eckchen: eine Bank steht geschützt in einem Winkel aus Eibe. Aus den Pflasterfugen dürfen weitere Vexier-Nelken sprießen.

Ein Tischchen ist mit einem zauberhaften Sträußchen aus Rosen, Mutterkraut und Weichem Frauenmantel geschmückt.

Ganz im Stil eines englischen Landschaftsparks bewachen zwei steinerne Hunde den Eingang zu einem kleinen Hain aus Himalaya-Birken.

Die weißen Stämme schaffen im lichten Schatten der lockeren Baumkronen eine ganz besondere Atmosphäre, die man von der Bank aus genießen kann. Wie schön muss es aussehen, wenn hier im Frühling 2000 Dichter-Narzissen blühen?


Nicht weit entfernt gibt es eine Gartenlaube, deren Eingang romantisch von einer Kletterrose gerahmt ist.

Und nun habe ich ein bisschen die Orientierung verloren. Aber soll es nicht so sein? Wie wunderbar, wenn sich uns ein Garten erst nach und nach erschließt, wenn man sich von einem Raum zum anderen treiben lassen kann und hier und da noch einmal zurück gehen muss: da war doch noch etwas …?
Wir kommen an einen Stall, an dem die Milchkannen auf ihren nächsten Einsatz zu warten scheinen.

Mitbewohner auf dem Hof: alte Tierrassen erhalten
Seit 2023 ist der Hof ein von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. anerkannter Arche-Hof. Arche-Höfe züchten vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, um sie zu erhalten, wie auf einer Tafel zu lesen ist.
Seit 1999 gibt es einen Erhaltungszuchtring für die Vorwerkhühner, die inzwischen nicht mehr vom Aussterben bedroht sind. Ist der Hahn nicht ein hübscher Kerl?

Von der Lippegans gibt es nur noch etwa 85 Brutpaare und sie ist stark vom Aussterben bedroht. Die Küken sind Ende April geschlüpft und fühlen sich hier offensichtlich wohl.

Die Bunten Bentheimer Schweine können sich in den Stall zurückziehen oder sich im Gehege suhlen.

Auch die Thüringer Wald-Ziege gilt als erhaltenswert. "Melinda" und "Monarde" haben die für die Rasse typische weiße Gesichtsmaske.

Weiter geht es an einem Raumteiler entlang, der nicht nur Rückendeckung bietet, sondern auch mit einem Dach aus Platanen vor der Sonne schützt.

Nun säumen kreativ geformte Weißdornhecken den Weg. Oben schauen einzelne runde Kronen heraus:

Eine ganze Siedlung aus Nistkästen steht auf dem Balken, der die rote einmal blühende Ramblerrose 'Chevy Chase' stützt. Romantischer kann man als Vogel kaum wohnen!

Wir gelangen auf eine Wiese mit Obstbäumen …

… und einer üppigen Rose mit weißen ungefüllten Blüten. Die namenlose Schönheit kommt wunderbar mit dem trockenen Sandboden zurecht.

Die gelben Staubfäden heben sich hübsch von den offenen weißen Schalenblüten ab und es gibt noch jede Menge Knospen:

In die Wiese wurden nur wenige Wege gemäht, damit die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum), die sich natürlich mit den Gräsern verwebt, so üppig blühen kann:

Sie ist eine heimische Trockenrasenpflanze, die von Juni bis September blüht.

Es wird Zeit, wieder zum Haus zurück zu kehren. Wir werfen noch einen Blick in ein Nebengebäude. Neben dem übersichtlich angeordneten Werkzeug hängt eine Tafel: "LIVE WHAT YOU LOVE". Ein schönes Motto, das hier offensichtlich gelebt wird!

Wir waren zum offenen Garten auf dem Hof und es hatten sich viele andere Besucher auf den Weg hierher gemacht. Immer wieder beantwortet Klaus Wagenhuber Fragen oder macht auf etwas Besonderes aufmerksam, tauscht sich mit erfahrenen Pflanzenfreunden aus.
Der offene Garten ist für die beiden Hobbygärtner aber auch in anderer Hinsicht ein Herzensanliegen: Sie möchten andere vom Gärtnern begeistern und ihr Wissen weiter geben. Fragen von Erwachsenen wie "Wo kaufen Sie Ihre Kartoffelpflänzchen?" oder "Der Kohlrabi wächst nicht wie eine Möhre unter der Erde?" machen sie nachdenklich. Deshalb freuen sie sich besonders, wenn junge Eltern mit ihren Kindern kommen und vielleicht motiviert werden, es selbst einmal mit ein paar Tomaten im Topf auf dem Balkon zu versuchen. Auch so kann ein Same gelegt werden!
Herzlichen Dank an Herrn Wagenhuber und Herrn Leßmeier, dass sie ihren Garten für uns und die vielen anderen Besucher geöffnet haben!

Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite der beiden Gärtner.
Wie immer freue ich mich, wenn ihr euch die Zeit nehmt, mir unten einen Kommentar zu hinterlassen.
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, herzliche Grüße
eure Susanna




18 Kommentare
Ein fantasischer Bericht!!! Danke!
Wie mich das freut, liebe Monika!
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
Viele Grüße
Susanna
Sehr schöner Artikel, liebe Susanna. Er weckt Erinnerungen an unseren Besuch bei Wagenhuber vor 2 Jahren während der offenen Gärten. Der Garten ist so groß und lässt uns immer wieder neue Dinge entdecken. Diese so liebevoll von dir dokumentiert zu sehen macht viel Spaß. Der Garten ist immer einen Besuch wert. Herzlichen Dank.
Elisabeth aus Paderborn
Guten Morgen liebe Elisabeth,
der Garten ist so vielfältig; würde ich ihn heute noch einmal besuchen, würde ich sicher auch wieder Neues entdecken. Ich freue mich, dass du uns hier noch einmal begleitet hast!
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
ganz lieben Dank fürs Mitnehmen durch diesen traumhaft schönen Garten.
Von Archehöfen habe ich noch nie gehört, das gefällt mir besonders gut.
Und der Garten ist so einfallsreich und liebevoll gestaltet, einfach wunderbar. Der Gemüsegarten ist ja ein Traum, aber am schönsten finde ich den Birkenhain. Das würde ich gerne sehen, wie da die Narzissen blühen. Birken sind meine Lieblingsbäume, aber leider passen sie nicht in unseren Garten, dafür haben wir nicht genug Platz, noch dazu sind es ja Flachwurzler, die sich so gut wie gar nicht unterpflanzen lassen. Umso mehr freue ich mich über Birken in anderen Gärten.
Hab ein schönes Wochenende, ganz liebe Grüße, eva
Die Birkengruppen und -wäldchen in Englischen Gärten haben mir auch immer sehr gefallen, liebe Eva und es würde mich nicht wundern, wenn sie die beiden Gärtner inspiriert haben. Ein schöner ruhiger Platz, in dem Mann die Gedanken schweifen lassen und einfach genießen kann.
Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende,
herzliche Grüße
Susanna
Liebe Susanna,
schon beim ersten Blick auf Deinen Beitrag, da wusste ich, meine Wellenlänge.
Da gefällt mir einfach Alles, die Mischung zwischen formal und natürlich, die Backsteine, die Wege, ich könnte jetzt alles aufzählen,
mir gefällt der ganze Garten und die Einstellung, die dahinter steckt.
Beim Stichwort Christopher Lloyd und Great Dixter ist schon alles gesagt 🙂
Ich musste ein bisschen schmunzeln, manches sieht aus wie bei uns, die vielen Töpfe, die identischen Steinhunde, die Ramblerrosen, die Feigen, die Hühner………. – ich glaube der Garten gefällt mir noch besser als unserer – immer schön, wenn man noch weitere Vorbilder bekommt.
Und Du hast recht: das Topf-Arrangement ist noch schöner als in Great Dixter.
Enten, besondere Schweine und Ziegen wäre natürlich auch toll – ich frage mich wie die Beiden das zeitlich schaffen.
Und dann noch die tollen Gemüsebeete – die haben wir nicht – irgendwo ist arbeitsmäßig eine Grenze…………
Wobei mir Gemüsebeete schon als Kind gefallen haben, Salatköpfe und dazwischen riesige Dillpflanzen und üppiger Mohn (der "böse" Papaver somniferum – das war damals den Gärtnerinnen in unserem Viertel egal).
Besonders beeindruckt haben mich die großen Rosmarinbüsche und die weißen Birkenstämme, die mich an den Liebermann-Garten in Berlin erinnern.
Und die großen Zistrosen.
Die weiße Zistrose ist das eine "laurifolia" ?
Und die rosafarbene (auf dem Bild neben den Tulbaghien, weißt Du welche Sorte das ist? Ich würde mich freuen, wenn Du das für mich rausfinden könntest.
Also Zistrosen, das wäre noch was, wofür ich bei mir einen Platz schaffen würde.
Die Akebie hatte ich übrigens unterschätzt – sie wächst bei uns so gut, dass es schwierig ist sie im Zaum zu halten, sie bildet meterlange Ausläufer und schlingt sich um alles was sie nur erreichen kann, die violetten Blüten im Frühjahr sind aber natürlich superschön.
Die Karhäuser Nelke wächst bei uns an einer Stelle, wo sonst nichts anderes wachsen mag, so ein Wiesenstück mit ihr das wäre auch einen Versuch wert.
Die Mittelmeer Wolfsmich steht schon lange auf meiner Liste, ich habe sie bisher in keiner Gärtnerei bei uns bekommen – ein Grund mal wieder einen Ausflug in meine Lieblingsgärtnerei in Illertissen zu machen.
Bei uns blüht jetzt meine Lieblingspflanze, ein kleiner Baum , Clerodendrum trichotomum, für mich DER Sommerduft, umwerfend und einzigartig.
Dir ein schönes Wochenende, liebe Gartengrüße von Bernd
Dass die Akebie raumgreifend ist und häufig geschnitten werden muss, lieber Bernd, davon hat Herr Wagenhuber mir auch berichtet.
Wegen der Zistrosen habe ich ihm geschrieben. Ich hoffe, er ist so nett und beantwortet deine Frage.
Von Tieren, die reichlich Auslauf haben und sich pudelwohl fühlen, kann ich leider auch nur träumen. Wenigstens ein paar Zwerghühner wären toll als nostalgische Erinnerung zum Hof meiner Oma, wo ich aufgewachsen bin.
Die Karthäuser Nelken so dicht und zahlreich zu sehen, hat mich sehr beeindruckt. Bei uns im Magerbeet wachsen ganze zwei Exemplare nebst ersten Sämlingen.😅
Illertissen … das wäre für uns auch mal wieder ein schönes Ziel! Vielleicht, wenn wir unsere Tochter in München das nächste Mal besuchen. Dir wünsche ich dort auf jeden Fall viel Freude. Du wirst sicherlich mehr finden als die Wolfsmilch …
Herzliche Grüße und dir auch ein schönes Wochenende
Susanna
Hallo Bernd,
den " bösen " Mohn kenne ich seit meiner Kindheit in den Gärten, ich finde, dass da wirklich zu viel Theater drum gemacht wird. Es ist doch kaum vorstellbar, dass jeder Hobbygärtner eine Opiumküche betreibt. Der Mohn ist eine so wunderbare Gartenpflanze und – wo kein Kläger, da kein Richter ! Ist der Losbaum zuverlässig winterhart ?
Viele Grüße
Inge
Hallo, Susanna,
schon vor ein paar Jahren war der Eindruck, den ich im Fernsehen bei "Garten & Lecker“ gewinnen durfte, absolut großartig. Aber jetzt verschlägt es mir fast die Sprache. "Supercalifragilisticexpialidocious!“
Wunderschön, liebevoll bis ins Detail mit so viel Hingabe gestaltet. Und die Pflanzen machen alle fröhlich mit, liegen nicht wettergebeutelt am Boden. Wie schafft man das alles nur?
Dir ein herzliches Dankeschön für diesen Spaziergang durch eine gar nicht so weit entfernte heile Haus- und Gartenwelt.
Ein schönes – hoffentlich nicht zu drückend heißes – Wochenende!
Sabine
Guten Morgen Sabine,
vielleicht sollte ich mehr fernsehen. Diese Serie ist an mir vorbei gegangen, aber vielleicht kann ich die Folge noch in der Mediathek sehen?
Wie das Wetter dort war, habe ich nicht erfragt. Hagelschäden habe ich nicht gesehen und auch wenn es nicht weit von uns ist, war der Garten von Starkregen und Sturmböen vielleicht nicht betroffen?
Solche Flächen in den Hitzeperioden zu bewässern erscheint mir kaum machbar.
Wenn der Hof nächstes Jahr wieder geöffnet wird, kann ich dir nur empfehlen, einmal hinzufahren und ihn persönlich kennen zu lernen.
Liebe Grüße
Susanna
Ja…bestimmt. Schaue auch oft nachträglich Dinge, die mich interessieren, weil die Sendezeit nicht in meinen Kram passt. Und auch recht selektiv. Es zieht einen ja doch immer wieder nach draußen. Erfreue mich gerade daran, dass die restliche Fauna hier nicht so hohe ästhetische Ansprüche hat wie die ständig unzufriedene Möchtedochsogern-Gärtnerin mit der Kaffeetasse. Umschwirrt und umflattert und – mein größtes Glück jedes Jahr: Die Grasfrösche sind wieder da! Mauernischen, Versteckmöglichkeiten und viele Wasserschalen auch am Boden, um aufzutanken.
Die Nähe zur Streuobstwiese beschert mir so einige willkommene Gäste.
Für nächstes Jahr nehme ich Versmold auf die Liste!
Leider konnte ich dieses Jahr nur schnell durch zwei Gartenpforten in der Nähe huschen. Ausgerechnet für die Folgewoche hatte sich der Maler wegen der Holzfenster angekündigt. Also das ganze Wochenende rumgeräumt. Hilft ja nix.
Jetzt noch ein bisschen Lonicera "Celestial“ inhalieren und nicht gleich wieder aufspringen, weil der Blick auf etwas fällt, was man dringend doch noch optimieren muss. Mal sehen, wie lange das gutgeht 😉.
Liebe Susanna,
da fehlen einem die Worte ! Was für ein Traumgarten, wenn zwei sich einig sind kann viel verwirklicht werden. Seufz, davon kann ich nur träumen, in unserem großen Garten bin ich Einzelkämpferin. Na ja, dafür ist mein Mann für unsere alten Gebäude und den Obstgarten zuständig. Gerade altes Mauerwerk macht sich so schön als Hintergrund für die Gartengestaltung, das Backhaus der beiden Herren ist zauberhaft. Von den mit Rosen umrankten Nistkästen auf dem Balken bin ich ganz begeistert, ihr könnt aber auch fotografieren !
Und es gibt sogar Schweine, Ziegen und Federvieh. Es ist schön, dass sich noch jemand um den Erhalt alter Haustierrassen kümmert, wir bemühen uns hier um zwei seltene Schafrassen. Die Hühnerhaltung mussten wir leider aufgeben, es gab zu viele Angriffe durch den Habicht.
Die Topfparade vor dem Haus erinnert mich in ihrer Vielfalt ein wenig an Great Dixter. Einen üppigen Gemüsegarten haben die Beiden auch noch – man kann gar nicht aufhören zu schwärmen, und ihr habt den Garten mit euren Fotos ganz wunderbar in Szene gesetzt !
Liebe Grüße Inge
Guten Morgen liebe Inge,
da stimme ich dir vollkommen zu: die alten Gebäude bilden eine wunderschöne Kulisse für den Garten.
Wie schön, dass ihr eure Möglichkeiten nutzt und auch bedrohte Tierrassen haltet.
Zu zweit lässt sich vieles schaffen, aber diese Vielfalt zu schaffen und zu erhalten ist schon eine ganz besondere Leistung.
Ganz liebe Grüße
Susanna
Was für ein schöner Bericht über einen außergewöhnlichen Garten.
Ich freue mich immer von Dir zu lesen und habe schon einiges auf meine To Do Liste für den Herbst geschrieben.
Liebe Grüße
Freya
Wie schön, dass du uns auf unseren Gartenbesuchen begleitest und ich dich mit meinen Beiträgen inspirieren kann, liebe Freya! Ich wünsche dir jetzt schon viel Freude dabei, deine Ideen im Herbst umzusetzen.
Liebe Grüße
Susanna
Hallo Susanna, hallo Heinfried,
danke für Euren fantastischen Beitrag des Garten ,,Wagenhuber u. Leßmeier".
Ich habe schon über gute Freunde gehört, wie sehenswert dieser Garten /Hausgarten/Gemüsegarten gestaltet und liebevoll
angelegt ist. Leider war ich noch nicht in diesem Garten gewesen.
Darum bin ich erfreut, dass Ihr beide diesen wundervollen Bericht mit ansprechenden Fotos ins Internet gesetzt habt.
Vielen Dank !
Ein schönes Wochenende und liebe Grüße aus Schlangen.
Siegfried u. Ingrid
Hallo Siegfried,
der Garten ist ja nicht so weit entfernt. Vielleicht nehmt ihr im nächsten Jahr die Gelegenheit wahr, falls der Garten wieder geöffnet wird? Die Fahrt dorthin lohnt sich auf jeden Fall!
Liebe Grüße
Susanna